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Pressemitteilung BoxID: 419096 (Institut für Zeitgeschichte)
  • Institut für Zeitgeschichte
  • Leonrodstraße 46 b
  • 80636 München
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Neuerscheinung: Zarusky/Zückert - Das Münchner Abkommen von 1938 in europäischer Perspektive

(lifePR) (München, ) Das Münchener Abkommen von 1938 zerstörte endgültig die nach dem Ersten Weltkrieg in Europa etablierte Friedensordnung. Seine Bedeutung geht somit weit über die erzwungene Abtretung der böhmisch-mährischen Grenzgebiete an Deutschland hinaus. Es war der Auftakt zur Zerstörung der Tschechoslowakei und der Beginn der nationalsozialistischen Okkupationspolitik. Es dynamisierte bestehende Revisionsansprüche und konfrontierte alle europäischen Mächte mit der Herausforderung des Hitler-Regimes, das Europa schon 1938 an den Rand eines Krieges getrieben hatte.

Im vorliegenden Band analysieren Historiker aus Deutschland, Tschechien, der Slowakei, Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen, Ungarn und Russland die europäischen Zusammenhänge des Münchener Abkommens über den engeren deutsch-tschechoslowakischen Kontext hinaus.

Jürgen Zarusky, geboren 1958, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte, München - Berlin, stellvertretender Chefredakteur der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte und Lehrbeauftragter an der Katholischen Universität Eichstätt.

Martin Zückert, geboren 1973, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Geschäftsführer des Collegium Carolinum in München.

Gemeinschaftspublikation des Instituts für Zeitgeschichte München - Berlin und des Collegium Carolinum, München 2013. 473 S., ISBN 978-3-486-70417-4 ¤ 59,80 Euro

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