Montag, 11. Dezember 2017


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Wege zum klimaschonenden Flugverkehr

Konferenz und Messepavillon zu alternativen Flugkraftstoffen

Berlin, (lifePR) - Alternative Kraftstoffe sind die derzeit dynamischste Entwicklung im Luftverkehr. aireg (Aviation Initiative for Renewable Energy in Germany) und CAAFI (Commercial Aviation Alternative Fuels Initiative ), die deutsche und die amerikanische Initiative für alternative Kraftstoffe, zeigen erstmals auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA 2012 (11.-16.9.) einen eigenen Ausstellungsbereich zu diesem Thema. Parallel findet mit der Konferenz "Die Zukunft alternativer Flugkraftstoffe" am 12. September eine der bedeutendsten Veranstaltungen des ILA-Konferenzprogramms statt.

Auf dieser Konferenz werden Dr. Peter Ramsauer, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Dr. Thomas Enders, CEO der EADS, und geladene Amtskollegen aus den USA sowie von der EU-Kommission unterstreichen, in welchen Bereichen bereits heute gemeinsame Anstrengungen auf beiden Seiten des Atlantiks unternommen werden. Die dabei entwickelten Technologien und Rohstoffpotenziale werden mit den erforderlichen Investitionen und Marktanreizen die führende Rolle der Luftfahrt bei der nachhaltigen Gestaltung des globalen Transportsektors festigen.

Neben der Konferenz präsentieren sich internationale Unternehmen aus der gesamten Versorgungskette in Halle 3 mit einem Messepavillon für alternative Flugkraftstoffe und zeigen, wie diese zu einer operativen Realität werden. Zu den Ausstellern zählen unter anderem aireg, Gevo, AlgaeTec, TOTAL, Verbio und A4A.

Hintergrund-Informationen von aireg:

Fossile Energieträger werden knapper und mittelfristig teurer. Ihre Verwendung ist eine der wesentlichen Ursachen des Anstiegs der CO2-Konzentration in der Atmosphäre und damit des prognostizierten Klimawandels. Im Jahr 2010 haben sich die Mitglieder der IATA (International Air Transport Association) das Ziel gesetzt, den spezifischen Treibstoffverbrauch bis 2020 um jährlich 1,5 Prozent zu senken, ab 2020 ein CO2-neutrales Verkehrswachstum zu ermöglichen und die CO2-Emissionen im Jahr 2050 gegenüber dem Stand 2005 zu halbieren. Hieran orientiert sich aireg und möchte Antworten darauf finden, wie Deutschland seinen Beitrag zu diesen Zielen leisten kann.

Luftverkehrswirtschaft und Hersteller von Fluggerät verfolgen seit vielen Jahren gemeinsam mit der Luftfahrtforschung nachhaltige technologische Ansätze zur Senkung des Treibstoffverbrauchs und der Schadstoff-Emissionen durch technische Verbesserungen von Flugzeugen, Antrieben und Optimierung des Flugbetriebs. Zusätzlich zur Entwicklung hocheffizienter Flugzeuge mit immer geringeren Emissionen im Gesamtsystem wird die Suche nach alternativen Kraftstoffquellen forciert. Die einzige praktikable Alternative sind regenerative Flüssigkraftstoffe wie Biotreibstoffe, vor allem auch mit Blick auf die Einsetzbarkeit solcher Treibstoffe im täglichen Betrieb heutiger Flugzeugmodelle.

Zahlreiche Testflüge in Deutschland und in aller Welt haben die technische Unbedenklichkeit alternativer Flugkraftstoffe bewiesen. Zwei Herstellungsverfahren sind bisher zugelassen. Deren Produkte sind spezifikationsgleich mit herkömmlichem Flugkraftstoff Jet A-1 und können diesem mit bis zu 50 Prozent beigemischt werden. Die große Herausforderung besteht derzeit darin, eine nachhaltige und wirtschaftliche Lieferkette im industriellen Maßstab aufzubauen.

aireg - Aviation Initiative for Renewable Energy in Germany e.V. wurde am 19. September 2011 als Verbund von Unternehmen und Organisationen aus Forschung und Wissenschaft gegründet. aireg hat sich zum Ziel gesetzt, die Entwicklung und Einsetzbarkeit alternativer, regenerativer Flüssigkraftstoffe, wie beispielsweise Biokraftsstoffe, voranzutreiben und damit die Erreichung der ambitionierten CO2-Senkungsziele des Luftverkehrs zu unterstützen.

Weitere Informationen:

aireg - Aviation Initiative for Renewable Energy in Germany e.V.
Lukas Rohleder, Telefon: +49 (0) 30 700 11 85 - 15,
E-Mail: lukas.rohleder@aireg.de

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