Metropolregion Rheinland stellte neue Studie zum Wissenschaftsstandort Rheinland in Berlin vor Henriette Reker: Wir müssen das Rheinland noch mehr als attraktiven Standort positionieren

(lifePR) ( Köln, )
„Die Metropolregion Rheinland als Forschungs- und Bildungsstandort Nummer 1 in Deutschland? Wenn das Rheinland wüsste, was das Rheinland weiß!“ unter diesem Motto stand der zweite Parlamentarische Abend der MRR bei dem die neue Vorsitzende der Metropolregion Rheinland, Oberbürgermeisterin Henriette Reker, in Berlin rund 200 Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft begrüßen konnte.

Im Rahmen des Parlamentarischen Abends, der neben OB Reker vom Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Thomas Rachel, eröffnet wurde, präsentierte die Metropolregion eine vom Institut der Deutschen Wirtschaft Köln durchgeführte Vergleichsstudie zwischen der Metropolregion Rheinland und anderen Metropolregionen in Deutschland in den Bereichen Forschung und Bildung.

Mit mehr als 350.000 Studierenden, 64 Hochschulstandorten, 10 Exzellenzclustern, den meisten Drittmitteln und über 3.500 abgeschlossen Promotionen jährlich, ist das Rheinland im Vergleich zu den Metropolen Berlin-Brandburg, München, Frankfurt Rhein/Main, Hannover-Braunschweig und Stuttgart die Nummer 1.

Im Rheinland gibt es eine deutschlandweit einzigartige Hochschullandschaft mit sehr guten Ausbildungsmöglichkeiten und exzellenten Voraussetzungen für einen Wissenstransfer. Dass dieser die Grundlage auch für die Wirtschaftskraft und die Innovationsfähigkeit der Region ist, stellte in einem Impulsvortrag Professor Günther Schuh, Geschäftsführer der RWTH Aachen Campus GmbH den Gästen eindrucksvoll vor.

Die Vorsitzende der Metropolregion Rheinland, Oberbürgermeisterin Henriette Reker, unterstreicht: „Die Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigt, dass das Rheinland in Bezug auf Forschung und Bildung in vielen Bereichen sehr gut aufgestellt ist. Mit 10 Exzellenzclustern sind wir weit vor dem Zweitplatzierten Berlin-Brandenburg mit 7 Exzellenzclustern. Das Rheinland bietet damit beste Bedingungen für Studierende und Forschende. Wir verschließen aber auch nicht den Blick davor, dass es in einigen Bereichen Handlungsbedarf gibt. Wir müssen das Rheinland als Standort international positionieren und damit bekannter machen. Uns Rheinländer zeichnet eine besondere Aufgeschlossenheit und Offenheit aus - diese Stärke gilt es in Zeiten, in denen wir viel Abschottung und Ausgrenzung erleben müssen, herauszustreichen und damit unsere Anziehungskraft als lebenswerte Region zu erhöhen.“

So kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass die Anziehungskraft großer internationaler Unternehmen viele Absolventinnen und Absolventen veranlasst, nach dem Studium oder der Promotion das Rheinland zu verlassen.

Die Voraussetzungen, damit das Rheinland ein forschungsstarker und innovativer Wirtschafts- und Wissensschaftsstandort bleibt und als Magnet für hochqualifizierte Fachkräfte noch attraktiver wird, verdeutlicht der Leiter der Arbeitsgruppe Forschungs- und Bildungsdialog Michael F. Bayer: „Die Voraussetzung, um in noch mehr Feldern Nummer 1 zu werden sind gut. Aber wir dürfen nicht nur Durchlauferhitzer für junge hochqualifizierte Menschen sein, sondern müssen deren Potential auch im Rheinland entfesseln.

So müsse z.B. das Profil der Metropolregion Rheinland geschärft werden. Es gilt, die vorhandenen Potentiale deutlich zu machen und die nationale Vermarktung zu intensivieren. F&E Ansiedlungen müssen ebenso wie Gründer und Start Ups optimale Standortbedingungen bei uns finden. Der Wissenstransfer, insbesondere in dem Mittelstand sollte verbessert werden.“
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