Dienstag, 26. September 2017


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Metropolregion Rhein-Neckar fördert nachhaltiges und berufsbezogenes Lernen

„Lernforum Zukunftsfähigkeit“ bringt Schulen und Wirtschaft zusammen

Mannheim, (lifePR) - .
- Rund 200 Vertreter aus Bildung und Wirtschaft beim "Lernforum Zukunftsfähigkeit"
- Veranstaltung der Metropolregion Rhein-Neckar in der Print Media Academy bei der Heidelberger Druckmaschinen AG
- Initiierung eines dauerhaften Prozesses zur Ausbildungsförderung in der Metropolregion

Unter dem Dach der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) treffen sich heute rund 200 Vertreter aus Bildung und Wirtschaft zum "Lernforum Zukunftsfähigkeit" in der Heidelberger Print Media Academy. Die Veranstaltung zielt auf eine stärkere Zusammenarbeit von Schule und Wirtschaft, um Kinder und Jugendliche schon frühzeitig in ihrer Entwicklung zu fördern und umfassend auf das Berufsleben vorzubereiten. Schon jetzt bestehen unterschiedliche Kooperationsmodelle in der Rhein-Neckar-Region, doch zukünftig sollen noch mehr Unternehmen und Schulen für eine Zusammenarbeit gewonnen werden. Das "Lernforum Zukunftsfähigkeit" will neue Wege für bessere Ausbildungsperspektiven eröffnen.

Gastgeber Bernhard Schreier, Vorstandsvorsitzender der Heidelberger Druckmaschinen AG und Vorstandsmitglied im Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar e.V., betont die gesellschaftliche Verantwortung der Unternehmen für die Zukunft der jungen Menschen in Deutschland. "Mit dem ,Lernforum Zukunftsfähigkeit' wollen wir den Startschuss für einen nachhaltigen Prozess geben, der die Schulen dabei unterstützt, den Schülerinnen und Schülern über fachliche Fähigkeiten hinausgehendes Wissen zu vermitteln. Denn nur mit dieser Kombination sind sie gut auf die Zukunft vorbereitet", sagt Schreier. Deshalb sei es wichtig auch überfachliche Qualifikationen wie Selbstvertrauen, Motivation, Durchhaltevermögen und Leistungsbereitschaft zu fordern und zu fördern. "Das Lernforum soll eine regelmäßige Plattform für die Erarbeitung neuer Wege für bessere Ausbildungsperspektiven werden. Auch in diesem Bereich können wir uns regional noch besser vernetzen, Erfahrungen austauschen und gemeinsam neue Kooperationen fördern", erklärt Wolf-Rainer Lowack, Geschäftsführer der MRN GmbH.

In verschiedenen Vorträgen werden unterschiedliche Aspekte des breiten Themenspektrums "Zukunftsfähige Ausbildung" vorgestellt. So geht Wolf-Rainer Lowack auf die Rolle von Bildung und Arbeit in der MRN ein. Über Haltungen und Geist in den Schulen allgemein referiert der renommierte Neurobiologe Prof. Dr. Gerald Hüther, Leiter der Zentralstelle für Neurobiologische Präventionsforschung der Psychiatrischen Klinik der Universität Göttingen und des Instituts für Public Health der Universität Mannheim/Heidelberg. Am Beispiel eines Modellprojektes mit europäischer Anerkennung erläutert Thomas Stöckli, welche positiven Synergien aus der Kooperation von Schule und Wirtschaft erwachsen können. Stöckli ist Gründer der ROJ Mittelschulen Solothurn (Schweiz) und CEO der ipf Group - Initiative Praxisforschung.

Im Anschluss an die Vorträge haben die Besucher im Rahmen mehrerer Workshops die Möglichkeit, unterschiedliche Kooperationsmodelle aus der MRN genauer kennen zu lernen und in diesem Zusammenhang ihre Ideen und Ansätze zu diskutieren. Regionale Unternehmen wie ABB, Freudenberg und die Heidelberger Druckmaschinen AG sowie Schulleiter präsentieren dabei erfolgreiche Praxisbeispiele. "Mit dem ,Lernforum Zukunftsfähigkeit' möchten wir eine zusätzliche Perspektive für die Ausbildung in unserer Region eröffnen. Mehr denn je ist in der Wirtschaft hochqualifizierter Nachwuchs gefragt. Mit ihrem Engagement können die Vertreter der Wirtschaft den Schulen den entscheidenden Praxisbezug liefern", sagt Wolf-Rainer Lowack.

Das "Lernforum Zukunftsfähigkeit" ist ein Projekt von Unternehmen aus der MRN in Zusammenarbeit mit der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH. An einem regelmäßig stattfindenden Aktionstag stellen regionale Unternehmen ihr Engagement im Bereich "Schule und Berufsausbildung" vor, um die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Firmen in der MRN weiter zu verstärken und neue Kooperationen zu initiieren. Zudem sollen Impulse gesetzt und neue Möglichkeiten aufgezeigt werden.

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