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Pressemitteilung BoxID: 375168 (JDC Group Aktiengesellschaft)
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ARAGON AG: Ergebnisse Q3 2012

(lifePR) (Wiesbaden, ) .
- Positives EBITDA von 2,0 Mio. EUR im dritten Quartal
- Stabiler Absatz in herausforderndem Umfeld
- Vorsichtig optimistisch für das Schlussquartal
- Gute Ausgangsbedingungen für 2013 geschaffen

Die Aragon AG, eines der führenden Finanzdienstleistungsunternehmen in Deutschland und Österreich, hat im dritten Quartal ihr Ergebnis gegenüber den Vorquartalen deutlich verbessert. In den ersten neun Monaten erreichten die Umsatzerlöse ein Rekordhoch. Für das vierte Quartal ist das Unternehmen vorsichtig optimistisch. Mit dem Verkauf des Verlustträgers Clarus und der weiteren Straffung des Portfolios hat Aragon sehr gute Startvoraussetzungen für das Jahr 2013 geschaffen.

"Trotz des schwierigen Marktumfelds war das dritte Quartal für die Aragon AG ein gutes", sagt Vorstandsvorsitzender Dr. Sebastian Grabmaier. "Wir haben die Ergebniswende erreicht, bei der Konzentration auf unsere Kernbereiche große Fortschritte gemacht und dem Unternehmen mit dem angekündigten Management Buyout zukünftig eine stabile Aktionärsstruktur verschafft. Wir sehen daher zuversichtlich auf das Jahr 2013."

Das Jahr 2012 ist für Finanzvertriebsunternehmen generell herausfordernd. Die Staatsschuldenkrise trägt weiter zur Verunsicherung der Anleger bei und äußert sich bei Kapitalmarktprodukten in Kaufzurückhaltung. So lag der gesamte Produktabsatz der Aragon AG in den ersten neun Monaten mit 1,655 Mio. EUR auf Vorjahresniveau. Der von der Aragon AG verwaltete Bestand an Investmentfonds ("Assets under Administration") hat sich jedoch gegen den Markttrend gut behauptet und lag zum 30. September 2012 mit 4,1 Mrd. EUR rund 17 Prozent über dem Vorjahreswert ( 3,5 Mrd. EUR).

Insgesamt stiegen die Umsatzerlöse der Aragon AG in den ersten neun Monaten des Jahres um 5,1 Prozent auf 90,8 Mio. Euro. Zu diesem Umsatzrekord trug die Clarus Gruppe noch rund 10,0 Mio. Euro bei. Im Quartalsvergleich verringerten sich die Umsatzerlöse leicht auf 30,8 Mio. EUR (Vorjahr: 32,4 Mio. EUR).

Die Ertragsentwicklung der Aragon AG hat sich im dritten Quartal deutlich verbessert. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) der fortgeführten Geschäftsbereiche stieg im dritten Quartal auf 2,0 Mio. EUR (Vorjahr: 1,5 Mio. EUR). Für die ersten neun Monate errechnet sich damit ein EBITDA von 0,3 Mio. EUR, das damit deutlich hinter dem Wert des Vorjahres von 2,1 Mio. EUR zurückbleibt. Vor Steuern errechnet sich für die ersten drei Quartale ein Verlust von -2,5 Mio. EUR (Vorjahr: -0,3 Mio. EUR). Das Nettoergebnis nach Minderheiten verringerte sich von 0,4 Mio. EUR auf -2,3 Mio. EUR.

Unverändert robust sind die bilanziellen Eckdaten des Unternehmens. Zum 30. September 2012 betrug das Eigenkapital 44,1 Mio. EUR gegenüber 53,3 Mio. EUR im Vorjahr. Die Eigenkapitalquote blieb mit 45,5 Prozent stabil (Vorjahr: 45,8 Prozent).

Die liquiden Mittel verringerten sich zum 30. September 2012 auf 6,9 Mio. EUR (Vorjahr: 16,0 Mio. EUR). Der Liquiditätsrückgang erklärt sich allein mit der letztjährigen Erstkonsolidierung der inzwischen verkauften Clarus Gruppe. Ohne diesen Sondereffekt blieb der Bestand an liquiden Mitteln stabil.

Der Wegfall der monatlich sechsstelligen Verluste der Clarus AG und der positive Verkaufspreis wirken sich nachhaltig positiv auf die Gewinn-und-Verlust-Rechnung und die Bilanz der Aragon AG aus. Durch die Veräußerung des Krankenversicherungsspezialisten inpunkto AG im vierten Quartal erzielte die Aragon AG einen Verkaufserlös im hohen einstelligen Millionenbereich. Damit kann das Unternehmen im ersten Quartal 2013 seine Bankverbindlichkeiten vollständig tilgen. Als langfristige Verbindlichkeiten verbleiben lediglich zwei strategische Finanzierungen, die im Verlauf der nächsten Jahre aus dem Cash Flow bedient werden können.

"Durch die Unternehmensverkäufe straffen wir nicht nur das Markenportfolio der Aragon AG, sondern können auch unsere Kosten signifikant reduzieren", sagt Finanzvorstand Ralph Konrad. "Die positiven Effekte, die daraus resultieren, erwarten wir erstmals im Jahr 2013 und mit zunehmender Tendenz in 2014."

Die einzelnen Geschäftsbereiche der Aragon AG haben sich in der Berichtsperiode wie folgt entwickelt:

Broker Pools rückläufig

Der Geschäftsbereich Broker Pools , der sich auf die Vermittlung von Finanzprodukten an private Endkunden über Finanzintermediäre konzentriert, hat in den ersten neun Monaten 2012 einen Umsatz von 49,0 Mio. EUR erreicht. Damit lagen die Erlöse um 7,5 Prozent niedriger als im Vorjahr. Das EBITDA betrug in den ersten neun Monaten 1,0 Mio. EUR gegenüber 1,5 Mio. EUR im Vorjahr.

Financial Consulting mit deutlichem Umsatzzuwachs

Financial Consulting, der Geschäftsbereich für die unabhängige Vorsorge- und Anlageberatung von Privatkunden, weitete seine Umsatzerlöse in den ersten neun Monaten 2012 deutlich aus. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Umsatz um 23,5 Prozent auf 42,1 Mio. EUR. Das EBITDA betrug in den ersten neun Monaten 0,8 Mio. EUR gegenüber 2,2 Mio. EUR im Vorjahr.

Ausblick

Aufgrund der starken Saisonalität fielen die Ergebnisse der Aragon AG im vierten Quartal immer wesentlich besser als in den Vorquartalen aus. Der Verkauf von Versicherungsprodukten im Vorfeld der Angleichung geschlechtsspezifischer Tarife (so genannter "Unisex Effekt") entwickelt sich allerdings nicht so stark wie erwartet. Der Absatz von Kapitalmarktprodukten ist zudem weiter schwach. Das Unternehmen geht daher davon aus, dass der Umsatzanstieg im Jahresendgeschäft 2012 geringer ausfällt als in den Vorjahren.

"Um das Unternehmen zu alter Ertragsstärke zurückzuführen, werden wir die Aragon AG auch weiterhin auf ihre Kernbereiche mit stabilen und nachhaltigen Erträgen konzentrieren und damit die Risiken des Geschäftsmodells so gering wie möglich halten", sagt Vorstandsvorsitzender Dr. Sebastian Grabmaier.

JDC Group Aktiengesellschaft

Die Aragon AG ist ein breit diversifizierter Finanzdienstleistungskonzern mit den operativen Geschäftsbereichen Broker Pools und Financial Consulting sowie dem Geschäftsbereich Holding. In den operativen Geschäftsbereichen ist die Aragon AG mit mehreren, im Markt eigenständig auftretenden Tochtergesellschaften aktiv. Ziel ist es, verschiedene Vertriebsmodelle unter einem Dach zu integrieren, ohne dem jeweils einzelnen Vertrieb die eigene Identität zu nehmen. Der Effekt ist eine breite Diversifikation über verschiedene Asset-Klassen und Vertriebskanäle hinweg und eine damit verbundene hohe Stabilität der Unternehmenserträge. Nähere Informationen zum Unternehmen und den Tochtergesellschaften finden Sie unter www.aragon.ag