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Pressemitteilung BoxID: 205294 (KPM-Königliche PorzellanManufaktur Berlin GmbH)
  • KPM-Königliche PorzellanManufaktur Berlin GmbH
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  • 10623 Berlin
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Beste auszubildende Porzellanmalerin kommt aus der KPM

Deutscher Industrie- und Handelskammertag ehrt Sandra Schmidt

(lifePR) (Berlin, ) Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag zeichnet am heutigen Abend Sandra Schmidt, ehemalige Auszubildende der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin (KPM), als bundesweit beste auszubildende Manufakturporzellanmalerin 2010 aus. Wie im vergangenen Jahr erhält damit erneut eine ehemalige Auszubildende der KPM die Ehrung.

Im Beisein von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen nimmt Sandra Schmidt die Urkunde gemeinsam mit weiteren Jahrgangsbesten anderer Ausbildungsberufe im Berliner MARITIM Hotel entgegen. Sandra Schmidt bestand im Frühjahr 2010 die achtstündige praktische Prüfung zur Porzellanmalerin und ist heute als Porzellanmalerin in der KPM beschäftigt. Mit ihrem Prüfungsstück, einem Teller mit Blumendekor und Goldstaffage, erreichte sie ebenso die Bestnote wie im Theorieteil.

"Ich gratuliere Frau Schmidt für ihre herausragende Leistung. Eine gute Nachwuchsförderung liegt mir sehr am Herzen. Ich bin stolz, dass die bundesbeste auszubildende Manufakturmalerin bereits zum zweiten Mal in Folge aus unserem Hause kommt. Das beweist nicht zuletzt das hohe Niveau unserer Ausbildung", so Jörg Woltmann, Alleingesellschafter der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin.

Sandra Schmidt ist eine von zwei Porzellanmalerinnen, die in diesem Jahr ihre Ausbildung in der KPM abgeschlossen haben. "Über die Auszeichnung freue ich mich sehr. Ich wollte immer schon ein kreatives Handwerk erlernen. Als Porzellanmalerin in der KPM kann ich meine künstlerischen Interessen ideal ausleben", sagte Sandra Schmidt vor der Verleihung. Nach dem Ende ihrer Ausbildung wechselte die 27-Jährige in den Bereich Landschaftsmalerei und bemalt und dekoriert aktuell ein Déjeuner mit Szenen aus den Metamorphosen des Ovid.

Die Ausbildung zum Manufaktur-Porzellanmaler dauert dreieinhalb Jahre. Der praktische Teil in den KPM-Werkstätten wird ergänzt durch die theoretische Ausbildung in der Knobelsdorff Schule in Berlin Spandau. Neben der Spezialisierung zur Figurenmalerin können sich die Auszubildenden auf die Fachgebiete Dekormalerei oder Blumenmalerei spezialisieren. Derzeit bildet die Königliche Porzellan-Manufaktur drei Porzellanmaler sowie drei Industriekeramiker/Modelltechniker aus.

KPM-Königliche PorzellanManufaktur Berlin GmbH

Im Jahre 1763 gab Friedrich der Große der Manufaktur sein Zeichen, das königsblaue Zepter, und verlieh ihr den Namen "Königliche Porzellan-Manufaktur". Mit dem Ende der Monarchie nach dem ersten Weltkrieg wurde die Manufaktur staatlich, nach dem zweiten Weltkrieg ein Eigenbetrieb des Landes Berlin. Seit der vollständigen Privatisierung im Jahre 2006 stärkt das Unternehmen seine Markenpräsenz - insbesondere im Ausland - kontinuierlich und positioniert die Marke weltweit im obersten Luxussegment.