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Pressemitteilung BoxID: 387402 (Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM))
  • Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM)
  • Zollhof 2
  • 40221 Düsseldorf
  • https://www.lfm-nrw.de
  • Ansprechpartner
  • Peter Widlok
  • +49 (211) 77007-141

Die Medienanstalten präsentieren sich unter der Federführung der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) auf der didacta in Köln (19. - 23. Februar 2013)

(lifePR) (Düsseldorf, ) Infostände mit den Projekten "Internet-ABC", "klicksafe", "Flimmo", "Handysektor" und ganz neu: "juuuport". Erstmalig bietet die LfM begleitende Workshops zum Thema Informationskompetenz sowie aktuellen Themen auf der didacta an.

Auf einem Gemeinschaftsstand auf der internationalen Bildungsmesse didacta in Köln stellen die Medienanstalten und die Landesanstalt für Medien (LfM) ihre Projekte und Initiativen zur Förderung von Medienkompetenz vor:

Die Initiativen bzw. Projekte "Internet-ABC", "Flimmo", "klicksafe", "Handysektor" und "juuuport" der Medienanstalten machen sich zusammen mit der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) und dem Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest für mehr Medienkompetenz stark.

Mit der Faszination für die Neuen Medien geht stets auch eine Sorge einher: Wie gehen Kinder und Jugendliche mit Computer, Fernseher und Handy um? Viele sind mit jugendgefährdenden Spielen, Homepages oder TV-Sendungen überfordert. Insbesondere Eltern und Lehrer sind gefragt: Wissen sie, mit welchen Medieninhalten die Kinder konfrontiert werden? Auf der didacta informieren die o.g. Initiativen das Messepublikum über ihre Arbeit und geben Tipps, wie der Medienalltag von Kindern und Jugendlichen sicherer gemacht werden kann.

Die didacta 2013, die in diesem Jahr wieder in Köln stattfindet, ist die größte Fachmesse für Lehrkräfte aller Bildungsbereiche in Europa und eine der wichtigsten Weiterbildungsveranstaltungen für die Branche. Rund 800 Aussteller aus 15 Ländern zeigen vom 19. Februar bis zum 23. Februar ihre Angebote aus den Bereichen Kindergarten, Grundschule, weiterführende Schulen, Hochschule, betriebliche Ausbildung und Qualifikation sowie Weiterbildung und Beratung.

Auf dem Gemeinschaftsstand in Halle 6 präsentiert die Landesanstalt für Medien NRW unter dem Motto "Mit Medien leben lernen!" eigene Initiativen zur Förderung von Medienkompetenz aus Nordrhein-Westfalen, so insbesondere das Bürgermedienprojekt "Ausbildungs- und Erprobungsfernsehen NRW" und das Projekt "Medienscouts NRW", dessen Ziel es ist, Schülerinnen und Schüler für die Risiken medialer Angebote zu sensibilisieren und den selbstbestimmten, kritischen und kreativen Umgang mit problematischen Medienangeboten zu fördern.

Den Pädagogen stehen eine Vielzahl von Unterrichtsmaterialien sowie Materialien für Eltern, Schüler und Schülerinnen kostenfrei zur Verfügung.

Workshops

Die Landesanstalt für Medien NRW bietet einen Workshop zum Thema Informationskompetenz an. Prof. Dr. Marcel Machill (Universität Leipzig) stellt Grundlagen und Strategien für den Informationsalltag vor. Aus der Flut an Online-Informationen das Relevante herauszufiltern, zu "googeln", was wichtig ist, gehört längst schon zu den privaten und beruflichen Selbstverständlichkeiten. Aber wissen wir wirklich, wie genau die Ergebnislisten von Suchanfragen entstehen, was sich hinter einem Tracking-Cookie verbirgt oder welche Informationen Suchmaschinen oder die praktische Smartphone-App speichern und weitergeben? Dabei geht es um die zielgerichtete Suche nach Informationen im Internet ebenso wie den Schutz vor Datenmissbrauch und Manipulation - Bereiche, die im schulischen Alltag von hoher Relevanz sind

Projektangebote:

Das Projekt klicksafe bietet zwei begleitende Workshops zu den Themen Rechtsextremismus und Cybermobbing an, in denen die Materialien für Schule und Eltern vorgestellt werden.

Der Forschungsverbund Südwest präsentiert Ergebnisse der neuen KIM-Studie zum Thema "Kinder und Medien".

Die Initiative "Internet-ABC" stellt unter dem Motto "Mit Spaß und Sicherheit ins Netz" Unterrichtshilfen für die praktische Medienarbeit und die Erarbeitung der grundlegenden Kernkompetenzen im Umgang mit dem Internet vor.

Die Workshops auf einen Blick:

- 20.02.2013, 11.00 Uhr, Raum B, "Internet-ABC: Mit Spaß und Sicherheit ins Netz" mit Johannes Wentzel, Medienpädagoge.
- 20.02.2013, 12.00 Uhr, Raum J, "Kinder und Medien - Präsentation der Ergebnisse der KIM-Studie 2012" mit Thomas Rathgeb, LFK und Sabine Feierabend, SWR.
- 20.02.2013, 12.00 Uhr, Raum H, "Informationskompetenz" mit Prof. Dr. Marcel Machill, Uni Leipzig.
- 20.02.2013, 16.00 Uhr, Raum H, klicksafe, "Rechtsradikalismus" mit Antje vom Berg, LfM, Stefanie Rack, LMK und Franziska Hahn, LMK.
- 22.02.2013, 15.00 Uhr, Raum J, klicksafe, "Cybermobbing" mit Birgit Kimmel, LMK und Marco Fileccia, Medienpädagoge.

Alle Workshops finden im Kongresszentrum Nord der Köln Messe statt.

Übersicht über die beteiligten Projekte der Medienanstalten

Das "Internet-ABC" ist ein spielerischer Ratgeber für die ersten Schritte ins Netz. Das Portal www.internet-abc.de bietet auf jeweils eigenen Seiten Kindern (von fünf bis zwölf Jahren), Eltern und Pädagogen Hilfestellung und Tipps für den sicheren Umgang mit dem Internet. Kinder können sich auf vielen spannenden Seiten zum Lernen, Spielen und Kommunizieren ausprobieren und Eltern und Pädagogen erhalten Tipps, wie sie Kinder sicher ins Netz begleiten können. Das Projekt wird vom gemeinnützigen Verein Internet-ABC e.V. getragen und steht unter der Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO Kommission.

"FLIMMO" ist ein Programmratgeber für Eltern, der das Fernsehen aus Kindersicht betrachtet und zwischen den Wünschen der Kinder und den Sorgen der Eltern vermittelt. Der FLIMMO erscheint dreimal pro Jahr als kostenlose, werbefreie Broschüre und liegt bundesweit in Kindergärten, Schulen, kirchlichen Einrichtungen, Kinderarztpraxen und Apotheken aus. Ihn gibt es auch im Internet unter www.flimmo.tv.

Unter dem Motto "Mehr Sicherheit im Internet durch Medienkompetenz" richtet sich klicksafe mit aktuellen Infos zu Sicherheits- und Verbraucherthemen vor allem an Eltern, Heranwachsende und Pädagogen. Als deutsche Initiative im Safer Internet Programm der Europäischen Union betreibt klicksafe das Online-Informationsportal (www.klicksafe.de) und vernetzt bundesweit Akteure, die im Bereich Internetsicherheit aktiv sind.

Ähnliche Sicherheitslücken wie im Internet gibt es mittlerweile auch bei der Handynutzung. Die Internetseite "Handysektor - Sicherheit in mobilen Netzen" (www.handysektor.de) hat das Ziel, insbesondere Kinder und Jugendliche über die Risiken der Handytechnologien und -anwendungen aufzuklären und ihre Kompetenzen im Umgang mit diesem Alltagsmedium zu stärken.

Auf www.juuuport.de, der Plattform gegen Mobbing und Abzocke im Web, helfen Jugendliche anderen Jugendlichen und beraten sie bei ihren Problemen im Web. Die jugendlichen Scouts, die auf juuuport als Online-Beraterinnen und -Berater aktiv sind, setzen sich für einen respektvollen Umgang im Internet ein. Sie wurden von Experten ausgebildet und arbeiten ehrenamtlich.

Die Projekte präsentieren sich am Gemeinschaftsstand der Medienanstalten in Halle 6.1, Stand E68.