Sonntag, 28. Mai 2017


  • Pressemitteilung BoxID 130375

Arbeitsminister Laumann: "Lernbehinderte Jugendliche bekommen volle Unterstützung"

Ausbildungskonsens: Neues Förderkonzept vorgestellt

(lifePR) (Düsseldorf, ) Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:

"Trotz Wirtschaftskrise bilden die Unternehmen in diesem Jahr in großem Maßstab aus. Unser vorrangiges Ziel muss es sein, die Ausbildungsbereitschaft auch im kommenden Jahr zu sichern. Gut qualifizierte Fachkräfte sind die Vorraussetzung dafür, nach der Krise wieder den Aufschwung zu schaffen", sagte Arbeitsminister Karl-Josef Laumann am Dienstag bei einem Spitzentreffen im Ausbildungskonsens in Düsseldorf. Die Zahl der unversorgten Jugendlichen auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz konnte bis Ende September mit 2.937 auf ein Viertel gegenüber 2006 reduziert werden.

Mit 121.000 abgeschlossenen Ausbildungsverträgen steht Nordrhein- Westfalen gut da. "Besonders betroffen sind aber immer die Schwächsten. Deshalb haben wir, ausgehend vom letzten Spitzengespräch, ein Konzept zur Förderung lernbehinderter Jugendlicher entwickelt", so Laumann weiter. Dieses Konzept mit dem Titel "ILJA - Integration lernbehinderter Jugendlicher in Ausbildung und Arbeit in Nordrhein-Westfalen" haben Vertreter des Arbeits- und des Schulministeriums, der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit, der kommunalen Spitzenverbände, der Optionskommunen und der G.I.B. (Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung) gemeinsam erarbeitet.

"Jedes Jahr schaffen rund 4.000 lernbehinderte Jugendliche nicht den Weg in eine Berufsausbildung. Wir wollen ihnen helfen, künftig besser in Ausbildung oder berufliche Qualifizierung vermittelt zu werden", sagte Laumann. Ziel sei es, alle Jugendlichen entweder direkt oder nach vorbereitenden Maßnahmen wie beispielsweise in Jugendwerkstätten, durch ein Werkstattjahr oder auch eine Einstiegsqualifizierung schließlich eine Berufsausbildung bekommen.

Im nordrhein-westfälischen Ausbildungskonsens haben sich die Landesregierung, die Organisationen der Wirtschaft, die Gewerkschaften, die Arbeitsverwaltung und die Kommunen zusammengeschlossen. Ziel ist es, jedem ausbildungsfähigen und -willigen Jugendlichen eine Berufsausbildung zu ermöglichen. Dazu ist es auch notwendig, das duale Ausbildungssystem kontinuierlich weiterzuentwickeln und zu stärken. Das Ziel: Jeder junge Mensch in Nordrhein-Westfalen, der ausgebildet werden will, wird ausgebildet.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

"Hope Channel" beim Evangelischen Kirchentag

, Familie & Kind, Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland / Süddeutscher Verband KdöR

Beim Deutschen Evangelischen Kirchentag ist auf dem Berliner Messegelände in der Medienmeile in Halle 3.2, Stand F 16, auch die Medienagentur...

Kirchen: der lange Weg zur Frauenordination

, Familie & Kind, Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland / Süddeutscher Verband KdöR

Die Ordination von Frauen zum Dienst als Pfarrerinnen war Thema eines Podiums auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag, der vom 24. bis 28....

1.000 Geburtstagsgeschenke für 1.000 Patenkinder

, Familie & Kind, PM-International AG

„Für viele von ihnen ist es vielleicht das erste Geburtstagsgeschenk ihres Lebens“. Charity-Botschafterin Vicki Sorg strahlt vor Glück. Denn...

Disclaimer