Samstag, 25. Februar 2017


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Deutscher Malteser Kongress zum Thema Demenz

Experten wollen Lebensqualität Betroffener steigern

(lifePR) (Köln, ) Rund 300 Teilnehmer werden am 7. und 8. März 2014 in Duisburg beim ersten deutschen Malteser Demenz-Kongress über Möglichkeiten diskutieren, wie für demenziell erkrankte Menschen trotz fortschreitender Erkrankung eine hohe Lebensqualität erhalten werden kann. Fachleute aus Wissenschaft, Medizin, Pflege und Politik sowie Angehörige erörtern den Umgang und die Begegnung mit demenziell erkrankten Menschen. Mit zwanzig Workshops bietet der Kongress den Teilnehmern zudem viel Gelegenheit zum Arbeiten an alltagsrelevanten Fragestellungen und Praxisbeispielen. Neben deutschen werden auch ausländische Experten dabei sein, zum Beispiel aus Schottland und Schweden, denen international hohe Kompetenz in puncto Pflege und Versorgung von Demenz-Patienten attestiert wird.

"Ein Kongress dieser Größenordnung ist notwendig, um die Bedeutung und die Möglichkeiten zur Steigerung der Lebensqualität demenziell Erkrankter deutlich zu machen. Demenz ist die größte Herausforderung in der Begleitung kranker Menschen der kommenden Jahrzehnte", sagt Dr. Franz Graf von Harnoncourt, Geschäftsführer Medizin und Pflege der Malteser Deutschland gGmbH. In den acht Krankenhäusern, 21 Altenhilfeeinrichtungen, 30 Demenz-Begegnungsstätten und 200 ehrenamtlichen Besuchs- und Begleitungsdiensten der Malteser in Deutschland ist die medizinische Versorgung, die körperliche und geistige Aktivierung sowie die einfühlsame Ansprache demenziell erkrankter Menschen immer mehr zum Thema geworden. Harnoncourt: "Fast jeder hat im Familien- und Freundeskreis einen Menschen mit Alzheimer oder einer anderen Demenzerkrankung. Wir müssen lernen, wie wir mit ihren Ängsten, Sorgen und Unzulänglichkeiten umgehen können und sie dadurch spüren lassen, dass wir sie wertschätzen."

In den kommenden Jahren werden alle 23.000 hauptamtlichen Malteser Mitarbeiter, die Menschen mit Demenz begegnen, und mehr als drei Viertel der 48.000 ehrenamtlichen Mitarbeiter, die regelmäßig mit demenziell erkrankten Menschen in Kontakt kommen, auf angemessene Weise geschult. Vom Menüservice-Fahrer bis zum Chefarzt lernen die Mitarbeiter, wie sie Betroffenen am besten begegnen und ihnen helfen können.

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