Dienstag, 12. Dezember 2017


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Thorsten Schäfer-Gümbel zu Besuch bei Mainova

Frankfurt am Main, (lifePR) - Der Fraktions- und Landesvorsitzende der hessischen SPD, Thorsten Schäfer-Gümbel, besuchte am heutigen Tage die Mainova AG in Frankfurt. Schäfer-Gümbel sprach mit dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Constantin H. Alsheimer über die Rolle der Mainova als wichtiger regionaler Energiedienstleister und die Energiewende.

„Die Energiewende ist eine der größten Herausforderungen, denen sich die Industriestaaten gegenüber sehen. Die Power-to-Heat-Technologie ist ein wichtiges Element auf dem Weg zur nachhaltigen Energiewirtschaft“, betont Thorsten Schäfer-Gümbel. „Dass die Mainova hier zu den Schrittmachern gehört, ist ein gutes Zeichen für die Innovationsfähigkeit der Energieunternehmen in Hessen.“

Im Anschluss an das gemeinsame Gespräch informierte sich Schäfer-Gümbel im Heizkraftwerk Niederrad über das Kraftwerk und die Power-to-Heat-Technologie. In Niederrad wird mit einer effizienten Gas- und Dampfturbinenanlage neben Wärme auch Strom (Kraft-Wärme-Kopplung) erzeugt. Das Kraftwerk ist mittels einer insgesamt 13,5 km langen Fernwärmeleitung mit den Mainova-Heizkraftwerken West und Messe sowie dem Müllheizkraftwerk in der Nordweststadt verbunden. Ihre Verbindung ermöglicht einen flexiblen Einsatz der Erzeugungsanlagen und spart dadurch große Mengen an Kohlendioxid (CO2) ein.

Im Jahr 2015 nahm die Mainova AG vor Ort zudem eine Power-to-Heat-Anlage in Betrieb, die mit Strom aus Erneuerbaren Energien Fernwärme produziert. Dabei wird Wasser in einer Art überdimensionalem Durchlauferhitzer auf bis zu 130 Grad Celsius erhitzt und ins Frankfurter Fernwärmenetz eingespeist. Herrscht ein Überangebot an Energie im Stromnetz, nimmt die Anlage mit einer installierten Gesamtleistung von acht Megawatt einen Teil des überschüssigen Stroms auf und entlastet so das Netz.

„Unser zukünftiges Energieversorgungssystem sollte technologieoffen, dezentral und wettbewerblich gestaltet sein“, erklärt Dr. Constantin H. Alsheimer. „Wir sehen aber mit Sorge, dass das Denken und Handeln vieler maßgeblicher Akteure von der Doktrin der stromgeführten Energiewende geleitet wird. Der Energieträger Gas und die Gasinfrastruktur haben in dieser Vorstellung keinen Platz mehr. Dabei ist aber gerade die Sektorenkopplung mit Gas (Power-to-Gas) und mit Fernwärme (Power-to-Heat) ein ganz wesentlicher Baustein für eine erfolgreiche Energiewende.“

Mainova AG

Die Mainova AG mit Sitz in Frankfurt ist Hessens größter Energieversorger und beliefert mehr als eine Million Menschen mit Strom, Gas, Wärme und Wasser. Hinzu kommen zahlreiche Firmenkunden im gesamten Bundesgebiet. Das Unternehmen erzielte mit seinen rund 2.700 Mitarbeitern im Jahr 2016 einen Umsatz von knapp 2 Milliarden Euro. Größte Anteilseigner der Mainova AG sind die Stadtwerke Frankfurt am Main Holding (75,2 %) und die Münchener Thüga (24,5 %). Die übrigen Aktien (0,3 %) befinden sich im Streubesitz.

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