Sonntag, 19. November 2017


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Farbe bewegt: Die Sommerwerkstatt im Kunsthaus Zürich hat begonnen

Zürich, (lifePR) - Noch bis zum 8. September 2013 lädt das Kunsthaus Zürich alle Generationen zu Workshops, Führungen, Exkursionen und Gesprächen ein. Die 45 Angebote der Sommerwerkstatt stehen unter dem Motto «Farbe bewegt» und kreisen um Arte Povera, Minimal Art und Abstrakten Expressionismus - drei Kunstrichtungen, die in der aktuellen Ausstellung «Die Sammlung Hubert Looser» ihren Auftritt haben. Das Team der Museumspädagoginnen wird unterstützt von Musikerinnen, Künstlern und Tänzerinnen. Auch für spontan Entschlossene gibt es freie Plätze.

Das Kunsthaus Zürich kennt keine Sommerpause. Ob als Zufluchtsort vor Platzregen oder zur Abkühlung nach einem heissen Tag: In der Sommerwerkstatt entdecken Erwachsene, Jugendliche und Kinder, Familien und Schulen wie Farbe und Linie die Kunst bewegen. Sie können ihrer Kreativität freien Raum lassen - selber Farben herstellen, verschiedene Farbstoffe wie Acryl, Gouache oder Tusche ausprobieren und mit dem Pinsel, Spachtel und dem eigenen Körper malen. Sogar Tanzen zu Bildern ist möglich!

ZUHÖREN, MITREDEN, SELBER TUN

Das vielfältige Programm an Workshops und Kursen umfasst Ausflüge in die Natur, Gespräche über das Sammeln, Arbeiten im Atelier oder die Betrachtung von Kunst zu Musik. Ein kreatives Team von Vermittlerinnen, Künstlern, Tänzern und Musikern teilt seine künstlerischen Erfahrungen: Der mit Leidenschaft moderne Kunst sammelnde Mäzen Hubert Looser, der Künstler Patrick Rohner, dessen Leinwände unter zentimeterdicken Farbaufträgen verschwinden, das Tanz-Duo Christiane Loch und Silvano Mozzini vom Cie Carambole Tanz & Theater oder die international tätige Konzert-Geigerin Bettina Boller.

KÜNSTLERLISTE UND TECHNIKEN

Interdisziplinarität, Selbsterfahrung und Erkenntnisgewinn sind Ziele des Programms. Teilnehmer können tanzen, zeichnen, modellieren. Sie werden den Airbrush ausprobieren, mischen Farben mit Sand und Kleister, schaffen Plastiken aus recyceltem Material oder sind mit Gräsern, Beeren und Steinen der Natur auf der Spur. Die Zahnbürste kann ebenso als Hilfsmittel eingesetzt werden wie ein Lineal. «Aha-Erlebnisse» beginnen oft mit einer Frage: Wie tönt rund und wie eckig? Und was verbindet die Arbeiten von Robert Zünd, Paul Cézanne und Giuseppe Penone? Auf letztere gehen die vernetzten Führungen ein, welche die Sammlung Looser mit derjenigen des Kunsthauses verbinden. Soziologische, kunsttheoretische und soziale Fragen werden anhand der Themen «Menschenbilder - Figuration und Abstraktion», die «Philosophie der Geometrie» oder die «Weiblichkeit in der Kunst» aufgegriffen. Das Schaffen von Cy Twombly, Agnes Martin und der jüngeren Französin Fabienne Verdier, deren Kunst sich an der ostasiatischen Kalligrafie und Tuschemalerei inspiriert, sind Gegenstand von Kunstgesprächen. Weitere Maler, deren Werk herangezogen und analysiert werden sind Willem de Kooning, Alberto Giacometti, Richard Long oder Joseph Beuys. Die Natur war eine Hauptquelle der Inspiration für viele Künstler; dass sie nicht nur abgebildet, sondern selber zum Kunstwerk erhoben werden kann, ist eine der Erkenntnisse, welche die Teilnehmer erwartet.

PROGRAMM UND ANMELDUNG

An welchen Tagen man sich in Farbe verlieren, Linien bändigen oder das eigene Auge schulen kann, erfahren Interessierte im ausführlichen Programm, welches im Kunsthaus bezogen, telefonisch bestellt oder online unter www.kunsthaus.ch abgerufen werden kann.

Anmeldungen werden unter Tel. 044 253 84 84 entgegengenommen und per E-Mail unter kunstvermittlung@kunsthaus.ch. Die Teilnahmegebühren liegen zwischen CHF 15.- für einen zweistündigen Workshop und CHF 150.- für einen mehrteiligen Block.

Unterstützt von der Vontobel-Stiftung.

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