Donnerstag, 19. Oktober 2017


  • Pressemitteilung BoxID 647156

Was ändert sich mit der Pflegereform?

Das IVFP untersucht auch dieses Jahr die Pflegetagegeldtarife

Altenstadt/WN, (lifePR) - Mit Beginn des Jahres wurde das zweite Pflegestärkungsgesetz (PSG II) nun vollständig wirksam. Dieses sieht erhebliche Leistungsverbesserungen - vor allem für Demenzkranke - vor. Außerdem soll die individuelle Pflegesituation mit der Einführung der fünf neuen Pflegegrade zielgenauer abgebildet werden.[1]

Doch ändert sich mit der Reform auch der tatsächlich entscheidende Aspekt für die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen? Schnell wird deutlich, dass die Frage nach der Finanzierbarkeit der Pflegekosten weiterhin eine große Bedeutung hat. Denn sowohl die Pflegekosten als auch die Zahl der Pflegebedürftigen steigt stetig an. Prof. Michael Hauer, Geschäftsführer des Instituts für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) betont, dass „die gesetzlichen Leistungen nur einen Teil der anfallenden Kosten abdecken und viele Menschen eine erhebliche Versorgungslücke befürchten müssen".

Hier kommen die privaten Absicherungsmöglichkeiten ins Spiel. „Eine private Vorsorge für den Pflegefall ist wichtiger denn je", so Hauer weiter. Um den Bedarf zu decken, bieten Lebens- und Krankenversicherer unterschiedliche Produkte an, die – je nach Kundenwunsch - verschiedene Leistungsspektren abdecken. Aktuell hat das IVFP die Pflegetagegeldtarife, die die Zahlung eines festen Geldbetrages pro Pflegetag vorsehen, unter die Lupe genommen.

Welche Tarife top sind, zeigt das aktuelle Pflegetagegeld-Rating

Bereits zum dritten Mal hat das Institut die Pflegetagegeldtarife analysiert. Es wurden 23 Tarife von 23 Anbietern auf bis zu 65 Einzelkriterien hin untersucht. Das Gesamtergebnis setzt sich aus der Summe der vier Teilbereiche Unternehmensqualität, Preis-Leistung, Flexibilität und Transparenz/Service zusammen. Um Unterschiede im Bereich Preis-Leistung aufzuzeigen, werden Tarifbestandteile wie der Geltungsbereich des Versicherungsschutzes oder die Leistung bei Pflegebedürftigkeit infolge einer Suchterkrankung verglichen sowie Pflegeleistungen während einer vollstationären Heilbehandlung geprüft. Zudem wurden Berechnungen zu drei Modellkunden (30, 45 und 60 Jahre) durchgeführt, deren Pflegeeintritt zum 85. Lebensjahr modellhaft stattfindet. Als Kalkulationsgrundlage dienen 50 EUR Tagegeld im Pflegegrad 5, bzw. 80% davon im Pflegegrad 4, 60% im Pflegegrad 3, 30% im Pflegegrad 2 und 20% im Pflegegrad 1.

Unter www.ivfp.de/rating/pflegetagegeldversicherung stehen die Ergebnisse online zur Verfügung.

Weitere Informationen gibt es unter www.ivfp.de.

[1] http://www.bundesgesundheitsministerium.de/presse/pressemitteilungen/2016/4-quartal/neuregelungen-2017.html

Institut für Vorsorge und Finanzplanung GmbH

Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) ist eine unabhängige und inhaberge-führte Gesellschaft. Im Jahr 2001 gegründet und mit Hauptsitz in Altenstadt/WN steht es un-ter der fachlichen Leitung von Prof. Michael Hauer, Frank Nobis und Prof. Dr. Thomas Dommermuth. Es vergleicht und bewertet Produkte sowie Beratungsprozesse, bietet Fi-nanzdienstleistern fachliche und strategische Beratung sowie eine Vielzahl an Softwarelö-sungen und Weiterbildungsmaßnahmen. Damit will das IVFP dazu beitragen, Vorsorge transparenter und verständlicher zu machen. Das IVFP-Team liefert bedarfsgerechte Lösun-gen für Marketing, Produktentwicklung, Vertrieb und Beratung. Zu seinen Kunden zählen zahlreiche namhafte Unternehmen wie AachenMünchener, Allianz, Alte Leipziger, AXA, Ca-nada Life, Commerzbank, Concordia, Fidelity, HDI, LBS, neue leben, Postbank, Sparkassen Finanzgruppe, Standard Life, Die Stuttgarter, SwissLife, Union Investment, Versicherungs-kammer Bayern, Zurich u.v.a.

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