Donnerstag, 23. November 2017


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Neues vom deutschen Film

51. Internationale Hofer Filmtage 2017

Hof, (lifePR) - Mit 40 Langfilmen, davon sechs Ko-Produktionen, zeigen die deutschen Produktionen ihre Stärke bei den 51. Internationalen Hofer Filmtagen 2017. Die Filmemacher beschäftigen sich mit Themen, die sich rund um das Leben drehen, sei es aus einer inneren Perspektive heraus oder aus dem Blickwinkel des Beobachters; es geht um Flüchtlinge, um Selbstbestimmung, Erwachsenwerden oder um starke Frauen; um das Leben miteinander und den damit verbunden Schwierigkeiten.

Wir stellen Ihnen gerne einige Highlights aus dem Spielfilmprogramm vor:

VOLLMOND von Andreas Arnstedt ist bereits ist sein vierter Film, der in Hof Premiere feiert. Arnstedt erhielt 2014 den Förderpreis Deutsches Kino für seinen Film „Der Kuckuck und der Esel". Mit seinem neuen Film erzählt er die auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte von Lara Wildner, einer jungen Frau, die unter einem traumatischen Erlebnis leidet und ihre Umwelt immer wieder vor den Kopf stößt. In den Hauptrollen Elzemarieke de Vos, Oliver Stokowski, Stephan Grossmann.

MACHT EUCH KEINE SORGEN von Emily Atef erzählt von Liebe und Misstrauen und deren gesamter Umgebung, die es geschafft hat, ihren Sohn aus den Fängen des IS wieder nach Hause zu holen. Doch der Freude über die Heimkehr weicht zunehmendes Misstrauen gegenüber der tatsächlichen Gesinnung des eigenen Sohnes. Mit Jörg Schüttauf, Ulrike C. Tscharre, Leonard Carow und Leonard Scheicher.

BRUT von Constantin Hatz, Preisträger Förderpreis Deutsches Kino 2015 für „Fuge", bildet den Abschluss seines Mutter-Kind-Beziehungs-Zyklus. Erneut zeigt er den Versuch eines jungen Menschen sich von der dominanten Mutter zu lösen.

THE YEAR I LOST MY MIND von Tor Iben erzählt von Tom, der sich während einer seiner Einbruchtouren in sein Opfer Lars verliebt. Von nun an beginnt Tom Lars heimlich zu verfolgen und zu beobachten. Dabei verstrickt er sich in ein Labyrinth der Leidenschaften.

BREAKDOWN IN TOKYO von Zoltan Paul schickt den Regisseur Lászlo auf einen Road Trip durch Tokyo auf der Suche nach seiner Ex-Geliebten, die sich aus enttäuschter Liebe an ihm rächen will und mit den Produktionsdaten verschwunden ist. Aber eigentlich wollte Lászlo die Tour der Band seines Sohnes, PeroPero, begleiten, statt sich Hals über Kopf zu verlieben.

WALDLUST von Axel Ranisch schickt die Kommissarin alias Ulrike Folkerts und ihre Kollegen auf ein Fortbildungsseminar in ein abgelegenes Hotel im Schwarzwald. Selbstredend, dass die seltsamen Vorgänge in diesem abgehalfterten Hotel die Neugierde der Kommissare wecken. Axel Ranisch gehört fast schon zu den Hofer „Veteranen" und präsentiert sein sechstes Filmprojekt.

DER GESCHMACK VON LEBEN von Roland Reber geht der Frage nach, „Wonach schmeckt das Leben?". Roland Reber als einer der wenigen deutschen Independent-Filmer, der mit seiner Truppe unkonventionell, rasant und unangepasst Filme realisiert, hat darauf eine ganz einfache Antwort.

NAOMIS REISE von Frieder Schleich erzählt in seinem dritten Film über Migration von einem Mordprozess an einer jungen Frau aus Südamerika vor dem Hintergrund des versteckten Frauen- und Heiratsmarkts. Es geht um Rechtsprechung und Objektivität im deutschen Rechtssystem

REWIND von Johannes F. Sievert schickt den Kommissar Richard Landers auf eine Science-Fiction Zeitreise, die ihm helfen soll, einen Mordfall aufzuklären, aber auch seine eigene Vergangenheit aufzuarbeiten. In den Hauptrollen Alex Brendemühl, Max von Pufendorf und Sylvia Hoeks.

GATEKEEPER von Lawrence Tooley zeigt anhand einer ungewöhnlichen Beziehung zwischen einer reichen Galeristin und einem Migranten die Machenschaften von Menschenhändlern auf, aber der Film macht auch deutlich, dass zu dem Thema Emigration eigentlich keine Fragen erwünscht sind.

AUFBRUCH INS UNGEWISSE von Kai Wessel erzählt in einer nicht genau bestimmten Zukunft von der Flucht einer Familie aus dem totalitären Deutschland nach Südafrika, wo sie Asyl beantragen. Mit Fabian Busch und Maria Simon in den Hauptrollen.

Informationen zu den Filmtagen sowie das Akkreditierungsformular für die Presse finden Sie unter
www.hofer-filmtage.com und https://www.facebook.com/hoferfilmtage

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