Dienstag, 20. Februar 2018


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KfH-Expertentelefon zum Weltdiabetestag

Neu-Isenburg/Norderney, (lifePR) - Die Früherkennung und rechtzeitige Behandlung eines Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) ist von großer Bedeutung, um Folgeerkrankungen an den Nieren vorbeugen zu können. Darauf weist das KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e. V. anlässlich des Weltdiabetestages am 14. November hin. Denn Diabetes ist neben Bluthochdruck die häufigste Ursache für Nierenversagen.

Mit mehr als 6 Millionen Betroffenen ist Diabetes mellitus eine der häufigsten Erkrankungen in Deutschland, rund 300.000 Menschen kommen jährlich hinzu. Die weitaus meisten Diabetiker (rund 95 Prozent) leiden am Diabetes Typ 2: „Ein großer Teil dieser Diabeteserkrankungen könnte durch eine entsprechende Lebensweise verhindert oder zumindest hinausgezögert werden“, berichtet Dr. med. Detlev Gora-Mönks. Er ist als Diabetologe für das Medizinische Versorgungszentrum des KfH auf Norderney tätig, sowie leitender Arzt des örtlichen KfH-Nierenzentrums. Bei etwa 30 bis 40 Prozent der Diabetespatienten würden sich als Folgeerkrankung Nierenschädigungen entwickeln, auch diabetische Nephropathie genannt. Deshalb seien das rechtzeitige Erkennen und das frühzeitige Behandeln von Diabetes für die Gesundheit der Nieren so wichtig, betont der Nieren- und Diabetesspezialist.

14.11.2017: Informationen am Expertentelefon

Wie man einem Diabetes vorbeugen oder die ersten Zeichen der Erkrankung rechtzeitig erkennen kann, wann man einen Arzt einschalten sollte und was man selbst dafür tun kann, trotz eines Diabetes gut zu leben und mögliche Folgeerkrankungen zu verhindern oder hinauszuzögern – diese und andere Fragen beantwortet Dr. Gora-Mönks am Dienstag, 14.11.2017, von 8.00 bis 13.00 Uhr am Expertentelefon unter der Telefonnummer 04932/9191200.

Praktische Tipps und zahlreiche Hintergrundinformationen für den Schutz der Nieren bei Diabetes liefert auch die KfH-Broschüre „Diabetes mellitus. Nierenfunktion durch rechtzeitige Behandlung stabilisieren“. Sie steht zum Download unter www.kfh.de zur Verfügung oder kann per Mail bei info@kfh-dialyse.de bestellt werden.

Hintergrundinformation:

Im KfH-Nierenzentrum Norderney werden chronisch nierenkranke Patienten mit der Dialyse behandelt. Zudem werden in der nephrologischen Sprechstunde die Diagnostik und Therapie chronischer Nierenerkrankungen und das frühzeitige Erkennen von Risikofaktoren sichergestellt. Auch die Versorgung der Patienten vor und nach einer Nierentransplantation gehört zum Aufgabenspektrum (www.kfh.de/norderney). Darüber hinaus bietet das KfH auf Norderney (als Nebenbetriebsstätte des KfH MVZ Hannover) auch die fachinternistisch-rheumatologische und diabetologische Versorgung an.

KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V.

Das gemeinnützige KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V. - Träger der KfH-Zentren auf Norderney - steht für eine qualitativ hochwertige und integrative nephrologische Versorgung nierenkranker Patienten. Es wurde im Jahr 1969 gegründet und ist damit zugleich der älteste und größte Dialyseanbieter in Deutschland. In über 200 KfH-Zentren werden über 18.800 Dialysepatienten sowie aktuell rund 62.000 Sprechstundenpatienten umfassend behandelt.

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