Landrat: "Vogelsberger High-Tech-Unternehmen auf Wachstumskurs"

Firmenbesuch: Manfred Görig informierte sich bei Weber-CNC-Zerspanung - Lob für hohe Ausbildungsquote

(lifePR) ( Lauterbach, )
1990 Firmenstart in der Garage - jetzt 50 Mitarbeiter, fünf Millionen Euro Jahresumsatz. Das ist die Kurzbeschreibung des High-Tech-Unternehmens Weber-CNC-Zerspanung in Homberg/Ohm. Landrat Manfred Görig zeigte sich beim Gespräch mit Inhaber Horst Weber sehr beeindruckt von der Dynamik, der Marktflexibilität, der Mitarbeitermotivation und -qualifikation sowie von der außergewöhnlich hohen Ausbildungsbereitschaft: "Zehn Azubis bei 50 Beschäftigten - das ist wirklich herausragend." Die jungen Leute lernen vorrangig Zerspanungsmechaniker in der Fachrichtung Frästechnik. Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre. Die Juniorchefin, Tochter Julia Löchel, Leitung Baugruppenmontage und Qualitätsmanagement, hat auch diese Feinmechanikausbildung hinter sich.

"Wir sind seit Beginn den Weg der Qualität, der absoluten Verlässlichkeit und der behutsamen, gesunden Firmenerweiterung gegangen - stellte Horst Weber im Gespräch mit dem Landrat und mit Harald Raschel vom Arbeitgeberservice des Kommunalen Jobcenters KVA heraus. Eine nachhaltige Kundenzufriedenheit lasse sich nur durch optimale Qualitätsstandards sichern. Deshalb sei Ausbildung im eigenen Betrieb eine klare "Nachhaltigkeitsstrategie, gerade im Hinblick auf Qualitätssicherung", so Horst Weber.

Landrat Görig lobte die "offenbar gelingende Unternehmensnachfolge", denn Tochter Julia Löchel und Schwiegersohn Sascha Löchel sind bereits jetzt mittendrin im Führungsstab des Familienunternehmens. Nicht zuletzt diese Familienorientierung hatte es wohl dem Unternehmen leicht gemacht, bei einem Wettbewerb "Familienfreundliches Unternehmen" des Vogelsberger Familienbündnisses "positiv aufzufallen", so Landrat Görig.

Horst Weber und Manfred Görig stellten in einem ausgiebigen Gespräch eine Vielzahl von Übereinstimmungen fest. So halten beide das regional und mittelstandsnah aufgestellte regionale Bankensystem mit Sparkassen und Volksbanken für "absolut unverzichtbar". Es sei gar nicht auszudenken, wie sich die Krise 2008 ausgewirkt hätte, wenn es in Deutschland nur Großbanken gegeben hätte, unterstrich der Landrat.

Landrat Görig warb in dem Gespräch erneut für das "Bekanntmachen der Stärken, die im Vogelsbergkreis stecken". Hierzu zählten zum Beispiel 150 Berufe, die man in sehr guten Firmen der Region erlernen könne - immer häufiger kombiniert auch mit Angeboten des Dualen Studiums - mit hohen Effekten für die Lernenden, für die Bindung an die heimischen Unternehmen und an letztlich an die Region. Auch Praktika seien zunehmend bedeutsamer, um herauszufinden, "ob man zueinander und zum Beruf passe". Für Horst Weber ist ganz wichtig: "Die Schüler müssen selbst aktiv werden. Nur dann finden sie etwas über ihr künftiges Leben heraus. Es passiert nicht von alleine."

Für den Firmeninhaber ist es unverzichtbar, im Übergang Schule-Beruf bei den Schulen und Lehrern erheblich mehr Praxisbewusstsein und Kenntnis für die Unternehmen in der direkten Nachbarschaft zu entwickeln. Manfred Görig teilte Webers Ansicht, dass mehr Praxisbezug hergestellt werden müsse. "Ein Praxis-Semester in der freien Wirtschaft täte so manch einem späteren Lehrer sehr gut", kommentierte der Landrat. Und: "Es ist gut, erstmal eine solide Ausbildung zu machen und danach erst ein Studium."

"Wir sehen sehr gute Voraussetzungen, am Standort Deutschland und am Standort Homberg/Vogelsbergkreis festzuhalten", sagte Firmenchef Horst Weber.

http://www.weber-zerspanung.de
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