Hasnain Kazim

Post von Karlheinz

(lifePR) ( Wermelskirchen, )
Mit Charme und Schlagfertigkeit gegen deutsche Überheblichkeit und Fremdenhass! 

Täglich bekommt Hasnain Kazim hasserfüllte Leserpost. Doch statt die Wutmails einfach wegzuklicken, hat er beschlossen zurückzuschreiben – schlagfertig, witzig und immer wieder überraschend, woraus sich immer wieder erhellende Dialoge ergeben. 

Dieses ebenso unterhaltsame wie kluge Buch versammelt seine besten Schlagabtäusche mit den Karlheinzen dieser Welt und beweist, warum man den Hass, der im eigenen Postfach landet, nicht unkommentiert lassen sollte. Denn, wie Hasnain Kazim schreibt: »Wenn wir schweigen, beginnen wir, den Hass zu akzeptieren. Also, reden wir!« 

Hasnain Kazim, 1974 als Sohn indisch-pakistanischer Einwanderer in Oldenburg geboren, schreibt seit 2004 für SPIEGEL ONLINE und den SPIEGEL. Seit 2009 lebt er als Korrespondent im Ausland, unter anderem in Islamabad, Istanbul und derzeit in Wien. 

Für seine Berichterstattung wurde er als »Politikjournalist des Jahres« geehrt und mit dem »CNN Journalist Award« ausgezeichnet. Seine Dialoge mit Hassbriefschreibern haben Kultstatus, das Buch »Post von Karlheinz« (2018), das daraus hervorgegangen ist, wurde ein Bestseller.

Seine journalistische Karriere begann Kazim als freier Mitarbeiter beim Stader Tageblatt.[13] Danach war er unter anderem für die Heilbronner Stimme sowie für die Nachrichtenagentur dpa tätig. Seit dem Jahr 2006 arbeitete er als Redakteur bei der Nachrichten-Website Spiegel Online. Seit Juli 2009 war er Südasienkorrespondent von Spiegel Online sowie dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel, seit 2013 deren Türkei-Korrespondent[10] und seit März 2016 arbeitet er als deren Korrespondent in Wien, kommentiert jedoch weiterhin die politischen Geschehnisse in der Türkei.

2014 wurde er wegen seiner Berichterstattung über das Grubenunglück von Soma von Anhängern des türkischen Ministerpräsidenten Erdoğan massiv angefeindet und erhielt Morddrohungen, woraufhin er die Türkei aus Sicherheitsgründen kurzfristig verließ.
Kazim wurde im Jahr 2009 mit dem CNN Journalist Award ausgezeichnet für seinen Bericht Angriff auf Mumbai. Protokoll eines mörderischen Feldzugs. Darin rekonstruierte er den Terrorangriff auf die indische Großstadt im Jahr 2008.[13] 

Er ist Autor der Bücher Grünkohl und Curry, das die Einwanderung in Deutschland aus seiner persönlichen Sicht thematisiert,[8] Plötzlich Pakistan, einem literarischen Gesellschaftsporträt des Landes, Krisenstaat Türkei, über Erdoğan und das Ende der Demokratie am Bosporus sowie Post von Karlheinz, über deutsche Hassmails und seine Antworten darauf.   Seit Ende 2010 ist er Pate des Vincent-Lübeck-Gymnasiums in Stade im Projekt Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage. 

Zusammen mit den Journalisten Mely Kiyak, Yassin Musharbash, Deniz Yücel, Özlem Topçu, Özlem Gezer, Doris Akrap und Ebru Taşdemir las er bis 2015 bei der „antirassistischen Leseshow“ Hate Poetry[14] rassistische Schmäh- und Drohbriefe vor, mit denen er wegen seiner journalistischen Tätigkeit zuhauf belästigt wird.[15] 2014 wurde das Gründungsteam von Hate Poetry in der Kategorie „Sonderpreis“ als Journalisten des Jahres ausgezeichnet.[16] 

...Quellen ...
[8] Sabine Lohmann: Hasnain liest in Stade als „Hansi“. „Grünkohl und Curry“ mit Autor Hasnain Kazim. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Stader Tageblatt.
[10] Lebenslauf. In: dtv.de. dtv Verlagsgesellschaft.
[13] Mechthild Kock: Preis für Hasnain Kazim. Spiegel-Korrespondent ausgezeichnet. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Stader Tageblatt. 19. März 2010
[14] Selbstdarstellung der Hate Poetry (Memento des Originals vom 26. Dezember 2014 im Internet Archive)  
[15] Interview. (Nicht mehr online verfügbar.) In: funkhauseuropa.de. Funkhaus Europa, 13. Juni 2014, archiviert vom Original am 6. Oktober 2014; abgerufen am 2. Oktober 2017. 
[16] Begründung der Jury. In: mediumagazin.de. 

Mittwoch | 08.05.19 | Einlass 19:00 Uhr | Beginn 20:00 Uhr | Literatur, Lesung

Veranstaltungsort

Kattwinkelsche Fabrik
Kattwinkelstraße 3
42929 Wermelskirchen
www.kattwinkelsche-fabrik.de

Eintritt

EUR 14.00 an der Abendkasse
EUR 10.00 im Vorverkauf
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