Eduard Oswald verabschiedet

Zwölf Jahre "Anwalt der Kunden" / Acht Tarifeinführungen begleitet

(lifePR) ( München, )
Der frühere Bundesbauminister und Bundestagsvizepräsident a. D. Eduard Oswald legt sein Mandat als Vertrauensmann der Bayerischen Landesbausparkasse nach zwölf Jahren nieder. Zum letzten Mal hat er am 4. November die Zuteilungshandlung vorgenommen, bei der er als "Anwalt der Kunden" regelmäßig überprüfte, dass alle Kunden der LBS Bayern bei der Zuteilung von Bausparverträgen gleich behandelt werden. Aus diesem Anlass würdigte der Vorstand der Landesbausparkasse Oswalds Engagement als Vertrauensmann.

"Eduard Oswald hat diese für eine Bausparkasse wichtige Aufgabe mit großer Gewissenhaftigkeit wahrgenommen. Wir danken ihm für seine Tätigkeit, bei der wir ihn auch persönlich als überaus kompetenten, konstruktiven und verbindlichen Partner sehr geschätzt haben", so Dr. Franz Wirnhier, Vorstandsvorsitzender der LBS Bayern. "Eduard Oswald gehörte in den zurückliegenden 30 Jahren zu jenen deutschen Politikern, die den hohen gesellschaftspolitischen, aber auch wirtschaftlichen Stellenwert des Wohneigentums erkannt und sich entschieden für seine Förderung eingesetzt haben."

Bei der LBS Bayern hat Oswald seit dem 1. Januar 2002 die Zuteilung von insgesamt 1,1 Millionen Verträgen mit 26 Milliarden Euro Bausparsumme überwacht. In seiner Amtszeit hat er achtmal die Einführung neuer Tarife begleitet.

Eduard Oswald (66) gehörte als Mitglied der CSU-Fraktion acht Jahre dem Bayerischen Landtag und ein Vierteljahrhundert dem Deutschen Bundestag an. Der gebürtige Augsburger war im Jahr 1998 Bauminister im Kabinett von Helmut Kohl. Von 2011 bis zum Ende der vergangenen Legislaturperiode hatte er das Amt des Bundestagsvizepräsidenten inne.

Der Vertrauensmann einer Bausparkasse hat die Aufgabe, die ordnungsgemäße Zuteilung der Bausparsummen zu überwachen, um die Bausparer vor etwaigen Unregelmäßigkeiten zu schützen. Um seine Unabhängigkeit zu sichern, wird er von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht bestellt, die dabei insbesondere die fachliche Eignung in Hinblick auf kaufmännische, bankbetriebliche und juristische Aspekte berücksichtigt. Der Vertrauensmann ist befugt, die Bücher und Schriften der Bausparkasse einzusehen, die sich auf das Zuteilungsverfahren beziehen. Die Prüfung bezieht sich unter anderem auf die Berechnung der zur Zuteilung verfügbaren Mittel, die Umsetzung von Tarifänderungen sowie Kundenbeschwerden. Der Vertrauensmann teilt seine Feststellungen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht mit.
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