Mittwoch, 22. Februar 2017


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IVD: Positive Entwicklung bei Baufertigstellungen spiegelt Baugenehmigungsboom von vor zwei Jahren wider

Plus von 14,2 Prozent gegenüber 2013 / Aktuelle Baugenehmigungen zeigen negativen Trend

(lifePR) (Berlin, ) Die Zahl der Baufertigstellungen ist im Jahr 2014 kräftig gestiegen. 245.300 Wohnungen wurden dem Statistischen Bundesamt zufolge im vergangenen Jahr fertig gestellt. Das entspricht einem Plus von 14,2 Prozent gegenüber 2013. Die höchsten Zuwächse gab es bei Wohnungen in Mehrfamilienhäusern mit 28 Prozent (101.021 Wohnungen). "Die positive Entwicklung bei den Baugenehmigungen der vergangenen Jahre trägt jetzt Früchte", kommentiert Jürgen Michael Schick, Präsident des Immobilienverbands IVD, die aktuellen Zahlen. "Die Fertigstellungen zeigen sich allerdings mit einer Verzögerung von zwei bis drei Jahren. Ein Schulterklopfen für die aktuelle Wohnungspolitik ist daher deplatziert, da sich bei den Baugenehmigungen bereits der Abschwung zeigt."

Dass die Boomphase im Neubau vorbei ist, bevor sie richtig begonnen hat, hatte sich zuletzt bei den Baugenehmigungszahlen abgezeichnet. Sowohl 2014 als auch in den ersten Monaten 2015 hat die Dynamik spürbar nachgelassen. "Dies ist zu großen Teilen auf die politischen Regulierungen zurückzuführen, die Investoren und Projektentwickler abschrecken", erklärt Schick. "Mietpreisbremse und verschärfte energetische Anforderungen führen dazu, dass sich viele Unternehmen zurückziehen. Dabei ist es fundamental wichtig, dass in den Ballungsräumen neuer Wohnraum entsteht. Berlin, Hamburg und München wachsen jedes Jahr um 20.000 bis 40.000 Einwohner."

Der IVD appelliert daher an die Politik die Investitionsbedingungen für den Wohnungsbau zu verbessern und beispielsweise kurzfristig weiteres Bauland zur Verfügung stellen und auch hier Liegenschaftsvorratspolitik betreiben. Vorrats. Kommunen sollten Bauprojekte fördern und die laufenden Genehmigungsverfahren flexibilisieren und beschleunigen. "Wohnungsneubau ist nach wie vor das einzige wirksame Mittel gegen steigende Mieten", sagt Schick.

Darüber hinaus sei es nun wichtig, dass die jüngst genehmigten Wohnungen schnellstmöglich errichtet werden. "Bauprojekte können auch nach der Genehmigung immer noch scheitern", erklärt Schick. "Ergebnis ist, dass gerade in den zentralen Lagen der Ballungsregionen die Nachfrage nach Wohnungen weiterhin das Angebot übersteigt."

IVD Bundesverband

Der IVD ist die Berufsorganisation und Interessensvertretung der Beratungs- und Dienstleistungsberufe in der Immobilienwirtschaft. Der IVD ist mit ca. 6.000 Mitgliedsunternehmen, davon 1.500 Wohnungsverwalter, der zahlenmäßig stärkste Unternehmensverband der Immobilienwirtschaft. Zu den Mitgliedsunternehmen zählen Immobilienberater, Immobilienmakler, Bauträger, Immobilienverwalter, Finanzdienstleister und Bewertungs-Sachverständige und viele weitere Berufsgruppen der Immobilienwirtschaft. Die Aufnahme in den IVD Bundesverband erfolgt nach Abschluss einer umfassenden Sach- und Fachkundeprüfung und gegen Nachweis des Abschlusses einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung.

Der vollständige Name des Verbandes lautet: "Immobilienverband Deutschland IVD Bundes-verband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen e.V."

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