Donnerstag, 19. Juli 2018


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Luftreinhaltung auf der IFAT ENTSORGA 2012

Energieeffizienz und Ressourcenrückgewinnung bieten große Chancen

München, (lifePR) - Luftreinhaltungstechnologien sind auf vielfältige Weise mit der Abfall- und Recyclingwirtschaft verknüpft. Mit ihrer Hilfe werden zum Beispiel Schadstoffe aus der Biomasseverbrennung abgeschieden, der umweltgerechte Betrieb von Aufbereitungsanlagen sichergestellt oder das Abgas aus dem Elektroschrottrecycling gereinigt. Als Nebeneffekt gewinnen zunehmend mehr Systeme Energie oder Sekundärrohstoffe aus dem Abgasstrom zurück.

Ein Bereich mit viel Potenzial also, für den für die nächste IFAT ENTSORGA, die vom 7. bis 11. Mai 2012 in München stattfindet, die Fachabteilung Luftreinhaltung des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) als Partner gewonnen werden konnte. Der VDMA ist mit insgesamt sechs Fachbereichen ideeller Träger der IFAT ENTSORGA.

Zu den Kernthemen der ausstellenden Mitgliedsunternehmen des VDMA-Fachverbandes Allgemeine Lufttechnik zählt die Energieeffizienz. "Immer höhere Belastungen mit feinen Stäuben machen immer bessere Abscheidegrade erforderlich. Mit dem steigenden Bedarf an leistungsstarken Filtern schnellt gleichzeitig der Energiebedarf in die Höhe", erläutert Christine Montigny, Referentin der Fachabteilung Luftreinhaltung des VDMA. "Um diesen Entwicklungen zu entgegnen, sind noch energieeffizientere Produkte erforderlich, die zum Beispiel auf neue Methoden zur Wärmerückgewinnung setzen." Weitere Ansätze seien energiesparende Ventilatoren, intelligente Steuerungstechniken sowie eine bedarfsorientierte Filterreinigung, so die VDMA-Expertin.

Innerhalb der EU setzt die verstärkte Umsetzung des europäischen Ordnungsrechts wichtige Marktimpulse. "In zunehmendem Maße werden derzeit die geltenden europäischen Grenzwerte auch in der Praxis eingefordert, beispielsweise bei Projekten in Osteuropa und der Türkei, was in der Vergangenheit so nicht der Fall war", berichtet Montigny.

In Deutschland bieten über 150 hauptsächlich kleine und mittelständische Unternehmen Luftreinhaltungslösungen für industrielle Prozesse an. Mit rund 24 Prozent ist die Gruppe Müllverbrennungsanlagen/Abfallwirtschaft/Kraftwerke nach der Metallindustrie (35 Prozent) die zweitgrößte Abnehmerbranche.

Das Geschäft der deutschen Unternehmen der Luftreinhaltung ist stark international ausgerichtet: Die Exportquote liegt bei über 50 Prozent. Nach Angaben von Guntram Preuß, Konjunkturexperte des Fachverbands Allgemeine Lufttechnik im VDMA, kamen im Jahr 2011 die stärksten Wachstumsimpulse aus Ost- und Südost-Asien, aus den europäischen Ländern außerhalb der EU sowie aus Deutschland selbst.

Im Jahr 2011 rechnen die VDMA-Mitgliedsunternehmen aus dem Bereich Luftreinhaltung nach Beobachtungen von Preuß mit einer positiven Umsatzentwicklung. "Auch für das kommende Jahr herrscht in der Branche vorsichtiger Optimismus", so Preuß.

Weitere Informationen unter www.ifat.de

Über die IFAT ENTSORGA

Die IFAT ENTSORGA, Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft, findet von 7. bis 11. Mai 2012 auf dem Gelände der Neuen Messe München statt. Die letzte Veranstaltung der weltweit wichtigsten Fachmesse für Innovationen und Dienstleistungen in den Bereichen Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft zählte 2.730 Aussteller aus 49 Ländern und 109.589 Besucher aus 186 Ländern. Die Zahlen werden durch die unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young AG im Auftrag der FKM, Gesellschaft zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen, geprüft.

Messe München GmbH

Die Messe München International ist mit rund 40 Fachmessen für Investitionsgüter, Konsumgüter und Neue Technologien allein am Standort München einer der weltweit führenden Messeveranstalter. Über 30.000 Aussteller und mehr als zwei Millionen Besucher nehmen jährlich an den Veranstaltungen auf dem Messegelände, im ICM - Internationales Congress Center München und im M,O,C, Veranstaltungs- und Ordercenter teil. Darüber hinaus veranstaltet die Messe München International Fachmessen in Asien, in Russland, im Mittleren Osten und in Südamerika. Mit sechs Tochtergesellschaften in Europa und Asien sowie über 60 Auslandsvertretungen, die mehr als 90 Länder betreuen, verfügt die Messe München International über ein weltweites Netzwerk. Auch beim Thema Nachhaltigkeit übernimmt sie eine Vorreiterrolle: Als erste Messeeinrichtung wurde sie mit dem Zertifikat "Energieeffizientes Unternehmen" vom TÜV SÜD ausgezeichnet.

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