KW-Development erwirbt zwei weitere Grundstücke in der Medienstadt Babelsberg

Projektentwickler plant insgesamt rund 100.000 qm Gewerbefläche für die Medienstadt

(lifePR) ( Berlin, )
Der Berliner Projektentwickler KW-Development hat zu Beginn des Jahres 2020 zwei weitere Grundstücke auf dem Areal neben dem Filmpark Babelsberg in Potsdam erworben und plant dort den Bau weiterer Bürogebäude: An der Marlene-Dietrich-Allee sollen unter dem Namen „Gewerbe im Bogen“ fünf Neubauten mit jeweils fünf Geschossen entstehen. Die Häuser, die in zwei unterschiedlichen Bautypen unterteilt sind, werden insgesamt über rund 23.300 qm Mietfläche verfügen. Drei der fünf Gebäude werden im südlichen Teil des Grundstücks gruppiert, der direkt an die Marlene-Dietrich-Allee angrenzt, und erhalten eine Tiefgarage mit 153 Stellplätzen. Der architektonische Entwurf stammt von Fuchshuber Architekten und lehnt sich an die klassische Architektursprache der umgebenden Gebäude an. Die Fassade ist überwiegend in Klinker geplant, wobei sich die helle Betonsteinfassade im Erdgeschoss sowie im ersten Obergeschoss wie ein Band von der rötlichen Fassade der oberen Etagen abheben wird.

Das zweite zu Jahresbeginn erworbene Grundstück verfügt über eine Fläche von über 33.500 qm und befindet sich an der Ecke August-Bebel-Straße / Alfred-Hirschmeier-Straße / Großbeerenstraße. Auch hier will Jan Kretzschmar, geschäftsführender Gesellschafter der KW-Development, vornehmlich Büroflächen errichten, wobei die genauen Planungen für die einzelnen Gebäude noch nicht abgeschlossen sind. Es wird aber geplant, eine besondere Architektur umzusetzen, die an die 100-jährige Geschichte des Standortes anknüpft. Bei beiden Projekten sind jeweils im Erdgeschoß ergänzende Nutzungen geplant, etwa eine Bäckerei und Restaurants, damit die künftigen Büromieter und die Nachbarn vor Ort eine umfangreiche Nahversorgung vorfinden. „Die Entwicklung dieser beiden Grundstücke ist die Fortsetzung unserer erfolgreichen und engen Zusammenarbeit besonders mit Friedhelm Schatz vom Filmpark Babelsberg und unseren anderen Partnern in der Medienstadt“, so Kretzschmar, „denn so wird der Standort mit den weiter dringend benötigten Büroflächen versorgt.“ Künftige Nutzer können bei frühzeitiger Anmietung ihre individuellen Grundrisswünsche in die Planung einbringen. Auch besteht bei größerem Flächenbedarf die Möglichkeit, gesamte Bürohäuser als Einzelnutzer anzumieten und nach den eigenen Anforderungen planen und bauen zu lassen. Da der Filmpark Babelsberg noch über große Flächen im südlichen Teil der Medienstadt verfügt, könnte die gemeinsame Entwicklung des Standortes von Jan Kretzschmar und Friedhelm Schatz dort auch in Zukunft weiter vorangetrieben werden.

Schon lange sind gerade in den begehrten Lagen in der Potsdamer Innenstadt und in Babelsberg freie Büroflächen gerade für kleine und mittelständische Betriebe Mangelware. Das konnte das Team von Jan Kretzschmar bereits bei seinen vorherigen Bauvorhaben feststellen: In der Medienstadt und im Brunnen Viertel hat die KW-D in den letzten Jahren zahlreiche Wohn- und Bürogebäude errichtet und gilt nun als flächenmäßig größter Gewerbeentwickler Potsdams. Zu den bisherigen Projekten zählen u.a. das „Bürohaus in der Medienstadt“ in der August-Bebel-Straße mit über 7.100m² Bürofläche, der „Campus Babelsberg“ mit einem Zusammenspiel aus möblierten Apartments, einem Edeka, dm sowie einem Café, einer Kita sowie dem „Pentagon“ mit 5.300 qm Bürofläche. Auch im Brunnen Viertel entsteht eine Mischung aus Wohnen und Arbeiten: Derzeit wird die bereits 2019 fertiggestellte Wohnbebauung durch drei neue, viergeschossige Bürohäuser ergänzt, die durch den BLB, der das Bau- und Immobilienmanagement des Landes Brandenburg besorgt, bezogen werden. Ein viertes Bürohaus mit rund 3.800 m² Nutzfläche, in dem noch Mietflächen zur Verfügung stehen, errichtet Kretzschmar auf dem westlichen Grundstücksbereich (am „Eingang“ des Brunnen Viertels) anstelle des ursprünglich geplanten Ärztehauses, ebenso wie eine Kita mit 130 Plätzen. Der mittlere und östliche Grundstücksteil bietet außerdem noch Platz für weitere 20.000 m² Gewerbefläche. Hier könnten in einer späteren Phase weitere vier Bürohäuser entstehen, die ganz individuell auf die Wünsche der künftigen Mieter zugeschnitten werden können.
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