Nierenkranke Patienten profitieren vom "Schulterschluss"

KfH-Nierenzentrum und Petrus-Krankenhaus rücken enger zusammen

(lifePR) ( Neu- Isenburg / Wuppertal, )
Am 16. November 2020 ist das bisher in der Heusnerstraße ansässige KfH-Nierenzentrum auf das Gelände des Petrus-Krankenhauses in die Carnaper Straße gezogen. Durch die so entstandene räumliche Nähe kann die Kooperation zwischen Petrus-Krankenhaus und ambulantem KfH-Nierenzentrum zum Vorteil nierenkranker Patienten noch intensiviert werden. Parallel zum Umzug des KfH-Nierenzentrums wurde die Klinik für Nephrologie am Petrus-Krankenhaus – und damit auch das stationäre Angebot für nierenkranke Patienten – erweitert.

„Nierenkranke Patienten profitieren von diesem medizinischen ‚Schulterschluss‘ sowie von der räumlichen Nähe der beiden Kooperationspartner durch den Umzug“ betont Christoph Matzat, KfH-Geschäftsleiter Region Nord-West, anlässlich der Eröffnung der neuen KfH-Räumlichkeiten auf dem Gelände des Petrus-Krankenhauses Wuppertal. „Die Patienten können damit auf ein umfassendes ambulantes und stationäres Versorgungsnetzwerk rund um die Uhr bauen“, ergänzt Matzat.

Ärztlicher Leiter des KfH-Nierenzentrums und Chefarzt der nephrologischen Klinik am Petrus-Krankenhaus ist Dr. med. Scott Oliver Grebe. Der Nierenspezialist hebt den Nutzen für die nierenkranken Patienten auch durch das kollegiale interdisziplinäre Miteinander hervor: „Vorteil der Nähe zum Krankenhaus ist, dass hier viele Fachdisziplinen zusammenkommen und die Patienten eine sektorenübergreifende Versorgung aus einer Hand erhalten.“ Als Beispiel nennt er die enge Zusammenarbeit von Nephrologie und Kardiologie am Petrus-Krankenhaus, durch die hier auch nierenkranke Menschen mit einer Herzinsuffizienz interdisziplinär betreut werden können. „Gerade für nierenkranke Patienten ist aufgrund der vielen Schnittstellen zu anderen medizinischen Teilgebieten die interdisziplinäre Patientenversorgung ein sehr wichtiger Aspekt unserer Arbeit“, erläutert Grebe. „Das garantiert die Kontinuität in der Behandlung und gibt den Patienten auch bei nicht-nephrologischen Begleiterkrankungen Sicherheit.“ Neben der Optimierung in der Versorgung nierenkranker Patienten sowohl durch die Klinik für Nephrologie als auch durch die räumliche Nähe zum Kooperationspartner KfH sieht Grebe auch klare Vorteile für die stationären Patienten anderer Disziplinen.

Die nephrologische Versorgung im Detail

Seit rund zwei Jahren gibt es die Nephrologie als Fachbereich am Petrus-Krankenhaus. Hier wird das komplette Spektrum der stationären Diagnostik und Therapie von Nieren- und Hochdruckkrankheiten angeboten. Im Rahmen der Kooperation mit dem KfH-Nierenzentrum kann nun auch die vollumfängliche ambulante Versorgung nierenkranker Patienten sichergestellt werden.

In der nephrologischen Sprechstunde des KfH-Nierenzentrums steht die Prävention und Früherkennung chronischer Nierenfunktionsstörungen sowie möglicher Folgeerkrankungen an erster Stelle. Auch die kontinuierliche Nachbetreuung nierentransplantierter Patienten erfolgt hier. Darüber hinaus werden im KfH-Nierenzentrum chronisch nierenkranken Patienten alle Dialyseverfahren angeboten: Mit der Peritoneal‐ und der Hämodialyse stehen dabei zwei grundsätzlich gleichwertige Behandlungsmöglichkeiten zur Wahl.

Hintergrundinformation:

Das Petrus-Krankenhaus ist seit mehr als einem Jahrhundert ein Garant für die medizinisch-pflegerische Versorgung in Wuppertal. Seitdem ist es untrennbar mit den Ordensschwestern vom Hl. Karl Borromäus verbunden. Diese waren von der Kirchengemeinde St. Antonius vor mehr als 150 Jahren gerufen worden, um sich den „Armen, Kranken und Schwachen“ zu widmen. Aus diesen lebendigen christlichen Wurzeln heraus hat sich das Petrus-Krankenhaus fortentwickelt: Zu einer Akutklinik, die in ihrer Bedeutung weit über die Grundversorgung des Umfeldes hinausweist.
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