Montag, 23. April 2018


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Frankfurter Aktiv-Stadthaus erhält Auszeichnung

Frankfurt am Main, (lifePR) - Der Grüner Strom Label e. V. hat das Frankfurter Aktiv-Stadthaus als Förderprojekt des Monats ausgezeichnet. Es ist das europaweit erste Mehrfamilienhaus im Effizienzhaus Plus Standard. Die Mainova AG hat dort unter anderem Photovoltaik-Module an der Fassade und auf dem Dach installiert. Dank dieser Techniken produziert es im Jahr mehr Strom als seine Bewohner verbrauchen. Überschüssiger Strom wird in einer Batterie gespeichert. Mieter können außerdem ihren Energieverbrauch mit der aktuellen Solarstromerzeugung abgleichen. Bauherr ist die ABG Frankfurt Holding.

Die innovativen Komponenten zur Nutzung erneuerbarer Energien beim Aktiv-Stadthaus hat der Grüner Strom Label e. V. im Jahr 2015 mit 330.000 Euro gefördert. In seiner Begründung unterstrich der Verein, dass Mainova mit dem Engagement ein Vorbild für energieeffizientes Wohnen im Zentrum Frankfurts unterstützt habe.

Der Mainova-Vorstandsvorsitzende Dr. Constantin H. Alsheimer: „Als regionaler Energieversorger treiben wir die Energiewende vor Ort voran. Mit innovativen Techniken und zukunftsgerichteten Projekten wie dem Aktiv-Stadthaus tragen wir dazu bei, die Potenziale für den Ausbau der Photovoltaik in Frankfurt sowie Energieeffizienz beim innerstädtischen Wohnungsbau zu erschließen. Damit unterstützen wir aktiv den Klimaschutz in unserer Heimatstadt. Gleichzeitig erhalten Mieter und Hausbesitzer die Möglichkeit, aktiv am zukunftsweisenden Umbau der Energieversorgung teilzuhaben.“

Frank Junker, Vorsitzender der Geschäftsführung der ABG Frankfurt Holding: „Nach über 2.500 Geschoßwohnungen im Passivhausstandard war der nächste Schritt in der Evolution zur Energiewende das Aktiv-Stadthaus – ein Gebäude, das mehr Energie erzeugt, als die Bewohner/Innen verbrauchen und dies in innerstädtischer Lage – so kann die Energiewende gelingen.“

Über das Aktiv-Stadthaus

Das Aktiv-Stadthaus verfügt über 74 Wohneinheiten im Effizienzhaus Plus Standard. Seine Energie zur Stromerzeugung gewinnt es über 350 Photovoltaik-Module an der Fassade und rund 780 Hocheffizienzmodule auf dem Dach. Der damit erzeugte Strom wird in einer Batterie im Keller des Hauses gespeichert. Wärme und Warmwasser wird über eine Wärmepumpe bereitgestellt, die mit dem gewonnenen Solarstrom betrieben wird. Die Wärmepumpe nutzt als Wärmequelle den nahegelegenen Abwasserkanal.

Die Bauweise ist auf einen möglichst geringen Energieverbrauch ausgelegt. Über ein Display kann jeder Mieter des Aktiv-Stadthauses den jeweiligen Energieverbrauch mit der aktuellen Stromerzeugung vergleichen. Ziel ist es, Erzeugung und Verbrauch aufeinander abzustimmen, ohne dass der Mieter sich dabei einschränken muss. Dadurch soll die Ausnutzung des erzeugten Stroms im Aktiv-Stadthaus erhöht werden. Abgerundet wird das Konzept durch ein Carsharing-Angebot mit Elektrofahrzeugen. Der zum Fahren benötigte Strom stammt aus der Batterie des Gebäudes.

Das Aktiv-Stadthaus ist Teil des Netzwerkes Effizienzhaus Plus, das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert und wissenschaftlich begleitet wird.

Über Grüner Strom-Label e.V.

Das Grüner Strom-Label ist das Siegel für Ökostrom mit besonders hohem Umweltnutzen. Es bietet Verbrauchern im komplexen Strommarkt eine einfache Orientierungshilfe für den richtigen Ökostromtarif. Es handelt sich um 100 % echten Ökostrom aus erneuerbaren Energiequellen. Investitionen in neue Anlagen und innovative Energieprojekte sind garantiert. Das Label wird empfohlen und getragen von führenden Umwelt- und Verbraucherverbänden. Die unabhängige Zertifizierung erfolgt nach höchsten Umweltstandards. Ökostrom in Grüner Strom-Qualität können Sie in ganz Deutschland beziehen – sowohl bei einigen bundesweiten Stromanbietern als auch bei vielen lokalen und regionalen Energieversorgern. Mainova kooperiert mit dem Grüner Strom-Label e.V. (https://www.mainova.de/geschaeftskunden/mittelstand/produkte/strom/oeko-optionen.html)

Mainova AG

Die Mainova AG mit Sitz in Frankfurt ist Hessens größter Energieversorger und beliefert mehr als eine Million Menschen mit Strom, Gas, Wärme und Wasser. Hinzu kommen zahlreiche Firmenkunden im gesamten Bundesgebiet. Das Unternehmen erzielte mit seinen 2.686 Mitarbeitern im Jahr 2015 einen Umsatz von knapp 2 Milliarden Euro. Größte Anteilseigner der Mainova AG sind die Stadtwerke Frankfurt am Main Holding (75,2 %) und die Münchener Thüga (24,5 %). Die übrigen Aktien (0,3 %) befinden sich im Streubesitz.

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