Zentrum für interdisziplinäre Schmerztherapie (ZIS) beteiligt sich an nationalem Aktionstag

(lifePR) ( München, )
Ständiges Brennen, Stechen, Ziehen, Pochen ... - in Deutschland leiden rund 13 Millionen Menschen an chronischen Schmerzen. Und bis zu 50 Prozent dieser Patienten erhalten eine ungenügende Schmerztherapie. Um die Öffentlichkeit besser über chronischen Schmerz zu informieren, fand im Juni zum ersten Mal der bundesweite Aktionstag gegen den Schmerz statt.

"Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Schmerzversorgung und machen uns stark für das Anliegen von Schmerzpatienten und deren Angehörigen in Deutschland", erläutert Prof. Thomas R. Tölle, der zusammen mit PD Dr. Claas Lahmann und PD Dr. Klaus Wagner das Zentrum für Interdisziplinäre Schmerztherapie (ZIS) am Klinikum leitet.

Im Rahmen des Aktionstags konnten Patienten und Angehörige über eine kostenlose Telefon-Hotline Fragen an Schmerzspezialisten aus ganz Deutschland stellen.

Allein Prof. Tölle beantwortete in vier Stunden über 30 Anrufe:

"Die Anrufer stellten Fragen zur gesamten Bandbreite von Schmerzen: Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Migräne und Nervenschmerzen wurden angesprochen." Viele Betroffene haben nur ihren Hausarzt als Ansprechpartner, der bei der Behandlung chronischer Schmerzpatienten jedoch oft an seine Grenzen stößt. Bei den universitären Schmerzzentren, die auf die Diagnose und Behandlung chronischer Schmerzen spezialisiert sind, finden sie weiterführende kompetente Beratung und Therapie.

In den Schmerzzentren, von denen München mit mehreren Einrichtungen schon vergleichsweise gut versorgt ist, haben sich multimodale Behandlungskonzepte bewährt, die Körpertherapien mit psychotherapeutischen Ansätzen und den richtigen Schmerzmitteln kombinieren. Im ZIS arbeiten Neurologen, Anästhesisten, Ärzte für Psychosomatik und unterschiedliche Therapeuten eng zusammen und entwickeln für jeden Patienten aufgrund seiner Diagnose eine individuelle Therapie. Neben etablierten Verfahren fließen dort auch neue Erkenntnisse aus der Forschung direkt in die Versorgung chronischer Schmerzpatienten ein.

Obwohl die Situation in München relativ gut ist, müssen Patienten auch hier mit Wartezeiten von bis zu drei Monaten für eine Behandlung im Schmerzzentrum rechnen.

Deshalb empfiehlt Prof. Tölle: "Warten Sie nicht zu lange, bevor sie zum Arzt gehen. Denn wenn Schmerzen erst einmal chronisch geworden sind, sind sie schwerer heilbar".
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