Dienstag, 21. November 2017


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Neue Schulleiterin an der LVR-Johannes-Kepler-Schule

Armgard Gessert hat Leitung übernommen / Förderschule mit dem Schwerpunkt "Sehen" beschult inklusiv

Aachen, (lifePR) - Seit dem 1. Juni 2017 hat die Aachener LVR-Johannes-Kepler-Schule eine neue Rektorin: Armgard Gessert leitet nun die Förderschule des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) mit dem Förderschwerpunkt „Sehen“. Zuvor war sie seit 2009 Konrektorin. In den letzten vier Jahren hat sie aus dieser Position heraus bereits die Schule kommissarisch geleitet. Derzeit besteht das Kollegium aus 21 Lehrkräften. Vor ihrer Zeit an der LVR-Förderschule war Gessert 15 Jahre am Landesbildungszentrum für Blinde in Hannover beschäftigt. Dort leitete sie acht Jahre die niedersächsische Frühförderung für blinde und hochgradig sehgeschädigte Kinder.

Gessert hat gemeinsam mit dem Kollegium in den letzten Jahren wesentlich die inklusive Beschulung der LVR-Förderschule vorangetrieben und weiterentwickelt. Seit 2013 hat die LVR-Johannes-Kepler keine Präsenzschülerschaft mehr im eigenen Haus. Die Beschulung findet nun in den allgemeinen Schulen inklusiv an den Wohnorten der Schülerinnen und Schüler statt.

Um den Bedarfen der Kinder in diesem Setting und den Herausforderungen gerecht zu werden, wurden neue pädagogische Inhalte und Angebote entwickelt, wie zum Beispiel gemeinsame Kurse mit der Dürener LVR-Louis Braille-Schule für Kinder aus der Frühförderung, Schüler und Schülerinnen mit einer Sehbehinderung, Eltern, Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher sowie Therapeutinnen und Therapeuten. Seit 2016 findet zudem einmal jährlich das 3-Tage-Angebot „Sehen kompakt“ in der LVR-Johannes-Kepler Schule statt. Hier erhalten die Schülerinnen und Schüler spezielle Schulungsangebote, die sich aus dem erweiterten Lehrplan für sehgeschädigte Kinder und Jugendliche herleiten. Zudem soll das Selbstbewusstsein der Betroffenen gestärkt und ein Erfahrungsaustausch zum Leben mit der Sehbehinderung ermöglicht werden.

Landschaftsverband Rheinland

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet als Kommunalverband mit rund 18.000 Beschäftigten für die 9,6 Millionen Menschen im Rheinland. Mit seinen 41 Schulen, zehn Kliniken, 19 Museen und Kultureinrichtungen, drei Heilpädagogischen Netzen, vier Jugendhilfeeinrichtungen und dem Landesjugendamt erfüllt er Aufgaben, die rheinlandweit wahrgenommen werden. Der LVR ist Deutschlands größter Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen und engagiert sich für Inklusion in allen Lebensbereichen. "Qualität für Menschen" ist sein Leitgedanke.

Die 13 kreisfreien Städte und die zwölf Kreise im Rheinland sowie die StädteRegion Aachen sind die Mitgliedskörperschaften des LVR. In der Landschaftsversammlung Rheinland gestalten Politikerinnen und Politiker aus den rheinischen Kommunen die Arbeit des Verbandes.

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