Samstag, 16. Dezember 2017


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Die E-Bikes sind ein großer Renner auf dem Fahrradmarkt

Der jährliche Absatz von batteriegetriebenen Fahrrädern hat sich vervierfacht - Großes Thema auf der EUROBIKE in Friedrichshafen - Alle Top-Marken sind dabei - Ausstellungsfläche für E-Bike-Hersteller doppelt so groß

Friedrichshafen, (lifePR) - Krise, welche Krise? Hersteller von Fahrrädern mit elektrischem Hilfsantrieb, im Fachjargon E-Bikes und Pedelecs genannt, haben gegenwärtig andere Sorgen, als einen zu geringen Auftragseingang. Ganz im Gegenteil: Wer E-Bike-Anbieter zu ihren Problemen befragt, bekommt derzeit eher Klagen über zu geringe Produktionskapazitäten zu hören und dass die Antriebs-Komponenten nicht schnell genug herbei geschafft werden können. E-Bikes sind der Renner im Fahrradmarkt. Ein Erfolg, der schon mit dem sagenhaften Aufstieg der Mountainbikes vor knapp zwei Jahrzehnten verglichen wird. Und auch auf der EUROBIKE, der weltweit wichtigsten und größten Fachmesse für den Fahrradmarkt, rückt das E-Bike-Segment zunehmend in den Mittelpunkt.

Die Internationale Fahrradmesse findet vom 2. bis 5. September 2009 auf dem Messegelände in Friedrichshafen statt: Das EUROBIKE-Team ist zuversichtlich, bis Anfang September 2009 die 1.000 Marken bei den Ausstellern knacken zu können.

E-Bikes haben großen Auftritt

Das E-Bike bekommt 2009 auf der EUROBIKE einen noch größeren Auftritt: In der Zeppelinhalle und im neuen Freigelände Ost können die Fachbesucher auf unterschiedlichen Testbahnen neue Modelle Probe fahren. Die Ausstellungsfläche für die E-Bike-Branche ist insgesamt doppelt so groß wie in den Vorjahren. "Fahrzeuge von mehr als 50 Top-Marken sind auf der EUROBIKE präsent, alle führenden Hersteller von E-Bikes sind in Friedrichshafen dabei", stellt Projektleiter Stefan Reisinger fest.

Starker Absatz

"Das Thema E-Bikes ist heiß", bringt Siegfried Neuberger, Geschäftsführer des deutschen Zweirad-Industrie-Verbands (ZIV), die Stimmung im Markt auf den Punkt. Die Entwicklung des E-Bike-Markts fand in den letzten Jahren mit schwindelerregender Geschwindigkeit statt: Zwischen 2005 und 2008 hat sich der jährliche Absatz in Deutschland mit zuletzt rund 100.000 Einheiten glatt vervierfacht. Und auch in diesem Jahr hat die Branche einen weiteren Zuwachs schon fest eingerechnet. Unterschiedliche Auffassungen gibt es nur noch über die Höhe der Steigerung, die im Markt zwischen 20 und 50 Prozent erwartet wird.

Das Objekt der Begierde sind dabei noch überwiegend E-Bikes in der sogenannten 25-km/h-Klasse - also Modelle, die die Tretkraft des Benutzers bzw. der Benutzerin mit einem meist 250 Watt starken Motor bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h unterstützen.

Neue Zielgruppen

Der Traum jedes Berufspendlers wird dadurch Realität: Sich zügig durch den Stadtverkehr bewegen zu können, ohne deshalb verschwitzt im Büro anzukommen. Auch bei radfahrenden Paaren mit unterschiedlicher Fitness finden E-Bikes immer mehr Anhänger. Die batteriegetriebenen Fahrzeuge besitzen darüber hinaus auch das Potenzial, neue Zielgruppen für das Fahrrad zu gewinnen - nämlich jene Menschen, denen das Radfahren bisher schlicht zu mühsam war und die deshalb auch kurze Strecken mit dem Auto zurücklegten.

"Wir glauben, dass der Markt noch extrem wachsen wird", sagt Gianni Mazzeo, Exportleiter vom Schweizer Hersteller Biketec, der mit der Marke Flyer zu den Marktführern im E-Bike-Segment zählt. "Gegenwärtig haben E-Bikes im europäischen Fahrradmarkt", so Mazzeo, "erst einen Marktanteil von rund zwei Prozent erreicht. Wir erwarten einen Boom der vergleichbar sein wird mit dem der MTBs", beurteilt der Flyer-Macher die Perspektiven im E-Bike-Business.

Zusätzlichen Rückenwind dürfte der Markt dabei von der neuen, sogenannten "schnellen E-Bike-Klasse" bekommen. Hier werden meist kräftigere Motoren verbaut und auch die Tretkraftunterstützung schaltet sich erst bei 45 km/h ab. Im Gegenzug behandelt der Gesetzgeber diese Modelle weitgehend wie Mofas, fordert also ein Versicherungskennzeichen und einen Führerschein mindestens der Klasse M (Mofa-Führerschein).

Spannend ist diese schnelle Kategorie vor allem auch für Menschen, die schon regelmäßig das Fahrrad nutzen. Denn wer häufiger Rad fährt, stößt bei mehr als 25 km/h schnell an die Grenzen der körperlichen Leistungsfähigkeit. Mit den stärkeren Motoren bietet das E-Bike auch für diese Zielgruppe einen spürbaren Lust- und Geschwindigkeitsgewinn.

Die EUROBIKE findet von Mittwoch, 2. bis Samstag, 5. September 2009 statt. Während die ersten drei Messetage dem Fachpublikum vorbehalten sind, ist die EUROBIKE am Samstag, 5. September, auch für interessierte Verbraucher geöffnet. Zudem findet der EUROBIKE Demo Day für Fachhändler und Journalisten am Dienstag, 1. September im nahe gelegenen Argenbühl im Allgäu statt.

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