Freitag, 20. Oktober 2017


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Logo, Flyer, Partner - Eine Kulturlandschaft nimmt Fahrt auf

Kulturlandschaft "Pinneberger Baumschulland" auf der igs 2013

Hamburg, (lifePR) - Das "Pinneberger Baumschulland" ist eine von fünf Kulturlandschaften, die auf der internationalen gartenschau hamburg (igs 2013) vom 26. April bis zum 13. Oktober 2013 in Hamburg Wilhelmsburg zu sehen sein werden. Gefördert wird das Projekt durch die Metropolregion Hamburg. Das Projektmanagement hat in seiner Erstvorstellung bereits 20 Partner präsentiert, die als Sponsor, Förderer oder Akteur die Kulturlandschaft unterstützen. Mit einem eigenen Logo, das zur Markenbildung beitragen wird, und einem Flyer, der das Projekt Kulturlandschaft kurz vorstellt, möchte das Team weitere Partner ansprechen und zur Mitarbeit ermuntern.

Dr. Heike Meyer-Schoppa (49) und Dipl. Ing (FH) Martina Schneekloth (36) sind seit Oktober 2011 als Regionalmanagerinnen für das "Pinneberger Baumschulland" bei der Fördergesellschaft des Landesverbandes Schleswig-Holstein im Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V., Service Grün UG beschäftigt. Service Grün UG erhielt im September 2011 den Zuschlag vom Kreis Pinneberg für die Leitung des Projekts.

"Die Besucher der igs 2013 neugierig zu machen auf die Region und ein "Pinneberger Baumschulland" erleben zu lassen, das ihnen diese Kulturlandschaft als ein reizvolles und lohnendes Ausflugsziel in der Metropolregion präsentiert, das ist es, was wir erreichen möchten", so die Projektkoordinatorinnen. Durch das Projekt soll die Außenwahrnehmung der Region in ihrer Verknüpfung mit den Baumschulen so gestärkt werden, dass sie eine nachhaltige Wertsteigerung erfährt.

Ausstellungskonzept

Das Ausstellungskonzept basiert auf zwei Säulen. Auf einer Fläche von 2.100 Quadratmetern wird die Vielfalt der für das Landschaftsbild typischen Baumschulquartiere anhand ausgewählter Gehölzgruppen gezeigt. Das sei wichtig, betont Dr. Frank Schoppa, Geschäftsführer des Landesverbandes Schleswig-Holstein im Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V.: "Den meisten Menschen ist nicht bewusst, wie Gehölze produziert werden und welchen Wert sie für unsere Gesellschaft haben. Eine Gartenschau ohne Gehölze wäre keine Gartenschau. Öffentlichkeitsarbeit in dieser Dimension ist für den Landesverband erstmalig und birgt die Chance, das Baumschulgebiet in seinem Ansehen bei allen Zielgruppen zu stärken." Ungefähr 8.000 Gehölze in einem Wert von etwa 40.000,- EUR stellen die Baumschulen für die Bepflanzung bereit.

Die zweite Säule im Ausstellungskonzept sieht vor, die Besucher mitzunehmen auf eine Reise, die die Verbindung von Landschaft, Kultur und (Baumschul)Geschichte zur Kulturlandschaft erfahrbar macht.

"Im Pinneberger Baumschulland finden sich nicht nur fast 300 Baumschulen, was das Gebiet zu einem der weltweit größten Anbaugebiete macht, sondern hier hat der "grüne" Sachverstand auch sonst vielerorts seine Spuren hinterlassen", erklärt Meyer-Schoppa.

Das Arboretum in Ellerhoop/ Thiensen, das Rosarium in Uetersen und der Rosengarten in Pinneberg sind wie auch das Gartenbauzentrum der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein mit Berufs- und Meisterschule, der Sitz des Bundes deutscher Baumschulen (BdB) e.V. in Pinneberg und das Deutsche Baumschulmuseum nur einige der Zeugen einer besonderen Kulturgeschichte. Die von der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein für den Kreis Pinneberg gestaltete Gartenroute trägt den Titel: "Von Baumschulbaronen und Pflanzenjägern" - schöner lässt sich diese Geschichte nicht umschreiben.

Partner finden - Marke werden

Mit einem eigenen Logo, das die Kulturlandschaft als Marke fest etablieren soll - wie wir es vom Alten Land und der Lüneburger Heide seit langem kennen - und der Entwicklung eines Flyers, in dem sich die Kulturlandschaft kurz vorstellt, möchte das Projektteam weitere Unterstützer ansprechen.

Der Flyer bietet auch den Partnern die Möglichkeit, für das Projekt zu werben und so die regionale Vernetzung voranzutreiben.

"Wir freuen uns, dass sich schon jetzt 20 Partner für das "Pinneberger Baumschulland" engagieren, indem sie die Kulturlandschaft als Sponsor, Förderer oder Akteur unterstützen und damit auch die Gartenschau in die Region holen. Je überzeugender der Auftritt der Kulturlandschaft auf der igs 2013 gelingt, umso nachhaltiger wird sich der Einsatz für die Region und die Beteiligten auszahlen", so die Projektleiterinnen, deren Aufgabe nicht nur darin besteht, die einzelnen Aktivitäten und Akteure zu koordinieren, sondern auch darin, die benötigten Mittel einzuwerben.

Neben der jeweils eigenen Ausstellungs- und Infofläche jeder Kulturlandschaft steht allen Kulturlandschaften ein gemeinsamer Markt- und Veranstaltungsbereich zur Verfügung. Eine gemeinsame Veranstaltungsplanung aller Kulturlandschaften fördert dabei die Vernetzung unter den Regionen.

Vorschau

Um in Politik, Verwaltung und Kultur auf das Projekt aufmerksam zu machen, wird es am 12. März 2012 im Gartenbauzentrum der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein in Ellerhoop in Zusammenarbeit mit dem Kreis Pinneberg eine Auftaktveranstaltung geben. Damit möchte die Projektleitung Städte, Gemeinden und alle Kultur-Schaffenden ansprechen, die das "Pinneberger Baumschulland" auf der igs 2013 als Plattform zur Selbstdarstellung nutzen können.

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