Philharmonisches Orchester Freiburg

Open Air im Park 2019

(lifePR) ( Bad Krozingen, )
Am Mittwoch, den 24. Juli 2019 ab 20.00 Uhr spielt das Philharmonische Orchester Freiburg beim Open Air im Park in Bad Krozingen.

Auf dem Programm stehen von Friedrich Smetana "Die Moldau", von Hector Berlioz "Les nuits d'été op. 7" und von Ludwig van Beethoven "Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 Pastorale". Außerdem wird der Solist Nutthaporn Thammathi, Tenor, zu hören sein.

Das Philharmonische Orchester Freiburg wurde 1887 gegründet und etablierte sich rasch als offizielles Orchester der Stadt am Theater Freiburg. Bereits früh arbeitete das Orchester mit Künstlern wie Clara Schumann und Richard Strauss zusammen. Das Konzerthaus Freiburg dient dem Orchester seit der Eröffnung im Jahre 1996 als zweite Heimstatt. Das Philharmonische Orchester tritt neben seiner Konzerttätigkeit an rund 100 Abenden pro Jahr als Opernorchester in Erscheinung. Die Mitglieder des Orchesters gestalten seit vielen Jahren eine eigene Kammermusikreihe. Zusätzlich engagiert sich das Orchester mit einer Vielzahl von speziell an ein jüngeres Publikum gerichteten Konzerten und Musikvermittlungsprojekten an Schulen in Freiburg und in der Region in reger Kinder- und Jugendarbeit. Das Repertoire des Orchesters umfasst die wichtigsten Werke vom 18. bis zum 20. Jahrhundert, zudem misst es der zeitgenössischen Musik sowohl in der Oper als auch im Konzert große Bedeutung bei. Komponisten wie Wolfgang Rihm, Manfred Trojahn und Reinhard Febel komponierten Werke für das Philharmonische Orchester. Es musizierte unter bedeutenden Generalmusikdirektoren, u.a. Franz Konwitschny, Marek Janowski, Adam Fischer und Donald Runnicles. Seit der Spielzeit 2008/09 steht Fabrice Bollon als Generalmusikdirektor an der Spitze des Orchesters. Das Philharmonische Orchester Freiburg erhielt mehrfach Nominierungen als Orchester des Jahres im Jahrbuch der Fachzeitschrift Opernwelt sowie den Preis des Verbands der deutschen Musikverleger für das beste Konzertprogramm in den Spielzeiten 1998/99 und 2011/12. Aus den aktuellen CD-Aufnahmen des Philharmonischen Orchesters sticht vor allem "Francesca da Rimini" hervor, die als Referenzaufnahme gepriesen wird und zahlreiche Auszeichnungen bekam. Jüngste Veröffentlichung ist eine CD-Aufnahme von Erich Wolfgang Korngolds "Das Wunder der Heliane".

Fabrice Bollon wurde in Paris geboren und absolvierte sein Dirigierstudium am Mozarteum Salzburg in den Meisterklassen von Michael Gielen und Nikolaus Harnoncourt. Von 1994 bis 1998 war er Chefdirigent des Sinfonieorchesters von Flandern und von 1998 bis 2003 stellvertretender Generalmusikdirektor an der Oper Chemnitz. Er arbeitete wiederholt mit Orchestern wie dem Residentie Orchester Den Haag, dem Orchestre National de Lyon, dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg, der Oper Maastricht, dem New Japan Philharmonic, der Hollands Sinfonia und dem Brabants Orkest zusammen sowie mit zahlreichen deutschen Orchestern wie dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR (dabei entstanden mehrere CD-Aufnahmen, u. a. mit Werken von Wolfgang Rihm), dem SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, dem HR Sinfonieorchester Frankfurt, dem Konzerthausorchester Berlin (u. a. CD-Einspielung mit Werken von Ernest Bloch), dem NDR Rundfunkorchester Hamburg oder dem MDR Sinfonieorchester. Seit 2008/09 ist er Generalmusikdirektor am Theater Freiburg. Dort dirigierte er in der Spielzeit 2010/11 u. a. die Gesamtaufführung von Richard Wagners "Ring des Nibelungen" sowie mehrere CD-Aufnahmen mit dem Philharmonischen Orchester Freiburg. Die CD-Produktion der Oper "Francesca da Rimini" wird von der internationalen Kritik als Referenzaufnahme gepriesen. 2013 dirigierte er Wagners "Tannhäuser" in Moskau (erste Wagner-Produktion dort seit 90 Jahren) und ist seither dort regelmäßig als Gastdirigent tätig. Zudem tritt er mit dem Belgrad Philharmonic Orchestra und dem Radio Orchester Ljubljan auf. Fabrice Bollon tritt auch als Komponist in Erscheinung und realisierte als solcher das Konzert "Viderunt omnes für DJ und Orchester" (UA 2009 Leipzig) und ein "Konzert für E-Cello und Orchester" (UA 2011 Karlsruhe). Im Jahr 2014 fand die Uraufführung seiner Oper "Oscar und die Dame in Rosa" am Theater Freiburg statt.

Der Solist Nutthaporn Thammathi stammt aus Thailand, wo er auch eine Gesangsausbildung am College of Music der Mahidol University absolvierte. Ab dem Jahre 2008 trat er in seiner Heimat bei Konzerten und Opernaufführungen auf. Dabei baute er Kontakte zu österreichischen Gastdozenten auf. 2011 erhielt der Sänger ein Stipendium an der Universität Mozarteum in Salzburg. Er wirkte bei zahlreichen Opernproduktionen der Universität mit, bspw. Gounod's "Faust" oder Mozart's "La clemenza di Tito". Auch Hauptrollen in weltbekannten Stücken wie Bizet's "Carmen" oder Puccini's "La Bohème" blieben dem jungen Tenor nicht vorenthalten. Nutthaporn Thammathi sang auf sämtlichen Konzerten und Opern in ganz Europa. Ebenso sang er mit der US-amerikanischen Opernbekanntheit Grace Bumbry gemeinsam auf der Bühne. Für seine Leistungen wurde Thammathi schon mehrmals ausgezeichnet, so gewann er 2010 den 1. Preis der "Osaka International Music Competition" oder erreichte 2015 bei dem weltweiten Operngesangswettbewerb "Operalia" das Viertelfinale. In den Jahren 2018/19 wird Nutthaporn Thammathi sein Rollendebut in Mozart's "Thamos" auf der Salzburger Mozartwoche geben. Auch Aufführungen im Freiburger Konzerthaus stehen in Planung. Der bekannte und virtuose Sänger trat schon in hochgradig bekannten Operntheatern auf und wurde immer wieder von der Kritik gelobt. Sein Gesang gilt als gefühlvoll und berührend aber auch als kraftvoll und überwältigend. Die Gäste dürfen sich auf ein einzigartiges Konzerterlebnis freuen.

Auskünfte und Eintrittskarten sind bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. 07633 4008-164 sowie online unter www.open-air-im-park.de erhältlich.
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