Samstag, 21. Oktober 2017


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Massivbau war und ist die richtige Entscheidung

Friedberg, (lifePR) - Massivhäuser aus Mauerwerk und Beton sind für das deutsche Klima optimal. Kein Wunder, dass sie sich bei uns Markt führend ist. Ihr Siegeszug begann in den Städten. Nachdem im Mittelalter regelmäßig ganze Stadtteile abbrannten, wurde sie hier vorgeschrieben. Schnell setzte sich diese Bauweise auch auf dem Lande durch, denn im mitteleuropäischen Klima mit schnellen Wechseln zwischen warmen und kalten Tagen blieben diese Häuser an heißen Tagen angenehm kühl. Hinzu kamen ihre Robustheit, ihr langlebig geringer Pflegeaufwand und ihr Schallschutz. Wer es sich leisten konnte, baute massiv.

Überzeugende Argumente

Konfrontiert mit den zahlreichen positiven Eigenschaften der Massivbauweise versuchen die Anbieter von Leichthäusern in Holz-Elementbauweise mit guter Dämmung und Ökologie zu punkten. Das gelingt ihnen aber immer schwerer, denn Massivhäuser können erfüllen heute jeden Energiesparwunsch. Bei einer Außendämmung sind und waren niedrige U-Werte ohnehin nie ein Problem. Und Wände aus Wärme optimierten Außenwandsteinen dämmen inzwischen doppelt so gut wie Holz (Abb. 1). Hinzu kommt: Durch die Wärmespeicherfähigkeit der schweren Wände und Decken liegt der Heizwärmebedarf bei Massivhäusern etwa 10 % niedriger, als bei gleich gut gedämmten Holz-Leichthäusern (Abb. 2).

Mehr als Energie sparend

Niemand baut nur, um Energie zu sparen. Das wesentliche Motiv ist meistens die eine höhere Lebensqualität. Unter diesem Aspekt hat die Massivbauweise ihre Nase ganz vorne:

Temperatur ausgleichend

Die Wärmespeicherung der schweren Bauteile spart nicht nur Heizung. Sie schützt auch gegen Überhitzung, weil sie Temperaturspitzen abpuffert(Abb. 2). Als gesetzliche Vorgabe ist Sommerlicher Wärmeschutz immer eine geschuldete Eigenschaft. Nur in 10 % der Nutzungsdauer dürfen die nach DIN 4108-2 zulässigen Temperaturen überschritten werden. Mit schweren Massivbaustoffen ist das leichter einzuhalten.

umweltchonend

Ob eine Bauweise die Umwelt mehr oder weniger belastet, hängt nicht allein von nachwachsenden Rohstoffen ab, ergab eine Studie der TU Darmstadt. Beim Vergleicht der Umweltbelastung eines Hauses in Massiv - und Holzbauweise über eine kalkulatorische Nutzungsdauer von 80 Jahren schnitt das Massivhaus gleich gut, in einigen Punkten tendenziell sogar besser ab (Abb. 3). Über die Nutzungsdauer schlugen sich der geringere Instandhaltungsaufwand und Energieverbrauch (durch die Wärmespeicherung) positiv in der Ökobilanz nieder.

Pflegeleicht und werthaltig

Das eigene Haus ist für die meisten Bauherren/Erwerber die größte Investition ihres Lebens. Neben der höheren Lebensqualität dient es häufig als Basis der Vermögensbildung und Altersvorsorge. Damit die Nebenkosten nicht ins Unermessliche steigen, sollte es über viele Jahre möglichst pflegeleicht sein. Auch dieser Anspruch lässt sich am besten mit einem robusten Massivhaus erfüllen. Der 2009 vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung erarbeitete Katalog zur "Nutzungsdauer von Bauteilen und Komponenten Haustechnischer Anlagen" bestätigt die geringe Pflegebedürtigkeit und lange Lebensdauer massiv gebauter Häuser.

Massivhäuser lassen sich auch besser verkaufen. Das ergab jetzt wieder eine neue Studie der DIA Consulting, Freiburg. Die Meinungsforscher kammen zu dem Ergebnis : Massivhäuser halten besser ihren Marktwert als Bestandsimmobilien in Holzständerbauweise (Abb. 4).

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