Sonntag, 19. November 2017


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Rheinisches Revier: "Gemeinsame Kraftanstrengung für Klimaschutz"

IRR-Chef Michael Kreuzberg: "Wir reden nicht nur vom Klimaschutz - wir praktizieren ihn"

Jülich, (lifePR) - „Wir im Rheinischen Revier gehen voran beim Klimaschutz. Wir bereiten den Weg, um auch im 21. Jahrhundert eine moderne, prosperierende und innovative Energie- und Industrieregion mit sicheren Arbeitsplätzen zu bleiben“, betont Michael Kreuzberg, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Innovationsregion Rheinisches Revier (IRR) GmbH. „Die vielfältigen Maßnahmen, Projekte und Initiativen zeigen: Wir reden nicht nur vom Klimaschutz – wir praktizieren ihn.“ Es sei wichtig, gerade im Umfeld die Weltklimakonferenz auf die „gemeinsame Kraftanstrengung Rheinisches Revier“ aufmerksam zu machen. Getragen wird sie von Kommunen, Landkreisen, Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE), dem Zweckverband Region Aachen, Landtags- und Bundestagsabgeordneten der Region sowie von Partnern aus Wissenschaft, Unternehmen und Verbänden.

Drei Vorhaben zeigen Klimaschutz-Initiativen im Rheinischen Revier und wurden im Rahmen eines IRR-Ideenwettbewerbs als Modellprojekte ausgewählt. Sie zeigen nur einen kleinen Ausschnitt klimaschützender Projekte in der IRR. So hat die Gemeinde Niederzier, innogy und RWE auf einem 620 Meter langen Teilstück der alten A 4 im Abraumgebiet des Braunkohletagebaus Hambach eine "Solarautobahn" offiziell in Betrieb genommen. Die 749 kW-Anlage mit 2820 Modulen, die jährlich rund 70 000 Kilowattstunden Strom erzeugt, versorgt 210 Haushalte.

Mit dem Seeviertel in Inden und den "Neuen Höfen Dürwiß" im Stadtgebiet von Eschweiler und dem Faktor-4-Musterhaus entstehen im Indeland derzeit gleich mehrere Vorreiterprojekte für ressourceneffizientes Bauen. Der Spatenstich für die Erschließung des Faktor X-Baugebietes "Neue Höfe Dürwiß" im Eschweiler Stadtteil Dürwiß erfolgte bereits im letzten Jahr und war der Startschuss für die Umsetzung der ambitionierten Ziele der Stadt Eschweiler, ein Baugebiet um den "Faktor X" ressourceneffizienter und damit klimaschonender zu gestalten als konventionelle Gebiete. Gemeinsam mit den Partnern RWE Power, Faktor X Agentur, indeland Entwicklungsgesellschaft und IRR wurde das Konzept erarbeitet.

Mitten im Gelände des Alsdorfer Energie-Erlebnismuseums ENERGETICON befindet sich der etwa 900 Meter tiefe Eduardschacht. Seit Stilllegung des Steinkohlenbergbaus im Aachener Revier vor etwa 25 Jahren füllen sich die untertägigen Hohlräume – das so genannte Grubengebäude – mit Gruben- und Grundwasser. Die geothermische Umgebungswärme dieser Wassersäule erzeugt eine mittlere Wassertemperatur von etwa 26 Grad Celsius. Dies ist genug, um damit über eine Wärmepumpe teilweise die Raumheizung des ENERGETICON zu betreiben. Das „GrEEN“ genannte Projekt ist 2016 gestartet.

Die IRR denke global und handle regional, so Michael Kreuzberg. „Wir haben die Herausforderung Energiewende und Klimawandel längst angenommen. In allen Bereichen und auf allen Ebenen des Rheinischen Reviers werden handfeste Fortschritte für den Klimaschutz erzielt.“ Damit zahlt die Region voll ein in die nordrhein-westfälischen Klimaschutzziele. Bis 2020 will das Land eine Verringerung der Treibhausgas-Emissionen um 25 Prozent gegenüber 1990 erreichen.

Über www.rheinisches-revier.de und über Twitter unter #cop23 werden parallel zur UN-Klimakonferenz COP 23 in Bonn täglich neue Klimaschutzprojekte aus dem Rheinischen Revier gezeigt. Über @IRR_GmbH ist das Rheinische Revier bei Twitter zu erreichen.

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