Dienstag, 21. Februar 2017


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LFK initiiert zum Schuljahresbeginn Aktion für mehr Internet-Kompetenz

Landesmedienanstalt und regionale TV Sender mit gemeinsamer Spot-Kampagne

(lifePR) (Stuttgart, ) Hinrichtungsszenen in Videoportalen, neonazistische Inhalte, die sich hinter scheinbar harmlosen Nachrichten verbergen, rassistische Profile in Social-Communities, Propaganda-Videos fürs Handy, Gewaltspiele zum Download, pädophiler Tatort Chatroom: Täglich konfrontieren Schlagzeilen mit den Gefahren für Kinder und Jugendliche im Internet.

In einer breit angelegten Aktion sensibilisiert die Landesanstalt für Kommunikation (LFK) gemeinsam mit den privaten lokalen und regionalen Fernsehsendern in Baden-Württemberg für den richtigen Umgang mit dem Internet. " Der Computer und das Internet spielen für die Zukunft unserer Kinder eine entscheidende Rolle. Es gilt darum, Ängste und Vorurteile abzubauen, gleichzeitig aber die Gefahren im Web zu thematisieren. Nur wer die digitalen Fallstricke kennt, kann ihnen auch ausweichen", erläutert der Präsident der Landesanstalt für Kommunikation, Thomas Langheinrich, die Aktion.

Gezielt auf den Schuljahresbeginn läuft vom 25. August an 4 Wochen auf allen ba-den-württembergischen lokalen und regionalen TV-Sendern der aufwändig produ-zierte Spot "Wo ist Klaus" der EU-Initiative "klicksafe", der unter anderem beim internationalen New York Werbefilmfestival mit dem renommierten AME-Award ausgezeichnet wurde. Im Abspann werden Eltern und Kinder auf weiterführende Informationen zum richtigen Umgang mit dem Internet auf www.klicksafe.de und www.lfk.de. hingewiesen. Auch die baden-württembergischen TV Sender bieten auf ihren Homepages im Rahmen der Aktion Links zu weiterführenden Informationen. "In Zeiten, in denen das Internet neben dem Fernsehen das Hauptmedium für Kinder und Jugendliche ist, dürfen wir sie dort nicht sich selbst überlassen. Medienkompe-tenz ist der Schlüssel für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Word Wide Web", so Thomas Langheinrich.

An der Kampagne beteiligen sich die Sender Regio TV Euro 3, Regio TV Stuttgart, Regio TV Schwaben, R.TV Karlsruhe, Rhein Neckar Fernsehen (RNF), TV Südba-den, L-TV und RTF1. Langheinrich dankte den regionalen Fernsehveranstaltern für ihr Engagement in diesem wichtigen Bereich.

Die Landesmedienanstalten sind unter anderem für die Aufsicht über den Jugend-schutz im Internet zuständig. Bei in Baden-Württemberg ansässigen Internetanbie-tern ist die Landesmedienanstalt für Kommunikation (LFK) Ansprechpartner für Beschwerden oder Anfragen.

Alternativ steht die Einrichtung der Länder "jugendschutz.net" als Hotline für Be-schwerden zur Verfügung. Über mögliche Verstöße entscheidet die Kommission für Jugendmedienschutz der Landesmedienanstalten (KJM). Sie kooperiert und stimmt sich eng mit anderen Jugendschutz-Organisationen wie etwa der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien ab.

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