Lokale Medienvielfalt wichtiger denn je

Arbeitstreffen der Medienanstalten aus M-V und Thüringen in Schwerin

(lifePR) ( Schwerin, )
Der Medienausschuss Mecklenburg-Vorpommern und die Versammlung der Thüringer Landesmedienanstalt haben sich am 13. Juni 2019 zu einem intensiven Informations- und Erfahrungsaustausch in Schwerin getroffen. Beide Seiten informierten sich dabei über Bürgermedien, den Stand der schulischen Medienbildung sowie die Situation der lokalen Fernsehsender im jeweils anderen Bundesland. Dabei wurde deutlich, dass die Medienanstalten die lokale Medienvielfalt fördern und damit den demokratischen Diskurs in Deutschland in großem Maße unterstützen. Lokale Medienvielfalt ist in einer globalisierten Medienwelt wichtiger denn je.

Einen weiteren Schwerpunkt bildete das Thema „Medienbildung für Seniorinnen und Senioren“. „Wie können Eltern und ältere Menschen insbesondere im ländlichen Raum in die Lage versetzt werden, noch intensiver und kritisch an der digitalen Welt teilzuhaben?“ fragte Jochen Fasco, Direktor der Thüringer Landesmedienanstalt.

Antworten darauf gaben Prof. Dr. Roland Rosenstock und Birgit Hofmann vom Medienzentrum Greifswald e.V., die im Rahmen der Fortschreibung des Medien-Ratgebers Medienkompass Mecklenburg-Vorpommern eine umfangreiche Materialsammlung erstellt haben. „Diese Sammlung zeigt vielfältige, individuelle Möglichkeiten, wie digitale Medien den Alltag älterer Menschen erleichtern und bereichern können. Da werden z.B. Tipps für das Kochen, Reisen, Einkaufen und die Trauerbewältigung gegeben. Ganz nebenbei wird Medienkompetenz vermittelt“, so Bert Lingnau, Direktor der Medienanstalt M-V. Die Materialsammlung wird in das Portal www.medienkompetenz-in-mv.de einfließen. 

Das Arbeitstreffen führte die langjährige Partnerschaft und gute Kooperation zwischen der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern und der Thüringer Landesmedienanstalt fort. Insbesondere bei der Förderung von Medienkompetenz und Bürgermedien gibt es große Übereinstimmungen. Beide Themen bleiben auch künftig Schwerpunkte der Arbeit beider Landesmedienanstalten.
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