Montag, 22. Januar 2018


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Hilfe für Millionen Flüchtlinge im Irak

Start des zweiten Hilfsfluges nach Erbil

Frankfurt, (lifePR) - Am Freitag, dem 30. Januar 2015, wird erneut ein Hilfsflug vom Flughafen Frankfurt aus, mit rund 300 Europaletten dringend benötigter Hilfsgüter in die kurdische Stadt Erbil starten. Dort befinden sich mittlerweile über zwei Millionen Flüchtlinge.

Vielfach sind es kinderreiche Familien mit oft sieben und mehr Kindern, die dort auf der Flucht vor kriegerischer Gewalt Schutz suchen. Die Flüchtlinge sind meist völlig mittellos, entkräftet und besonders die Kinder leiden unter chronischen Erkrankungen. Hier hat die Organisation Apotheker helfen e.V. Medikamente zur Verfügung gestellt. Nach Auskunft des International Medical Corps, dem Partner in dieser Hilfsmission, sind auf Grund des harten Winters rund ein Drittel der Flüchtlinge erkrankt. Besonders dramatisch ist die Lage für tausende Neugeborene, deren Versorgung völlig ungeklärt ist.

"Jetzt ist der Winter der ärgste Feind dieser Menschen", sagt Frank Franke, Präsident von Luftfahrt ohne Grenzen, der auch diesen Hilfstransport begleiten wird. "In den nächsten Wochen werden dort Menschen an Kälte und Hunger sterben. Wir wollen so viel Leben retten, wie irgend möglich."

Viele Menschen werden sich bei der LOG-Luftbrücke an die Berliner Luftbrücke 1948/49 erinnern, wo die Bevölkerung gerade in den Wintermonaten vor dem Schlimmsten bewahrt wurde. Aus diesem Grund freut sich die Organisation ganz besonders, dass eine der bekanntesten Integrationsfiguren dieser Luftbrücke, Mercedes Wild, zum Start des Flugzeuges nach Frankfurt kommt. Über sie wurde das Buch "Mercedes und der Schokoladen Pilot" geschrieben.

Der Hilfsflug wurde vor allem durch einen beispiellosen Spendeneinsatz der Mitarbeiter der Daimler AG ermöglicht. "Ich bin sehr stolz auf meine Kolleginnen und Kollegen, die sich für Menschen in Not derart bereitwillig einsetzen", sagte Dr. Wolfgang Bernhard, Daimler-Vorstand und Schirmherr der Spendenaktion.

An der Realisierung des Hilfsfluges waren neben vielen privaten Spendern, das Auswärtige Amt - Abteilung Humanitäre Hilfe, die Fraport AG und viele deutsche Unternehmen beteiligt.

Luftfahrt ohne Grenzen e.V. / Wings of Help breitet weltweit seine Flügel aus, um Menschen in Not zu helfen. Die Aufgabengebiete sind die Versorgung notleidender Menschen nach Natur- und humanitären Katastrophen sowie der Transport medizinischer Notfälle aus aller Welt zur ärztlichen Behandlung nach Deutschland. Luftfahrt ohne Grenzen e.V. stellt gerne Spendenquittungen aus und sendet sie umgehend zu.

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