Pakistan: Mehr als 400.000 Menschen von Überflutungen betroffen

Malteser leisten medizinische Nothilfe im Swat-Tal

(lifePR) ( Swat/Köln, )
Mit drei medizinischen Teams, die jeweils aus einem Arzt, einer Hebamme, einem Arzthelfer und einem Hygieneberater bestehen, leisten die Malteser Nothilfe für rund 10.000 von den schweren Überflutungen betroffene Familien im Swat-Distrikt. Außerdem werden die Teams Wasseraufbereitungstabletten und 1.000 Hygiene-Kits verteilen. Diese Kits enthalten unter anderem Zahnbürsten und pasta, Seife, Shampoo, Handtücher, Trinkwasserkanister, Waschmittel sowie Hygiene-Utensilien. Die Helfer beraten die Hochwasser-Betroffenen über richtiges hygienisches Verhalten in Überschwemmungssituationen, um das Ausmaß von wasserinduzierten Erkrankungen wie Durchfall zu verringern. Die Fluthilfe der Malteser in Pakistan wird vom Auswärtigen Amt unterstützt.

"Die Gefahr, dass sich jetzt durch Wasser übertragene Krankheiten verbreiten oder im Extremfall sogar eine Cholera-Epidemie ausbricht, ist groß", warnt Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin, Präsident des Malteser Hilfsdienstes. "Die an sich schon schwierige Gesundheits- und Hygienesituation der Menschen wird durch die schweren Überschwemmungen noch verschlimmert. Viele Menschen haben kein Dach mehr über dem Kopf und sind von den Fluten eingeschlossen. Am härtesten trifft diese Katastrophe wie so oft die Armen, die in den Überflutungsgebieten leben."

Es ist Monsunzeit in Asien, doch dieses Jahr sind die Regenfälle in Pakistan sehr viel heftiger als gewohnt. Allein in der Region Khyber Pakhtunkhwa sind laut UN mindestens 400.000 Menschen von den schlimmen Überschwemmungen seit 1929 betroffen. Die heftigen Regenfälle führten zu Überschwemmungen, die Häuser, Straßen und Brücken beschädigten und bereits mehr als 300 Menschen mit in den Tod rissen.

Malteser International ist seit dem Erdbeben 2005 in Pakistan aktiv. Neben Projekten zur Katastrophenvorsorge leisten die Malteser medizinische Hilfe für in das Swat-Tal zurückgekehrte Binnenflüchtlinge und engagieren sich für die Basisgesundheitsversorgung in den abgelegenen Regionen der Khyber Pakhtunkhwa Provinz. Zurzeit arbeiten dort ein internationaler und 25 lokale Mitarbeiter.
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