Weniger Rohrschäden in Region Leipzig

Baumaßnahmen in Zentrum-Nord und -Süd bis zum Wochenende abgeschlossen

(lifePR) ( Leipzig, )
Die KWL - Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH liegt 2010 in der Statistik der Rohrschäden unter dem Niveau des Vorjahres. Seit Januar wurden in Leipzig etwa 350 Rohrbrüche registriert, im gleichen Zeitraum 2009 waren es rund 90 mehr. "Es kann unterschiedliche Gründe für Schäden an Trinkwasserleitungen geben. Das Alter ist eine mögliche Ursache. Andere Gründe können hohe Verkehrsbelastungen über lange Zeiträume oder extreme Witterungsbedingungen, wie zum Beispiel lange Trockenheit oder strenge Frostperioden sein", erklärt KWL-Unternehmenssprecherin Katja Gläß.

Zentrum-Nord und -Süd ab Wochenende frei

Erst zu Beginn der Woche waren im Leipziger Zentrum drei Rohrbrüche aufgetreten. Die Arbeiten in der Eutritzscher Straße, Paul-Gruner-Straße und Karl-Liebknecht-Straße, bei denen Anwohner zeitweise per Wasserwagen versorgt wurden, werden voraussichtlich Ende der Woche abgeschlossen sein. Bis dahin bleibt die Paul-Gruner-Straße zwischen Audorfstraße und Karl-Liebknecht-Straße voll gesperrt. In der Eutritzscher Straße gibt es in stadteinwärtiger Richtung zwischen Erich-Weinert-Straße und der Kreuzung Berliner Straße eine Fahrbahneinengung. In der Karl-Liebknecht-Straße, wo am Dienstag ein zehn Zentimeter starkes und 120 Jahre altes Hauptrohr barst, kann der Verkehr an der Baustelle vorbei geführt werden. Die KWL bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis.

Rund 2.000 Rohrschäden weniger pro Jahr

Die KWL unterhält ein Leitungsnetz von mehr als 3.200 Kilometern Länge, über das sie rund 618.000 Menschen rund um die Uhr mit frischem Trinkwasser versorgt. Teile des Netzes sind dabei über 80 Jahre alt. Kontinuierlich modernisiert die KWL ihr Leitungsnetz. Seit 1994 hat das Unternehmen bereits rund 285 Millionen Euro in sein Rohrnetz investiert und die Anzahl der Rohrschäden auf unter ein Drittel des Ausgangswertes reduziert: Verzeichnete die KWL im Jahr 1996 noch mehr als 3.000 Rohrschäden, so liegt das Aufkommen aktuell bei nur noch rund 900 Rohrschäden pro Jahr.

Kontinuierliche Modernisierung

Auch weiterhin saniert und modernisiert die KWL kontinuierlich ihre Netzinfrastruktur. "Aktuell werden zum Beispiel in der Max-Liebermann-Straße über drei Kilometer und in der Prager Straße knapp sechs Kilometer neue Leitungen verlegt", sagt Gläß. Viele Maßnahmen finden dabei in Koordination mit der Stadt Leipzig, den Städten und Gemeinden des Umlandes oder den Leipziger Verkehrsbetrieben statt.
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