Donnerstag, 20. Juli 2017


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Modellprojekt "Mehr WIR in der Wehr" - Innenminister Stefan Studt: "Das Projekt ist für die Feuerwehr eine großartige Chance"

Kiel, (lifePR) - Die Zahl der Menschen mit Migrationshintergrund, die sich in Schleswig-Holstein in den Freiwilligen Feuerwehren engagieren, soll gesteigert werden. Das Modellprojekt „Mehr WIR in der Wehr“, das von der Türkischen Gemeinde Schleswig-Holstein (TGSH) in Kooperation mit dem Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein ins Leben gerufen wurde, will hier helfen. „Es müssen mehr  Migrantinnen und Migranten für die Institution Freiwillige Feuerwehr gewonnen werden. Es ist also gut und wichtig, in diesem Bereich für mehr Information und Aufklärung zu sorgen“, sagte Innenminister Stefan Studt heute (11. Januar 2017) bei einer Veranstaltung in Kiel.  

Laut Aussage des Innenministers sei das Projekt, das bis Juli 2018 andauert, eine Chance für die Feuerwehren im Land. „Angesichts von Mitgliederschwund und Landflucht kann jede Wehr über neue Mitglieder froh und dankbar sein“, sagte Studt. Nicht jeder sei heutzutage bereit, seine Freizeit für die Gemeinschaft zu opfern. „Daher ist es großartig, dass so viele Menschen in der TGSH dafür offen sind.“ Es sei ein zentrales Anliegen der Regierung, diese Strukturen zu stärken. „Ich freue mich, dass der Landesfeuerwehrverband dafür eine eigene Projektstelle geschaffen hat, die aus Mitteln des Landes mitfinanziert wird“, sagte Studt.  

Das Projekt, das im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ als Modellprojekt gefördert wird, verfolgt zwei Ziele. Auf der einen Seite wird bei der Zielgruppe der Migrantenorganisationen angesetzt, um über das Ehrenamt in der freiwilligen Feuerwehr zu informieren und Menschen mit Migrationshintergrund dafür zu gewinnen. Dies geschieht insbesondere durch Informationsveranstaltungen wie Tage der Offenen Tür oder Workshops. Auf der anderen Seite wird auch die Zielgruppe der Aktiven, die sich bereits in den Feuerwehren engagieren, miteinbezogen. Hier werden in Rücksprache mit den einzelnen Wehren deren Bedarfslagen abgefragt und entsprechende Angebote gestaltet.

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