Sonntag, 19. November 2017


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Die internationale Jury des 66. Internationalen Filmfestivals Mannheim-Heidelberg

Mannheim / Heidelberg, (lifePR) - Die internationale Jury des 66. Internationalen Filmfestivals Mannheim-Heidelberg sind der Filmemacher Clemens Klopfenstein,  Christian Juhl Lemche vom dänischen Filminstitut und die Mitbegründerin der European Film Promotion Claudia Landsberger.

„Wieder haben wir eine hochkompetente Jury aus den unterschiedlichsten Bereichen der internationalen Filmindustrie für die anspruchsvolle Aufgabe gewinnen können, herausragende internationale Newcomer 2017 auszuzeichnen“, so Festivaldirektor Dr. Michael Kötz. „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit und bin gespannt, welchen Künstler sie am Ende zum Sieger küren werden.“

Die internationale Jury verleiht  die folgenden Preise:
Grand Newcomer Award Mannheim-Heidelberg
Special Newcomer Award Mannheim-Heidelberg
Special Achievement Award Mannheim-Heidelberg
Lobende Erwähnungen

Die Preisverleihung findet am Samstag, den 18. November 2017 um 20.00 Uhr im Mannheimer Stadthaus statt.

Claudia Landsberger aus den Niederlanden ist seit über zwei Jahrzehnten in der Filmbranche tätig. Sie verfügt über langjährige internationale Erfahrung im Bereich der Skript- und Projektent- wicklung. Als Chefin der „Eye International“ war sie bis 2014 für die Unterstützung der niederländischen Filmindustrie verantwortlich. Sie war Mitbegründerin und erste Präsidentin der „European Film Promotion“ (EFP) einer Organisation, die sich um Marktzugang und Marktchancen von Filmemachern aus 37 europäischen Ländern kümmert. Anfang des Jahres 2015 ging sie als Independent Film Consultant zu „BaseWorx For Film“, einer in Amsterdam ansässigen Förderinstitution, die sich den Belangen von Produktionsfirmen, Unternehmen und Einzelpersonen im Filmbereich widmet und Creators, Produzenten, Filmfestivals, Filmmärkte, Talent-Scouts und Sales Agents anspricht. Sie war viele Jahre Mitglied des Auswahlkomitees des Berlinale Wettbewerbsprogramms und des Hamburger Filmfonds. Heute ist Claudia Landsberger Mitglied des Auswahlkomitees diverser internationaler Filmfestivals und Mitglied der European Film Academy. 

Christian Juhl Lemche aus Dänemark studierte von 1992 bis 2001 an der Universität Kopenhagen. Seit 2003 arbeitet er beim Danish Film Institute (DFI). Er verfasste die Publikation „100 Jahre dänisches Kino“. Derzeit ist er dort als Festival Manager beim DFI in Kopenhagen tätig und betreut dort in leitender Position den Bereich Spielfilm. Er ist ver- antwortlich für den Kontakt zu internationalen Festivals, für die Planung von Filmwochen und den Bereich der Filmförderung. Seit 2009 gehört er dem EFP Board of Directors an. 2011 bis 2015 war er Präsident der EFP. Die „European Film Promotion“ (EFP) ist das einzige internationale Netzwerk von Organisationen, die das europäische Kino weltweit fördert und vermarktet. Die EFP wurde 1997 von zehn Mitgliedern als gemeinnützige Organisation gegründet und hat sich zu einer führenden internationalen Förderorganisation mit 38 Organisationen aus 37 Ländern in Europa entwickelt – von Portugal im Westen bis Georgien im Osten. Die „European Film Promotion“ wird durch das MEDIA-Programm der Europäischen Union finanziell unterstützt.

Clemens Klopfenstein, Jahrgang 1944, ist Schweizer Filmregisseur, Drehbuchautor, Kameramann, Filmproduzent, ausgebildeter Kunsterzieher und Maler. Als „Filmautor, der sich jeder Anpassung oder jedem kommerziellen Erfolgsrezept verweigert, aber aus seiner Umwelt, seinem Erleben, dem Umgang mit Freunden und der Auseinandersetzung mit dem Filmmedium immer neue, frische, Impulse entwickelt; auch aus der Reaktion auf Landschaften, auf Milieu und Ambiente“ charakteri- siert der Filmhistoriker Ulrich Gregor den heute in Umbrien Lebenden. Mitte der 1970er Jahre arbeitete er an einer Fotoserie namens „Paese sera“, die er mit Filmaufnahmen auf hochempfindlichem Material weiterführte und 1979 in dem Kompilationsfilm „Geschichte der Nacht“ vollendete (die restaurierte Fassung zeigen wir im aktuellen Festivalprogramm, siehe S. 84). Klopfenstein realisierte zahlreiche Spielfilme, u. a. „Der Ruf der Sibylla“ (1984), „Macao oder die Rückseite des Meeres“ (1988), „Das Schweigen der Männer“ (1997), 1998 mit dem Schweizer Filmpreis ausgezeichnet, „WerAngstWolf“ (2000) und „Die Vogelpredigt“ (2005). Sein 2009 erschienener Roman „Schwein gehabt oder das böse Ende“ liegt derzeit in vierter Auflage vor. 2015 publizierte er „Als ich meine Filme stahl“. Klopfenstein ist ein alter Freund des Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg und – nach 1992 und 2010 – nunmehr zum dritten Mal Mitglied der Internationalen Jury. 

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