Dienstag, 28. Februar 2017


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King Sturge Immobilienkonjunktur-Index: Immobilienklima erreicht mit 90,0 Punkten höchsten Stand seit Lehman-Crash

Investmentklima dokumentiert mit Höchststand von 103,4 Punkten außerordentlich hohe Investitionsbereitschaft / Immobilienkonjunktur setzt stabilen Anstieg mit 172,7 Punkten fort

(lifePR) (Berlin, ) Die Frühlingsstimmung erfasst die Immobilienwirtschaft: Das umfragebasierte Immobilienklima, Indikator der Branchenstimmung, verzeichnet in der März-Befragung des monatlich erhobenen King Sturge Immobilienkonjunktur-Index einen deutlichen Anstieg von 6,5 Prozent auf 90,0 Zählerpunkte (Vormonat: 84,6). Es erreicht somit seinen höchsten Wert seit August 2008 und nähert sich einem ausgeglichenen Stimmungsverhältnis von 100 Zählern. Der Anstieg basiert vor allem auf dem 8,5-prozentigen Wachstum des Investmentklimas, das mit 103,4 Zählerpunkten seinen höchsten Stand seit Beginn der Erhebung erzielt (Vormonat: 95,3). Damit beurteilen die befragten Marktteilnehmer erstmalig die Investitions- und Kaufchancen mehrheitlich positiv. Auch das Ertragsklima, zweiter Teilindikator des Immobilienklimas, erreicht mit einem Anstieg von 74,2 auf 77,2 Punkte seinen höchsten Wert seit dem Lehman-Crash im Herbst 2008. Im Einklang mit der optimistischen Branchenstimmung setzt auch die durch makroökonomische Fakten ermittelte Immobilienkonjunktur ihren Aufwärtstrend fort und liegt aktuell bei 172,7 Zählerpunkten.

"Der zunehmende Optimismus der Marktteilnehmer scheint also berechtigt", stellt Sascha Hettrich, Managing Partner von King Sturge Deutschland, fest. "Denn das Licht am Ende des Tunnels ist tatsächlich nicht mehr zu übersehen - auch wenn immer wieder mit Rückschlägen von Seiten der Finanzmärkte gerechnet werden muss. Ein rascher Aufschwung, besonders des Immobilieninvestmentmarktes, der von den Bankenproblemen besonders betroffen ist, wird wohl nicht erfolgen, auch nicht an den Nutzermärkten, die der allgemeinen Konjunktur zeitversetzt hinterherlaufen."

Der Stimmungsaufschwung der befragten Marktakteure schlägt sich auch in der Bewertung der Segmente nieder. So verzeichnen die Gewerbeklimata für Büro- und Handelsimmobilien ein knapp zehnprozentiges Wachstum. Das Büroklima steigt im März um 9,5 Prozent von 63,2 auf 69,2 Zählerpunkte. Damit erreicht es zwar seinen höchsten Stand seit September 2008, wird aber im Segmentvergleich nach wie vor am schlechtesten bewertet. Das Handelklima nähert sich mit 96,6 Punkten (Vormonat: 88,3) konsequent dem Schwellenwert 100, der ein ausgewogenes Stimmungsverhältnis anzeigt. Als sicherstes Segment firmieren weiterhin Wohnimmobilien, die bei einem marginalen Verlust von 0,2 Prozent aktuell bei 131,9 Zählerpunkten liegen (Vormonat: 132,2).

Die auf der monatlichen statistischen Auswertung von DAX, ifo, DIMAX und Zinsen beruhende Immobilienkonjunktur setzt im März ihren Wachstumstrend der vergangenen Monate fort und steigt um 2,4 Prozent von 168,7 auf 172,7 Punkte. Damit nimmt sie in etwa das Niveau von Juli 2008 ein.

"Hoffnung macht zudem, dass der Transaktionsmarkt nach der langen Phase der Zurückhaltung nun langsam wieder in Schwung kommt", so Hettrich. "Die Rahmenbedingungen am Immobilieninvestmentmarkt bessern sich zwar noch etwas zögerlich, aber doch spürbar. Immerhin wurden im ersten Quartal bereits drei Großtransaktionen mit einem Volumen von rund einer Milliarde Euro getätigt."

Über King Sturge Immobilienkonjunktur-Index

In Anlehnung an den ifo-Geschäftsklimaindex, den ZEW-Konjunkturerwartungsindex und den GfK-Konsumklimaindex wird der King Sturge Immobilienkonjunktur-Index monatlich aus den beiden Komponenten aktuelle Geschäftslage und Erwartungen bestimmt. Während das Immobilienklima konjunkturelle Wendepunkte in der Immobilienwirtschaft aufzeigt, ermöglicht die Immobilienkonjunktur, in die statistische makroökonomische Monatsdaten wie DAX, Ifo-Geschäftsklimaindex, DIMAX und Basiszinsen einfließen, Aussagen über den aktuellen Stand innerhalb der makroökonomischen Entwicklung. Als wissenschaftlicher Berater wurde das unabhängige Marktforschungsunternehmen BulwienGesa AG mit der Durchführung der monatlichen Erhebung beauftragt. Auf der Webseite www.immokonjunktur.de können Panelmitglieder ihre Meinungsbilder zu Investment- und Nutzernachfrage, den Miet- und Kaufpreisen sowie zu gesamtwirtschaftlichen Parametern angeben.

Jones Lang LaSalle GmbH

King Sturge gehört zu den größten unabhängigen, inhabergeführten Immobilienberatern Europas. Mehr als 3.800 Mitarbeiter in 100 Büros weltweit bieten einen umfassenden Service. Neben Finanzexperten, Projektentwicklern, Investoren und Bildungseinrichtungen gehören auch Regierungen und Lokal- bzw. Regionaladministrationen zu den Kunden des Unternehmens. Darüber hinaus bietet King Sturge umfassende Expertise bei Marktanalysen. Mit Standorten in Frankfurt/Main und Berlin plant King Sturge, auf dem deutschen Dienstleistungsmarkt nachhaltig zu wachsen.



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