CD-Neuveröffentlichung am 04.10.2019: London Symphony Orchestra

Gianandrea Noseda: Dmitri Schostakowitsch Symphonie Nr. 4

(lifePR) ( London, )
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Dmitri Schostakowitsch (1906–1975)
Symphonie Nr. 4 c-Moll op. 43
Gianandrea Noseda, Leitung
London Symphony Orchestra

Digital | SACD Hybrid
Aufgenommen live in der Barbican Hall, London
November 2018

Bestell-Nr. Digital: LSO0832D (0822231183266)
Bestell-Nr. Physical: LSO0832 | (822231183228)

Im Schostakowitsch-Zyklus bereits erschienen:
Symphonie Nr. 5 (LSO0302D, nur digital)
Symphonie Nr. 8 (LSO0822, digital und physisch, 10/2018)

Geplant für März 2020: Symphonien Nr. 5 & 1

Mit der 4. Symphonie setzen das London Symphony Orchestra und Gianandrea Noseda als erster Gastdirigent ihren LSO Live Schostakowitsch-Zyklus fort: „Der Symphonien-Zyklus vermittelt ein vollständiges Bild. Schostakowitsch begann sehr jung seine erste Symphonie und beendete die 15. Symphonie wenige Jahre vor seinem Tod. Sie sind die Geschichte seines Lebens, aber auch dessen, was im 20. Jahrhundert auf der Welt passierte.“ Die aktuelle Aufnahme ist bereits die dritte Zusammenarbeit mit einem Werk Schostakowitschs und ein sinfonisches Gemälde von eindringlicher Kraft. „Noseda legte im 1. Satz ein hartes Tempo in der Streicherfuge vor, das ein schwächeres Orchester vernichten würde“, urteilte The Guardian.

Dmitri Schostakowitsch (1906–1975) selbst hielt die 4. Symphonie für das Beste, was er jemals geschrieben habe. Unmittelbar nach seiner Oper „Lady Macbeth von Mzensk“ komponiert, erfordert das ebenso außergewöhnliche wie anspruchsvolle Monumentalwerk mehr als 100 Musiker, darunter große Schlagwerk- und Blechformationen. Auf persönliche Weise entwickelte Schostakowitsch ab dieser Symphonie einen Stil, der an Mahler erinnert. Noch während der Generalprobe entschloss sich Schostakowitsch aufgrund politischer Konflikte, die Symphonie zurückzuziehen. Das Manuskript verbrannte während der Belagerung Leningrads im Zweiten Weltkrieg. Schostakowitsch rekonstruierte das Werk später, doch erst das politische „Tauwetter“ 1961 erlaubte die Uraufführung, die am 30. Dezember 1961 ein überwältigender Erfolg für Schostakowitsch wurde.


 
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