Montag, 23. Oktober 2017


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Eröffnungsfilm der Reihe "Perspektive deutsches Kino: "Im Sommer wohnt er unten"

Interviews mit Regisseur, Produzentin und den Darstellern während der Berlinale möglich

Stuttgart, (lifePR) - Als die preisgekrönte Produzentin Iris Sommerlatte zum ersten Mal hörte das ihr jüngerer Bruder ein Drehbuch geschrieben hatte und es verfilmen möchte, war sie alles andere als begeistert. Er solle doch lieber bei der Schauspielerei bleiben. Sie schlug ihm einen Deal vor: Er solle ihr und zwei Kollegen das Drehbuch zum lesen geben, und wenn alle der Meinung seien, dass es nichts taugt, dann solle er es doch lieber dabei belassen. Ihr Bruder Tom schlug ein. Doch als Iris Sommerlatte das Drehbuch zu "Im Sommer wohnt er unten" las, waren ihre Zweifel verflogen: Nur selten bekommt man ein so starkes Skript in die Hände.

Drei Jahre später feiert Tom Sommerlattes Regiedebüt "Im Sommer wohnt er unten" als Eröffnungsfilm der Reihe "Perspektive deutsches Kino" seine Premiere auf der Berlinale. Dazwischen lag eine Odysee von abgesprungenen TV Sendern und abgesagten Förderungen, einer Unterstützung in letzter Minute von der französischen Filmförderung Poitou-Charentes Cinéma und einem traumhaften Dreh mit kleinem Team in einem abgelegenen Haus an der französischen Atlantikküste.

Während der Berlinale stehen der Regisseur Tom Sommerlatte, die Produzentin Iris Sommerlatte und die Hauptdarsteller Sebastian Fräsdorf, Godehard Giese, Alice Pehlivanyan und Karin Hanczewski für Interviews zur Verfügung.

Bitte melden Sie sich für Interview-Anfragen bei Katja Kemmler unter katja.kemmler@kinostar.com.

Synopsis:

Bei den Landbergs, einer angesehenen Bankiersfamilie, hält man es mit der Tradition und mit dem Geld. Der eine Sohn, David, ist als authentisches Alphatier in die Fußstapfen des Vaters getreten, der andere, Matthias, ist etwas aus der Art geschlagen - zumindest interessiert er sich nicht besonders für Geld und hat sich einer eher kontemplativen Lebensführung verschrieben. Die Nutzung des elterlichen Ferienhauses an der französischen Atlantikküste ist genau geregelt, nur dass David mit seiner Frau plötzlich eine Woche früher als geplant in die sommerliche Pastorale von Matthias, dessen Freundin Camille und ihrem Sohn, Etienne, platzt. Sofort halten neue Regeln und Ansprüche Einzug. Doch was zuerst auf klare Machtverhältnisse hindeutet, stellt sich als offene Konstellation heraus, umso mehr als Matthias' Freundin ihren antiautoritären Impulsen freien Lauf lässt. Was ein guter oder kluger Zug ist bei diesem Gesellschaftsspiel, das stellt sich immer wieder anders dar. Am Ende ist zwar einiges zu Bruch gegangen, aber dieser Sommer entlässt alle Beteiligten als andere Menschen - ein bisschen zumindest.

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