Das erste Passiv-Mehrfamilienhaus am Thüringer Markt wird zum Herbst 2011 von der jenawohnen GmbH fertiggestellt

(lifePR) ( Jena, )
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- Zwölf barrierefreie Mieteinheiten entstehen mit energetischem Vorbildcharakter
- Energieeinsparung um etwa 80 Prozent möglich
- Deutliche Unterschreitung der gesetzlichen Emissionsgrenzen
- Investition in Höhe von 2,5 Millionen Euro

Die jenawohnen GmbH plant die Fertigstellung des ersten Passiv-Mehrfamilienhauses in Thüringen zum Herbst 2011. Auf dem 864 Quadratmeter großen Grundstück in der Kunitzer Straße im Jenaer Ortsteil Wenigenjena entstehen auf vier Etagen zwölf familienfreundliche Wohnungen zwischen 70 und 100 Quadratmetern Nutzfläche. Die Investitionssumme der Gesellschaft beträgt 2,5 Millionen Euro. "Die moderne Bauweise, die günstige Lage und Infrastruktur im Umfeld sowie die energetisch durchdachte Gebäudetechnik sollen die künftigen Mieter besonders ansprechen", sagt Stefan Wosche-Graf, Geschäftsführer der jenawohnen GmbH. "Das Angebot richtet sich insbesondere an Familien, die die neuartige Technik und das umweltfreundliche Wohnen zu schätzen wissen", so Wosche-Graf weiter.

Das Objekt zeichnet sich durch einen niedrigen Energieverbrauch aus. Im Vergleich zu einem Haus in normaler Bauweise wird ein Heizenergieverbrauch von unter 15 Kilowattstunden pro Quadratmeter pro Jahr erwartet. Das entspricht einer deutlichen Energieeinsparung von ca. 80 Prozent. Mit dem Passivhaus-Projekt unterschreitet die jenawohnen klar die gesetzlichen Vorgaben der EnEv 2009 (Energieeinsparverordnung).

Zum Einsatz kommen in dem Passivhaus moderne Techniken und Erkenntnisse in der Gebäudetechnik. So wird auf eine konventionelle Heizung verzichtet. Das Haus ist mit großen Fensterfronten nach Süden ausgerichtet. Zusätzlich wird Wärme von passiven Quellen wie dem Menschen oder auch technischen Geräten gewonnen. Kühlschränke, Fernseher und Lampen etc. sorgen somit für die Beheizung der Räume, Wärmeverluste werden durch eine 30 Zentimeter dicke Dämmung und Fenster mit Kryptonfüllung verringert.

Die Warmwasserversorgung erfolgt mittels einer Solaranlage auf dem Dach. Zusätzlich unterstützt eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe die Aufbereitung, indem sie die Wärme des relativ hoch anstehenden Grundwassers mit nutzt und in den Warmwasserkreislauf des Hauses mit abgibt. In Intervallen erreicht das Frischwasser eine Temperatur von 60 Gradcelsius.

Ein Wärmetauscher sorgt für die wohltemperierte Frischluftversorgung in den Räumen des Hauses. Hierbei wird Frischluft auf dem Dach angesaugt und gefiltert und streicht im Wärmetauscher an der abziehenden Abluft vorbei. Diese Abluft gibt ihre Wärme hierbei an die Zuluft ab und wird über das Dach abgeleitet. Bei Bedarf kann die Zuluft noch zusätzlich erwärmt werden. In Feuchträumen wie Küche und Bad wird die Abluft direkt in den Wärmetauscher abgesaugt und dann abgeleitet.

Der dadurch geminderte Heizwärme-Bedarf sorgt für eine finanzielle Entlastung der Endnutzer und schont zudem die Umwelt. Die Mieter werden von optimal temperierten Räumen ohne Platzverlust durch Heizkörper profitieren.
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