Samstag, 21. Juli 2018


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Nachhaltige Investitionen sichern Energie- und Wasserversorgung in Frankfurt und Rhein-Main

Frankfurt am Main, (lifePR) - Am 23. Juni 2017 findet in Deutschland zum ersten Mal der Tag der Daseinsvorsorge statt. Damit machen die kommunalen Unternehmen in Deutschland auf ihre Rolle für die Vorhaltung von unverzichtbaren Versorgungsleistungen aufmerksam. Aus diesem Anlass betont Mainova-Vorstandsvorsitzender Dr. Constantin H. Alsheimer: „Deutschland ist wirtschaftlich erfolgreich und verfügt über eine hohe Lebensqualität. Dies nicht zuletzt deshalb, weil wir eine hervorragende Infrastruktur haben. Wir sollten alles daran setzen, diese Infrastruktur auf einem hohen Niveau zu erhalten, um weiterhin wettbewerbsfähig zu sein und eine hohe Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger zu erhalten.“

Mainova gewährleistet in der wachsenden Stadt Frankfurt und der Region eine zuverlässige, umweltschonende und effiziente Energie- und Wasserversorgung. 2016 lagen die Investitionen des Unternehmens in die regionale Infrastruktur mit 155 Millionen Euro auf einem historisch hohen Niveau.

Allein rund 50 Millionen Euro investierte Mainova 2016 in den Fernwärmeausbau. Ziel ist es, dadurch die vier großen Mainova-Kraftwerke im Frankfurter Stadtgebiet zu verbinden, um sie flexibler und effizienter einsetzen zu können. Dadurch können jährlich rund 100.000 Tonnen Kohlendioxid (CO2) eingespart werden. Dies sind fast 20 Prozent der von der Stadt Frankfurt vorgesehenen Einsparungen im Rahmen der städtischen Klimaschutzziele und entspricht der Menge an CO2, die acht Millionen Bäume im Jahr binden können.

In Frankfurt werden über ein mehr als 14.000 Kilometer langes Leitungsnetz Strom, Gas, Wärme und Wasser in die Haushalte, Büro- und Industriegebäude transportiert. Die gesamte Netzlänge entspricht der Entfernung von Deutschland nach Australien. Rund eine Million Menschen werden in Frankfurt und dem Umland über diese meist unterirdisch verlegten Lebensadern versorgt. Betrieben und gewartet wird das Netz von der Mainova-Tochter NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH (NRM).

Die Versorgungssicherheit in Frankfurt hat durch viele sensible Abnehmer wie den Frankfurter Flughafen, Rechenzentren sowie Börse und Banken eine besonders hohe Bedeutung. Dabei zählt das Frankfurter Stromnetz zu den zuverlässigsten in Deutschland. Lediglich 6:58 Minuten betrug 2015 die durchschnittliche Unterbrechungsdauer im Netz der NRM. Im Bundesschnitt lag der Wert 2015 bei 12:42 Minuten.

Daseinsvorsorge:
Die kommunale Daseinsvorsorge bezeichnet die Erbringung wichtiger Infrastrukturdienstleistungen zum Wohle und Nutzen der Bürgerinnen und Bürger.

Technische Daten

Stromnetz
Die Mainova-Tochter NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH betreibt das Frankfurter Stromnetz mit Ausnahme der westlichen Stadtteile.
Netzlänge: 7.522 Kilometer
Hausanschlüsse: 79.527

Gasnetz
Die NRM betreibt das Gasnetz im Stadtgebiet Frankfurt sowie in 27 Umlandgemeinden.
Netzlänge: 4.444 Kilometer
Hausanschlüsse: 138.001

Fernwärmenetz
Über das großflächige Fernwärmenetz in Frankfurt gelangt die Energie aus den Mainova-Heizkraftwerken Messe, West und Niederrad sowie dem Müllheizkraftwerk in der Nordweststadt zu den Kunden.
Netzlänge: 294 Kilometer
Hausanschlüsse: 5.389

Trinkwassernetz
Das Frankfurter Trinkwasser stammt aus dem hessischen Ried, dem Vogelsberg und dem Stadtwald.
Netzlänge: 2.050 Kilometer
Hausanschlüsse: 64.404

Straßenbeleuchtung
Die Mainova-Tochter SRM Straßenbeleuchtung Rhein-Main GmbH betreut das Frankfurter Straßenbeleuchtungsnetz.
Straßenleuchten (Strom): 67.627
Straßenleuchten (Gas): 5.187

Mainova AG

Die Mainova AG mit Sitz in Frankfurt am Main ist Hessens größter Energieversorger und beliefert mehr als eine Million Menschen mit Strom, Gas, Wärme und Wasser. Hinzu kommen zahlreiche Firmenkunden im gesamten Bundesgebiet. Das Unternehmen erzielte mit seinen knapp 2.700 Mitarbeitern im Jahr 2016 einen Umsatz von fast 2 Milliarden Euro. Größte Anteilseigner der Mainova AG sind die Stadtwerke Frankfurt am Main Holding (75,2 Prozent) und die Münchener Thüga (24,5 Prozent). Die übrigen Aktien (0,3 Prozent) befinden sich im Streubesitz.

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