Kapselfibrose - Wie gefährlich ist die Brustvergrößerung wirklich ?

Eine neue Studie zeigt wie Gefährlich die Brustvergrößerung wirklich ist

(lifePR) ( Köln, )
Einen prallen Busen präsentieren Stars wie Kylie Jenner tagtäglich auf ihrem Instagram Account. Aber auch Influencer prahlen mit ihren makellosen Körpern. Dank Influencern, die ihre OPs von der Öffentlichkeit mitverfolgen lassen, ist die Brustvergrößerung in der Mitte der Deutschen Gesellschaft angekommen. Jüngstes Beispiel ist hier Ex-Bachelorette Gerda Lewis, die sich nun einer zweiten Brustvergrößerung unterzog. Durch die Zunahme an Brust-OPs ist jedoch auch das Hauptrisiko der Brustvergrößerung, die Kapselfibrose, in den Vordergrund gerückt. Eine neue Studie zeigt wie Gefährlich die Brustvergrößerung wirklich ist  

Es ist fast schon normal, wenn über Nacht aus kleinen Brüsten ein praller Busen entsteht. Die ästhetisch-plastische Chirurgie ist schon lange kein Fremdwort mehr. Nicht nur in Zeitschriften oder Sozialen Medien wie Instagram und Co. begegnen uns aufgespritzte Lippen und ein üppiger Busen. Denn alleine in Deutschland wurden im Jahr 2018 mehr als 60 Tsd. Brustvergrößerungen (laut ISAPS) durchgeführt. Obwohl eine Kapselfibrose zu den meisten Risiken der Brustvergrößerung zählt, ist das Verfahren mit Implantaten besonders beliebt. Bei einer Kapselfibrose handelt es sich um eine feine Bindegewebsschicht, die sich nach einer Brustvergrößerung um das eingesetzte Implantat herum entwickelt. Zwar ist anzumerken, dass dies eine natürliche Reaktion des Immunsystems auf das Implantat ist, da dieses als Fremdkörper gilt. In erster Linie ist dieser Prozess für die Patientin ungefährlich, jedoch geht dieser teils mit leichten bis erheblichen Schmerzen einher. Auch kann dies zu Komplikationen und sogar zu einer Entfernung des Implantates führen, wobei dies keine medizinische Indikation ist. Besonders in den ersten Monaten nach einer Brustvergrößerung fürchten sich viele Patientinnen davor, weil in dieser Zeit das Risiko äußerst hoch ist.

Das überraschende Ergebnis der Studie zur Brustvergrößerung 

Eine neue grossangelegte Studie aus Kanada mit 526 Patientinnen behandelt diese Thematik. Im Fokus dieser Studie steht der Zusammenhang zwischen einer Kapselfibrose mit der Texturierung eingesetzter Implantate bei Brust-OPs. Aus der Studie geht hervor, dass es keinen sichtbaren Unterschied macht, ob die Brustimplantate eine glatte oder strukturierte Oberfläche aufweisen, sondern die verwendete Technik des Operateurs eine entscheidende Rolle einnimmt. Dass eine Kapselfibrose in direktem Zusammenhang mit der Operationstechnik steht, ist überraschend. Kritik kommt von dem Experten Privatdozenten Dr. med. Altintas , er ist Lehrkörper der Universitätsklinik Essen und Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Im Interview mit der Redakteurin Sylvia Kaduk erzählt Privatdozent Dr. Altintas, welche Gefahren bei einer Brustvergrößerung wirklich vorherrschen.

Welche Bedeutung hat die Wahl der Implantate?

Selbstverständlich spielen bei einer Brustvergrößerung mit Implantaten neben dem chirurgischen Eingriff auch viele weitere Faktoren eine Rolle. Die Brustimplantate sollten allerdings sorgfältig ausgewählt werden. Erst kürzlich hat die Fa. Allergan als eine der Marktführer im Bereich der Brustimplantate eine grosse Rückrufaktionen bezüglich texturierte Implantate aufgerufen. Diese standen im Verdacht weitere Erkrankungen hervorzurufen. Zwar sind diese wieder freigegeben allerdings sind solche Vorfälle keine Seltenheit. Daher sollte der erfahrene Plastische Chirurg auf jeden Patienten abgestimmte sichere Implantate verwenden. Google Suche hilft hier sehr wenig , da es nur eine allgemein bindende Antwort liefert. Wenn der Arzt des Vertrauens sich darüber informiert kann er den Patienten auch richtig beraten. Der Fall Allergan zeigt allerdings, dass texturierte Implantate größere Gefahren mit sich bringen als ursprünglich angenommen. Da ist das Risiko der Kapselfibrose, dann doch nicht im Mittelpunkt, der Risiko Abschätzung. Hier empfehle ich einen erfahrenen Plastischen Chirurgen zu konsultieren. 

Haben Implantate noch Vorteile gegenüber einer natürlichen Eigenfett Transfer ?

Der größte Vorteil von Brustimplantaten gegenüber anderen Methoden wie z.B. der Methode mit Eigenfett ist der, dass das Ergebnis dauerhaft ist. Daher ist die Wahl der Brustimplantate hier äußerst wichtig. Die Auswahl der Implantate ist besonders schwierig, da eine unterschiedliche Viskosität der Implantate eine unterschiedliche Haptik hervorruft und das nocheinmal auf jede Brust anderes wirkt aufgrund der Elastizitätsdifferenzen der Haut.

Auch wenn die gängigen Implantate mit Silikon-Gel gefüllt und sind gibt es dann noch sogenannte formstabil und weniger formstabile Implantate. Zudem bieten Implantathersteller eine Vielfalt an Hüllen und Grundformen an. Eine generelle Unterscheidung zwischen runden Implantaten und anatomischen Implantaten im klassischen Sinn ist nicht mehr Zeitgemäss. Daher ist Abhängig von den individuellen Wünschen, unterschiedliche Implantate zu berücksichtigen. Hier kann keine allgemeine Empfehlung getroffen werden, welches Implantat zum besten Ergebnis führt“, erklärt Dr. Altintas. In einem Beratungsgespräch wird daher besprochen, welches Implantat für das individuelle Anliegen passend ist und gleichzeitig ein optimales Ergebnis bringt. Um dieses besonders natürliche Ergebnis zu erreichen, untersucht der Ästhetische Chirurg neben anderen Faktoren auch das Verhältnis zwischen den gewünschten Brüsten und dem restlichen Körper.

Doch unabhängig von gewünschter Form und Größe der Implantate, sollte jedoch immer auf hochwertige Implantate zurückgefriffen werden. Heutzutage bieten viele Hersteller für Implantate wie Motiva B-Lite sogar eine lebenslange Garantie an. Hier wird garantiert, dass auch bei Gewalteinwirkungen wie z.B. durch einen Unfall kein Auslaufen des Implantats erfolgt.

Wie sieht der Tag der Brustvergrößerung aus?

„Am Tag des operativen Eingriffs, erfolgt zunächst eine OP-Vorbereitung. Diese beinhaltet u.a. das Messen und Anzeichnen durch den behandelnden Arzt. Zudem wird ein letztes Mal der Ablauf der Brustvergrößerung besprochen sowie die einzusetzenden Silikon-Implantate geprüft und in den OP-Saal gebracht“, so der ärztliche Direktor der Mc Aestehetics Klinik. Die Brustvergrößerung erfolgt in der Regel in Dämmerschlaf oder Vollnarkose, sodass die Patientin während des Eingriffs keine Schmerzen spürt. Die OP-Dauer der Brustvergrößerung beläuft sich auf rund eine Stunde und ist abhängig von der angewandten OP-Technik und der Erfahrung des Plastisch-Ästhetischen Chirurgen. Eine äußerst aufwendige OP-Technik bringt die Haute Couture Medizin mit sich. „Die Behandlung in der Haute Couture Klasse ist mit extrem sorgfältiger und präziser Arbeit verbunden. Diese bietet die höchste Form der Ästhetik, weil sie ein maßgeschneidertes Ergebnis liefert und durch „unsichtbare Narben“ gekennzeichnet ist. Die Brustvergrößerung in der Haute Couture Klasse ist besonders für diejenigen geeignet, die zudem das natürlichste Ergebnis und die höchste Klasse der Sicherheit bevorzugen“, so Dr. med. Altintas.

Wie erfolgt eine geeignete Nachsorge?

Nach der eigentlichen Brustvergrößerung beginnt für die Patientin die Nachsorge. Im letzten Schritt der Brust-OP erfolgt das Anlegen des Stütz-BHs. Dieser Spezial-BH dient dazu, die Brustimplantate nicht verrutschen zu lassen. Zusätzlich gibt der Stütz-BH einen besseren Halt und wird ab OP-Tag 6-8 Wochen getragen.

Wenn die Patientin nach der Vollnarkose bzw. dem Dämmerschlaf wieder aufnahmefähig ist, erklärt der Chirurg den Ablauf der kommenden Wochen und worauf insbesondere zu achten ist. In der Regel bleibt die Patientin eine Nacht in der Klinik, damit bei Komplikationen so schnell wie möglich gehandelt werden kann. Am Folgetag der Brustvergrößerung sollte immer eine Kontrolle des Zustandes der Patientin und der Brust erfolgen. In den ersten Tagen nach der Schönheits-OP können leichte Schmerzen entstehen, weil der Körper die eingesetzten Brustimplantate anpasst. Nach ca. 6 Tagen zieht der Plastische Chirurg dann die Fäden. Den Kompressions-BH muss die Patientin in den nächsten Wochen weiterhin zuverlässig tragen. So wird das Risiko einer Komplikation klein gehalten und das Implantat kann nicht verrutschen. Sportlichen Aktivitäten kann rund 6-8 Wochen nach der Brustvergrößerung nachgegangen werden. Ein geeigneter Sport-BH ist für die Patientin dabei jedoch unabdingbar. Das endgültige Ergebnis der Brustvergrößerung ist aber erst nach mehreren Monaten zu sehen.

Warum man bei einer Kapselfibrose nicht warten sollte ?

Ist eine Kapselfibrose als Risikofaktor eingetreten, so sollte man nicht warten oder zögern. Ein schnelles handeln kann einiges an Komplikationen vermeiden. „In vielen Fällen entstehen hierbei lediglich leichte Verhärtung der Brust, aber bei einigen wenigen Frauen kann dies bis zu einer Verformung der Implantate führen. Daher ist es wichtig sich bei den ersten Anzeichen, wie einem unangenehmen Ziehen, an den Ästhetischen Chirurgen zu wenden“, warnt Dr. med. Altintas. Der behandelnde Arzt untersucht die Brüste genauestens und entscheidet, ob bei dem OP-Termin ein Wechsel der Brustimplantate ausreicht oder sogar eine dauerhafte Entfernung des Implantats notwendig ist. Weil sich aber viele Frauen nicht von ihren Implantaten trennen möchten, wenden sich diese häufig erst sehr spät an den Ästhetisch-Plastischen Chirurgen. Auch Dr. Altintas bemerkt dieses Phänomen in seiner Fachklinik für Plastische Chirurgie Mc Aesthetics. Doch der Experte fügt hinzu: „Wenn nicht bis zum letzten Stadium gewartet wird, ist das umliegende Gewebe meist noch formbar und wenig geschädigt, sodass ein Wechsel des Brustimplantats meist ausreicht. Dabei können sogar dieselben Zugänge verwendet werden, die bei der Brustvergrößerung verwendet wurden. So entstehen keine zusätzlichen Narben.“

Brustvergrößerung mit Eigenfett als Alternative?

Neben dem beliebten Verfahren mit Brustimplantaten bietet die Ästhetische Chirurgie einige weitere Möglichkeit, um eine schöne Brust zu erlangen.

Eine dieser Möglichkeiten ist die Behandlung der weiblichen Brust mit Eigenfett. Diese erfolgt, wie auch das Verfahren mit Implantaten, in Dämmerschlaf oder Vollnarkose.  

Jedoch werden bei dieser Art der Brustvergrößerung Fettzellen in einer gewählten Region abgesaugt und präpariert. Häufig wird hier Fett am Bauch oder an den Beinen abgesaugt. Anschließend wird das Eigenfett die Brust injiziert. Das Ergebnis bei einer Behandlung mit Eigenfett ist wesentlich natürlicher als die Brustvergrößerung mit Implantaten und bringt den Vorteil mit sich, dass hier weniger Komplikationen entstehen können. Um dieses Verfahren jedoch überhaupt durchführen zu können, müssen genügend Fettdepots vorhanden sein. Ein weiterer Nachteil der Brustvergrößerung mit Eigenfett ist, dass die Brust im Vergleich zur Methode mit Implantaten natürlich absinkt und im Laufe der Zeit zu hängen beginnt. Grund dafür ist der, dass das Eigenfett nicht wie das Implantat von den Muskeln gehalten werden kann.

Weitere Informationen und häufige Fragen zum Thema Brustvergrößerung auf: mcaesthetics.de

 
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