Konstituierende Sitzung des Medienrates

Neuer Medienrat der Medienanstalt Berlin-Brandenburg nimmt seine Arbeit auf

(lifePR) ( Berlin, )
Heute hat sich der siebenköpfige Medienrat der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) unter Vorsitz von Prof. Dr. Hansjürgen Rosenbauer zur fünften Amtszeit konstituiert. Als stellvertretende Vorsitzende wählten die Gremiumsmitglieder die Rechtsanwältin und frühere Berliner Justizsenatorin Karin Schubert.

Prof. Dr. Hansjürgen Rosenbauer ist bereits seit 2003 Mitglied des Medienrates der Zweiländeranstalt. Seit 2009 hatte er die Position des stellvertretenden Vorsitzenden inne. Mit dem Ausscheiden von Prof. Dr. Jutta Limbach leitet Prof. Rosenbauer nun das Gremium. Der Autor und Moderator war als Korrespondent für die ARD in Prag und Bonn sowie als Auslands- und Kulturchef des WDR tätig, bevor er von 1991 bis 2003 den ORB als Intendant leitete. Seit 1990 unterrichtete Hansjürgen Rosenbauer an der Kunsthochschule für Medien in Köln und an der Universität der Künste Berlin.

Karin Schubert ist Ende 2014 vom Berliner Abgeordnetenhaus in den Medienrat der mabb gewählt worden. Die Juristin war von 1992 bis 1994 Präsidentin des Landgerichts Neubrandenburg, von 1994 bis 2001 Ministerin der Justiz in Sachsen-Anhalt und von 2002 bis 2006 Justizsenatorin und Bürgermeisterin von Berlin. Seit 2007 arbeitet sie als selbstständige Rechtsanwältin in Berlin.

Zu den neu gewählten Medienratsmitgliedern gehören außerdem Stephan Goericke und Dr. Ursula Weidenfeld. Stephan Goericke ist Hauptgeschäftsführer des Branchenverbands ASQF e.V. und gleichzeitig CEO der iSQI GmbH in Potsdam sowie Managing Director der iSQI, Inc., in Boston. Seit 2009 ist er geschäftsführender Gesellschafter der GOERICKE-Beratung für Strategie und Kommunikation GmbH.

Dr. Ursula Weidenfeld arbeitet als Journalistin, Kolumnistin und Moderatorin in Berlin und Potsdam. Sie war in verschiedenen Funktionen für den Tagesspiegel, die Wirtschaftswoche, für impulse und das Handelsblatt tätig und gehörte 1999 zum Gründungteam der Financial Times Deutschland. Gemeinsam mit Michael Sauga veröffentlichte Ursula Weidenfeld den Band "Gelduntergang. Wie Banken und Politik unsere Zukunft verspielen". Zurzeit vertritt sie den Lehrstuhl für Journalismus an der Johannes Gutenberg Universität Mainz.

Markus Beckedahl, Bärbel Romanowski-Sühl und Gabriele Wiechatzek wurden von den Länderparlamenten in Berlin und Brandenburg jeweils in ihrem Amt bestätigt: Markus Beckedahl ist seit 2010 Mitglied des Medienrates. Der Gründer und Chefredakteur von netzpolitik.org gehört seit 2007 zu den Mitveranstaltern der re:publica und war von 2010 bis 2013 Mitglied der Enquete-Kommission "Internet und digitale Gesellschaft" des Deutschen Bundestages.

Bärbel Romanowski-Sühl, die seit 1998 eine PR-Agentur für Medien- und Politikberatung leitet, ist seit 2009 Mitglied des Medienrates. Die Fernsehjournalistin erfand nach der Wende Formate wie das Frauenjournal "ungeschminkt", das sie - wie die "Donnerstagsgespräche" - auch moderierte. Von 1992 bis 1993 leitete Bärbel Romanowski-Sühl das RTL-Nachrichtenstudio in Dresden.

Gabriele Wiechatzek ist selbstständige Politik- und Medienberaterin (GWC). Sie war Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin und von 1983 bis 1989 als dessen stellvertretende Präsidentin tätig. Von 1990 bis 1994 war Gabriele Wiechatzek Mitglied des Deutschen Bundestages, bevor sie als Repräsentantin des Vorstands der ProSieben Media AG in Berlin arbeitete.

Über die Aufgaben des Medienrates der mabb
Der Medienrat der mabb besteht aus sieben ehrenamtlich tätigen, unabhängigen Mitgliedern. Je drei von ihnen werden vom Brandenburger Landtag und vom Abgeordnetenhaus Berlin jeweils mit einer Zweidrittelmehrheit gewählt. Der Vorsitzende des Medienrats braucht die Zustimmung von zwei Drittel der gesetzlichen Mitgliederzahl beider Länderparlamente. Aus seiner Mitte wählt der Medienrat einen stellvertretenden Vorsitzenden. Entweder der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende des Medienrats muss die Befähigung zum Richteramt haben. Der Medienrat tagt in nicht-öffentlichen Sitzungen. Er nimmt die Aufgaben der Medienanstalt wahr, die nicht dem Direktor übertragen wurden. Beispielsweise vergibt der Medienrat die Sendelizenzen, teilt die Frequenzen zu und überwacht die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen.
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