Das erste Fraser Suites in Deutschland

Eine Zeitreise mit unterschiedlichen Stationen

(lifePR) ( Hamburg, )
Das denkmalgeschützte Gebäude am Rödingsmarkt erstrahlt seit Anfang Mai 2019 mit neuer Nutzung: Das Hamburger Innenarchitekturbüro JOI-Design entwickelte ein Konzept für ein Hotel, das sich behutsam mit der Historie des Bestands auseinander setzt.

Mitten in der Hamburger Innenstadt öffnete das erste Fraser Suites in Deutschland seine Türen. Das ehemalige Gebäude der Oberfinanzdirektion, die hier seit 1910 ansässig war, wurde unter Denkmalschutz komplett renoviert und startet nun in eine neue Ära als Luxushotel.

Betritt man die Empfangshalle, so taucht man sofort in eine andere Welt: Der zweistöckige Eingangsbereich besticht durch den reichen Einsatz wertiger Materialien. Die Herausforderung für das Interior Design: Das Gebäude war nicht als Hotel konzipiert. Es sollte in seiner alten Funktion gar Respekt einflößen. Früher schaute ein Pförtner aus einem zentralen Häuschen auf seine Besucher ‚herab‘. Für die Hotelnutzung wurde daher beschlossen, die Rezeption seitlich anzuordnen, damit keine Schwellenangst mehr entsteht. Und beim näheren Hinsehen bot der Bestand sogar Inspirationen für ein Thema, das dem Ursprungsbau eine gewünschte Eleganz und Unbeschwertheit entgegensetzt: Feine Ornamente und Bordüren im Fußboden zeigten Spuren von Art Déco Elementen. Auf dieser Basis entwickelten die Innenarchitekten eine Design Leitlinie, die bewusst verspielt mehr Leichtigkeit mit einbringt und auch eine Portion Lebenslust. Das Fraser Suites ist so eine Hommage an den Lebensstil der 1920er Jahre und somit auch die Epoche der Entstehungszeit. Der neue Farbkanon: Eine Range aus Blautönen, von silbrig schimmerndem Taubenblau bis hin zum tiefen maritimen Blau, die natürlich auf den Standort Hamburg anspielt und dem historischen Bestand mit seinen warmen Brauntönen zeitgemäß und frisch begegnet.

Vom Eingang schweift der Blick durch die alten Flügeltüren auf das loungige Mobiliar und das warme Licht des Restaurants, das durchgehend für Hotelgäste sowie Hamburger geöffnet hat. Der Mix aus denkmalgeschütztem Bestand und modernem Design setzt sich weiter fort: In dem oval geschnittenen Raum, der früher die Bibliothek der Finanzbehörde beherbergte, werden alte Holzvitrinen durch leichte und filigrane Möbel in frischen Türkis- Blau- und Grautönen und einen künstlerischen Teppich ergänzt. Auch eine Formensprache aus den 1950er Jahren mischt sich mit ein, da das Gebäude hier zuletzt renoviert wurde. Der Gast fühlt sich sofort vom Trubel der Hamburger Innenstadt abgeschieden und kommt in diesem stilvollen und kultivierten Ambiente zur Ruhe. In die Regale eingelassene Sitznischen bieten besonders bequemen und behüteten Komfort.

Direkt an den Restaurantbereich angrenzend und nur durch einen filigran-goldenen, mit feinem Muster durchzogenen Sichtschutz getrennt, laden loungige Sessel und feine Art Déco Möbel in der Bar zum Verweilen bei einem Stück Kuchen ein. Diese elegante und geschickte Zonierung schafft mehrere Inseln und stellt so sicher, dass sich die Gäste auch bei geringer Auslastung des Restaurant- und Barbereiches nicht verloren vorkommen.  

Auf den zweiten Blick erkennt man im gesamten Raum immer wieder integrierte Palmenmotive, die die Assoziation an eine Orangerie zulassen und dem Ort eine besondere Note verleihen. Und so erschließt sich auch der bewusst gewählte Bruch der Polstermöbel, die hier und da mit zeitgeistigem Wintergartenmobiliar kombiniert werden.

Das Fraser Suites in Hamburg verfügt über 154 Apartments in sieben Zimmerkategorien, die - fast alle mit einer Küche ausgestattet - speziell für längere Aufenthalte buchbar sind. Neben Geschäftsreisenden zählen genauso Familien zu der Zielgruppe. Das Besondere an diesem Haus: Fast jedes Apartment ist tatsächlich anders geschnitten (es gibt 98 verschiedene Typen!). Manche haben sehr hohe Decken, andere werden im Maisonnette Stil über zwei Ebenen erschlossen, und andere haben Wasserblick. Das beflügelte die Innenarchitekten dazu, die Apartments als Reminiszenz an typische Hamburger Altbauwohnungen einzurichten – mit hellen Wandverkleidungen und der ‚Hamburger Fußleiste‘, einer etwas höheren Form für den Bodenabschluss. Die kassettierten Wandpaneele bekamen mit abgerundeter Ecke wiederum einen modernen Twist, und so zieht sich auch hier wieder das Spiel mit der Balance aus historischem Design und modernem Interieur durch. Im Zimmer wird wieder ein Dreiklang spürbar: Art Déco Elemente im Spiegel erinnern an die Erbauungszeit, Möbelformen für den Schreibtisch oder die Nachttische bilden eine Verbindung zu den 1950er Jahren, wo es den letzten großen Umbau gab, und die Pendelleuchten schlagen die Brücke zur Neuzeit.

Den Gästen werden charakterstarke und stilistisch eigenständige Räume geboten, die auch über einen längeren Zeitraum hinweg anregend sind. Das Design hält sich – typisch hamburgisch – vornehm zurück und zeichnet sich dennoch durch eine selbstbewusste und individuelle Note aus.

Für ein paar ruhige Momente nach dem Stadtbummel steht den Gästen zudem eine wohnliche Library mit lässig gemixtem Sitzmobiliar und Kamin zur Verfügung. Der daran angrenzende Writing Room bietet die Möglichkeit, auch mal konzentriert und etwas abgeschirmter ein paar E-Mails zu schreiben. Hier sind Teile des Raum in kräftiges Saphirblau getunkt und bringen mit dem Color Blocking und einem gewissen Augenzwinkern eine zeitgemäße Note ein.

Ein Stockwerk darüber, im 2. Obergeschoss, befinden sich drei weitere Konferenzräume, unter anderem der ehemalige Sitzungssaal, in dem das Originalmobiliar aus den 1950er Jahren komplett restauriert erhalten blieb und somit besonders wertgeschätzt wird. Neben all den Meeting- und Arbeitsmöglichkeiten soll die Entspannung aber auch nicht zu kurz kommen: Im Untergeschoss sorgen zwei Saunen und ein Fitnessraum für den Ausgleich – hier wird Kraft getankt und ausgespannt.

Alles in allem ein einzigartiges Konzept, das auch für die Hamburger ein sehr attraktiver Ort sein kann, um mal dem Alltag zu entfliehen und in einem stilvoll ganz eigenständigen Ambiente in kultivierter Gesellschaft inspiriert zu werden.

 
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