Preisgekrönte Auebad-Entwürfe

Ausstellung im Zahlungszentrum der Städtischen Werke

(lifePR) ( Kassel, )
Der Architektenwettbewerb zum Neubau eines Frei- und Hallenbades am Standort des jetzigen Schwimmstadions am Auedamm ist entschieden. Die Jury vergab den ersten Preis an das Architekturbüro Löweneck + Schöfer aus München, Platz zwei ging an Behnisch Architekten aus Stuttgart und der dritte Preis an MVM Architekt + Starke Architektur aus Köln. Die Preise sind mit 45.000, 29.000 beziehungsweise 12.000 Euro dotiert. Einen Sonderpreis hat der Entwurf der 4a Architekten erhalten, ebenfalls aus Stuttgart. Er gewann 12.000 Euro.

Am Wettwettbewerb für das neue Auebad hatten insgesamt 21 Architekturbüros teilgenommen. Die Auslobung hatte zur Bedingung, dass die eingereichten Entwürfe ein wettkampfgerechtes 50-Meter Becken der Wettkampf-Kategorie C des Deutschen Schwimm-Verbandes vorsehen, ein Lehrschwimmbecken, eine Familienbadelandschaft mit Freizeit- und Kinderbecken sowie optional ein angeschlossenes Ganzjahresbecken. Außerdem sollten eine Gastronomie und eine Saunalandschaft integriert werden und im Freibadbereich ein Nichtschwimmerbecken und ein Kinderplanschbecken mit angeschlossenem Kinderspielplatz.

Neben den fünf vorab ausgewählten Büros wurden zwölf weitere Teilnehmer unter den Bewerbern ausgelost, die über Erfahrung im Bäderbereich verfügen. Um auch jungen und kleineren Büros eine Chance zu geben, sind acht weitere Teilnehmer ohne Bädererfahrung in den Wettbewerb aufgenommen worden. Auch sie wurden ausgelost, da sich mehr als acht Büros dieser Kategorie beworben hatten. Um allen Teilnehmern die gleichen Chancen zu geben, wurden die Entwürfe von der Jury anonym bewertet.

Die Anonymisierung der Entwürfe hat in der Tat zu Fairness im Wettbewerb geführt. So sind die Gewinner des ersten Preises, die Münchner Architekten Löweneck + Schöfer, noch ein relativ junges Büro ohne Erfahrung im Badbereich. Den zweiten Platz hat das sehr erfahrene Büro Behnisch Architekten erzielt, die über langjähriges und breites Know-how im Badbereich verfügen. Die Rangfolge der Entwürfe sagt allerdings nichts darüber aus, welcher Entwurf gebaut wird. Das hängt schlussendlich davon ab, welcher Entwurf am besten an dem Standort realisierbar ist.

Alle bei dem Wettbewerb eingereichten Arbeiten sind im Zahlungszentrum der Städtischen Werke im Königstor zu sehen. Es ist montags bis mittwochs zwischen 9 und 15.30 Uhr geöffnet, donnerstags von 9 bis 17 Uhr und freitags zwischen 9 und 13 Uhr.
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