Mittwoch, 22. November 2017


  • Pressemitteilung BoxID 681528

Der Nordkopf Ettlinger Tor holt beim Rohbau auf

Karlsruhe, (lifePR) - Im Nordkopf des Ettlinger Tors gehen die Arbeiten zum Abbau der dort untergebrachten und jetzt nicht mehr benötigten Einrichtungen für den Druckluft-Tunnelvortrieb unter der Karl-Friedrich-Straße gut voran: Die Personen- und die viel größere Materialschleuse sind demontiert, ebenso die großen Kompressoren, die meisten der Druckluftleitungen auch. Außerdem ist ein Durchbruch zwischen diesem Drittel der Haltestelle und dem Tunnel unter der Karl-Friedrich-Straße geschaffen worden, um Material besser transportieren zu können. Der Abbruch der Druckschleuse erfolgt größtenteils mit einem Abbruchbagger, der ein Einsatzgewicht von 96 Tonnen auf die Waage bringt und dessen Abbruchzange alleine schon zwölf Tonnen wiegt. Das Abbruchmaterial wird mit LKW über die bereits fertiggestellten Tunnel- und Rampenbereiche nach Süden abgefahren. Teilweise werden die Betonwände, die zum Abdichten des Druckluftvortriebs gegen die Haltestelle hin benötigt wurden, auch in große Blöcke zersägt. Wenn alle Drucklufteinrichtungen entfernt sind, beginnt der Bau der endgültigen Stationswände, der Verteilerebene für Fahrgäste sowie der Innenwände und der Treppenläufe, so dass dieser Haltestellenteil beim Rohbau an die anderen Haltestellen aufschließen kann.

Die anderen unterirdischen Haltestellen des Stadtbahntunnels gehen der Fertigstellung des Rohbaus entgegen: Fahrgastaufgänge, Aufzugsschächte, Innenwände, Zwischendecken, Verteilerebenen und Treppenläufe werden am laufenden Band betoniert. Dazu gehören auch eine Treppe und ein Aufzugsschacht für die Haltestellen Marktplatz und Lammstraße, die durch die Rückverlegung der Gleise in die Mitte der Kaiserstraße freigelegt wurden und an denen jetzt weitergebaut wird. Im Gleisdreieck erhält auch der Dreieckspfeiler, der einen Teil der Deckenlast trägt, in den nächsten Wochen seine endgültigen Wände. In der Haltestelle Durlacher Tor werden Restarbeiten an den Bahnsteigen erledigt, so dass hier und in der Haltestelle Kongresszentrum der Innenausbau greifen kann.

Ebenfalls unterirdisch werden noch die Randwege mit den integrierten Leerrohren für die Elektrokabel für die Zug- und Sicherheitstechnik in den beiden Tunnelröhrenabschnitten zwischen den Haltestellen Europaplatz und Lammstraße und zwischen Gleisdreieck und der Haltestelle Kronenplatz  gebaut. Nur noch wenige Reste der Havarieschotts, die die Haltestellen zu den Tunnelröhren hin abgedichtet hätten, werden entfernt.

Oberirdisch sind mitten in der Fußgängerzone noch Arbeiten zur Wiederherstellung der Oberfläche in der Kaiserstraße auf Höhe des Marktplatzes zu beobachten: Direkt an die in die Mitte der Kaiserstraße zurückverlegten Gleise werden Flächen asphaltiert und Entwässerungen angelegt. Am Durlacher Tor und angrenzend in der westlichen Durlacher Allee entsteht Stück für Stück die Gleiskreuzung und die anschließenden Gleistrassen. Die Ettlinger Straße geht immer mehr ihrem endgültigen Aussehen entgegen: Straßen-, Radwege- und Gehwegführung  sind inzwischen gut zu erkennen. Und schließlich liegt auch die Pflasterung und Asphaltierung des Rondellplatzes mit der Verfassungssäule in der Mitte in den letzten (Arbeits-)Zügen.

Ganz andere Arbeiten stehen dagegen in der Kriegsstraße auf dem Programm der dort eingesetzten Arbeiter an: Im östlichsten Baufeld O1 in der Ludwig-Erhard-Allee hat der Schlitzwandgreifer alle Schlitze hergestellt. Die Spundwände zum Abdichten der Baugrube sind eingestellt. Innerhalb der Baugrube wird nun das Erdreich ausgehoben und anschließend die Spundwand nach hinten verankert. In den sich westlich anschließenden Baufeldern O3 und O4 zwischen Fritz-Erler-Straße und Ettlinger Tor ist beim  Bau von Gehwegen und Autofahrbahnen bereits der Bordsteinverlauf zu erkennen, der während der Bauarbeiten eine sichere Führung von Fußgängern und Autos gewährleisten soll. Im Baufeld W 2 zwischen Lammstraße und Ritterstraße ist das Erdreich bis zur ersten Ankerlage ausgehoben. In den ausgehobenen Bereichen wird die Weichgelsohle hergestellt, die die Baugrube nach unten abdichtet, und werden die Spundwände rückverankert.

Auf dem Gelände südlich vom Messplatz am Ostring wird mit der Erstellung einer mobilen Betonmischanlage begonnen. Diese Betonmischanlage dient zur Versorgung der Tunnelbaustelle in der Kriegsstraße und der Ludwig-Erhard-Allee mit Beton für den eigentlichen Tunnelbau. Durch die Nähe der Anlage zur Baustelle werden Transportmengen und -fahrten eingespart, und die Andienung der Baustelle mit Betonmischfahrzeugen lässt sich dadurch besser steuern. Dies kommt der Betonqualität zugute, entlastet Verkehrswege und hilft zudem Staus der Betonmischfahrzeuge an der Baustelle zu vermeiden.

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