Montag, 29. Mai 2017


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Neue Ideen für das deutsche Gesundheitswesen

Im Wettbewerb "Ideenpark Gesundheitswirtschaft" wurde iSOFT für das Projekt "Telematikverbund Sachsen Nord" von der Financial Times Deutschland ausgezeichnet

(lifePR) (Mannheim, ) Im Rahmen der FTD-Konferenz Gesundheitswirtschaft in Berlin zeichnete die Financial Times Deutschland das Software-Unternehmen iSOFT für das Kollaborationsprojekt "Telematikverbund Sachsen Nord" aus. Hier entsteht unter Nutzung von iSOFT-Lösungen in der Region Leipzig ein Telemedizinnetzwerk zur Behandlung von Brustkrebs, das acht unabhängige Einrichtungen einbezieht. Der Wettbewerb "Ideenpark Gesundheitswirtschaft" kürte bereits zum fünften Mal Ideen und Projekte, die zu höherer Transparenz, Produktivität sowie Wirtschaftlichkeit im deutschen Gesundheitswesen beitragen.

Im Rahmen des Projekts "Telematikverbund Sachsen Nord" (TVSN) schlossen sich acht Kliniken und externe Partner zu einem medizinischen Netzwerk zusammen. Das Projekt hat zum Ziel eine effizientere Behandlung von Brustkrebs durch die einrichtungsübergreifende Vernetzung medizinischer Dienstleister zu gewährleisten. Kernelement des Projektes ist die nahtlose Verfügbarkeit der Patientendaten über das gesamte Netzwerk. Um dies zu erreichen integriert der Verbund unter anderem die elektronische Fallakten-Lösung von iSOFT in seine IT-Infrastruktur, die auf Basis der Spezifikation des Fraunhofer Instituts für Software- und Systemtechnik entwickelt wurde.

Dabei galt es eine Vielzahl von herausfordernden Aufgaben zu lösen. Die IT-Umgebungen der einzelnen Teilnehmer musste beispielsweise erst auf einen einheitlichen Stand gebracht und die technologischen Möglichkeiten geschaffen werden, um eine gemeinsame vernetzte Kommunikations- und Koordinationsinfrastruktur aufbauen zu können. Ebenfalls musste dem Datenschutz in diesem hochsensiblen Bereich Rechnung getragen werden. Im Rahmen der erstellten Fallakten sind die Daten nur für konkrete Behandlungsfälle gespeichert und werden nach dessen Abschluss automatisch gelöscht. Zusätzliche Datensicherheit wird dadurch gewährleistet, dass Patienten ausdrücklich der Speicherung ihrer Daten sowie der Nutzung durch festgelegte Ärzte im Netzwerk zustimmen müssen.

Die hochkarätige Jury, bestehend aus Heinz Lohmann (Berater in der Gesundheitswirtschaft), Sophia Schlette (Kaiser Permanente), Matthias Schrappe (Sachverständigenrat), Ulrich Wandschneider (Mediclin), Jürgen Wasem (Universität Duisburg-Essen) und Nikolaus Förster (G+J Wirtschaftsmedien), die in diesem Jahr zirka 50 Bewerbungen analysierten und bewerteten, fanden in der Ausgabe der Financial Times Deutschland vom 13. April für das iSOFT Projekt ein eindeutiges Urteil:

"Die sehr umfangreiche Vernetzung durch eine abgesicherte Informationstechnologie macht diesen Ansatz zu einem Projekt, das weiter denkt als viele andere und den Konflikt mit dem Datenschutz elegant vermeidet."

Es ist geplant, dass das Projekt noch in diesem Frühjahr in einen zweijährigen Probebetrieb eintritt. Die in der klinischen Praxis gewonnenen Erkenntnisse fließen dann in das Feintuning der Telematikinfrastruktur ein. Sie sollen darüber hinaus publiziert und damit dem gesamten Gesundheitsmarkt zugänglich gemacht werden.

i-SOLUTIONS Health GmbH

iSOFT Group Limited ist das größte an der Australischen Börse (ASX: Australian Securities Exchange) gelistete Healthcare-IT Unternehmen und einer der weltweit führenden Anbieter hoch entwickelter Softwareanwendungen für die moderne Gesundheitswirtschaft.

Heute setzen mehr als 13.000 Gesundheitseinrichtungen in 40 Ländern iSOFT Lösungen zum Management von Patienteninformationen und zur Optimierung von Kernprozessen ein. Mit über 4.700 Mitarbeitern in 19 Niederlassungen weltweit, darunter mehr als 2.700 Technologie- und Entwicklungsspezialisten, verfügt iSOFT über substantielle Erfahrung in den nationalen Gesundheitsmärkten.

Die Geschäftseinheiten in Deutschland und den Niederlanden bilden das Rückgrat der europäischen iSOFT Organisation. Über 500 Mitarbeiter in Produktentwicklung, Support und Service und mehr als 30 Jahre Erfahrung im Gesundheitswesen gewährleisten Fachkompetenz und hohe Kundenzufriedenheit. Moderne Systemlösungen erhöhen die Arbeitseffizienz in Krankenhäusern und Arztpraxen, unterstützen administrative Prozesse und geben Entscheidungshilfe bei Diagnostik und Therapie. Zum Produktportfolio von iSOFT zählen neben Krankenhaus-Informationssystemen auch Speziallösungen für Labor, Radiologie und Apotheke.

Mit nahezu 700 Kunden in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Polen, Rumänien, Ungarn und Russland ist iSOFT eine etablierte Marke mit langer Tradition im Gesundheitssektor und Marktführerschaft im Bereich der Labor- und Radiologie-Informationssysteme in Central-Europa.

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