Mittwoch, 20. September 2017


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Neues Umspannwerk liefert Energie für den Frankfurter Westen

Frankfurt am Main, (lifePR) - Ein neues Umspannwerk (UW) in der Kleyerstraße liefert künftig Energie für den wachsenden Wirtschaftsstandort Frankfurt. Heute (19.7.) haben Stadtrat Jan Schneider und Mainova-Vorstandsmitglied Lothar Herbst sowie der Geschäftsführer der Telehouse Deutschland GmbH, Dr. Béla Waldhauser, die Anlage offiziell in Betrieb genommen. Mit dem Neubau reagiert Mainova auf den zunehmenden Energiebedarf im Stadtgebiet und macht die Stromversorgung sicherer.

Im UW Kleyerstraße wird der Strom mit einer Spannung von 110.000 Volt auf 30.000 Volt transformiert. Seine aktuelle Leistung von 63 Megavoltampere (MVA) reicht theoretisch aus, um rund 34.000 Haushalte zu versorgen. Etwa zwölf Millionen Euro investierte der regionale Energieversorger in die erste Ausbaustufe des Projekts, das künftig erweitert werden kann. Die Bauzeit betrug rund drei Jahre. Das Gebäude befindet sich auf einem etwa 1.200 Quadratmeter großen Grundstück, das Telehouse Mainova überlassen hat.

Anlässlich der Inbetriebnahme lobte Stadtrat Jan Schneider: „Frankfurt ist die wichtigste Datendrehscheibe Europas. Mit dem konsequenten Ausbau der Infrastruktur vor Ort stärkt Mainova die sichere Versorgung ihrer Kunden. Damit werden die Voraussetzungen für das weitere Wachstum der Branche geschaffen.“

Mainova-Vorstandsmitglied Lothar Herbst: „Frankfurt am Main verfügt bereits heute über eines der zuverlässigsten Stromnetze Deutschlands. Damit dies so bleibt, übernimmt Mainova Verantwortung für diese kommunale Infrastruktur. Wir investieren konsequent in Erhalt, Modernisierung und Ausbau der Netze und Anlagen. Mit dem Neubau des Umspannwerks stärken wir den Standort und machen ihn zukunftsfähig für die zunehmende Digitalisierung.“

Dr. Béla Waldhauser, Geschäftsführer der Telehouse Deutschland GmbH, betonte die Bedeutung einer zuverlässigen Stromversorgung für sein Unternehmen: „Getrieben durch das Wachstum Cloud und Daten nimmt der Bedarf an hochwertiger Rechenzentrumsfläche weiter zu. Dadurch wird der Strombedarf für Rechenzentren – speziell in Frankfurt – weiter stark steigen. Obwohl die Rechenzentrumsbranche alleine in Frankfurt zig-Millionen Euro in immer effizientere Infrastruktur investiert, ist das Wachstum des Internets oder der Cloud deutlich größer.“

Lothar Herbst abschließend: „Rechenzentren machen schon heute mehr als 20 Prozent des Frankfurter Stromverbrauchs aus. Sie sind damit der größte Abnehmer – noch vor dem Flughafen. Angesichts der zunehmenden Digitalisierung steigt ihr Energiebedarf weiter. Wir sind darauf vorbereitet.“

 

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