Mittwoch, 18. Oktober 2017


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Riester und die Frage nach den Kosten

IVFP führt auch 2013 wieder ein umfassendes Rating zu Riester-Renten durch

Altenstadt/WN, (lifePR) - Noch immer zählt die Riester-Rente zu den beliebtesten Vorsorgeformen für's Alter. Wenngleich die Zahl der Neuabschlüsse inzwischen etwas stagniert, verfügen rund 15,5 Millionen Bundesbürger über einen Riester-Vertrag. Viel wurde inzwischen diskutiert. Vor allem um die Kosten bei Riester entfachen immer wieder hitzige Pro- und Contra- Debatten. Was kosten mich Zuzahlungen? Und sind diese klar ersichtlich? Was verlangt ein Anbieter, wenn ich mit meinem Riester-Vertrag zum ihm wechsle? Fragen, die das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) in seinem aktuellen Riester-Rating aufgreift und beantwortet. 2013 hat das IVFP 77 Tarife von 57 Versicherungsunternehmen anhand von 84 Kriterien geprüft. Die Einteilung der Tarife erfolgte wie bereits im Vorjahr in klassische und fondsgebundene Produkte mit Beitragserhaltsgarantie (fmb).

Riester-Rating 2013: Wer ist top?

Die diesjährigen Spitzenreiter in der Kategorie "klassisch" sind R+V, HUK Coburg, Hannoversche sowie Allianz. Die "klassischen" Tarife von Cosmos, HanseMerkur, HUK Coburg und Hannoversche überzeugen vor allem im Bereich Rendite. Besonders flexibel erweisen sich die Tarife von HanseMerkur und HanseMerkur24. Auch die Allianz steht hier weit oben.

In der Kategorie fondsgebunden mit Garantie stehen in diesem Jahr neben der Allianz auch Stuttgarter, Alte Leipziger und HDI ganz oben. Im Teilbereich Rendite führt die Continentale die Bestenliste an. Gefolgt von Stuttgarter. Ein hohes Maß an Flexibilität zeichnet die Produkte von Allianz, Alte Leipziger und Moneymaxx aus.

Willkommenskosten: Was verlangt ein Anbieter bei einem Vertragswechsel?

Versicherungen unterliegen in der Regel einer langen Laufzeit. Daher kann es durchaus vorkommen, dass Versicherungsnehmer - aus welchen Gründen auch immer - den Anbieter wechseln (möchten). Was also verlangt ein Anbieter, wenn jemand mit einer Riester-Police zu ihm kommt? Das Institut hat geprüft, wie hoch die Kosten sind, wenn im 20. Versicherungsjahr 10.000 Euro Kapital von einem Versicherer zu einem anderen mitgenommen werden. "Erfreulich ist, dass bei fondsgebundenen Tarifen 78 bzw. bei klassischen Tarifen rund 70 Prozent der Versicherer keine Kosten verlangen, wenn man Kapital überträgt", sagt Frank Nobis, IVFP-Geschäftsführer. Es gibt aber auch ein paar Ausnahmen. Im schlechtesten Fall belaufen sich die "Willkommenskosten" auf 500 (fmB) oder gar 680 Euro (klassisch). Im Durchschnitt betragen die Kosten hier 60 (fmB) bzw. 140 Euro (klassisch).

Was kosten Zuzahlungen?

Das Institut hat's geprüft: Versicherungsnehmer zahlen bei einer Zuzahlung von 1.000 Euro im Durchschnitt 79 Euro. 2012 lag dieser Betrag bei 81 Euro. Bei 16 Prozent der Tarife liegen die Kosten unter 50 Euro. Hierzu zählen etwa WWK, Targo, HUK und Helvetia. 10 Prozent der Tarife setzen allerdings doppelt so hohe Kosten an. Diese betragen mindestens 110 Euro. Ein Anbieter verlangt sogar 200 Euro.

"Leichte Verbesserungen gab es auch im Hinblick auf die Transparenz für Kosten bei Zuzahlung. So weisen rund 60 Prozent der Tarife diese konkret aus. Fünf Prozent mehr als im Vorjahr", so Nobis. Eine geringe Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr gab es auch in der Darstellung der monatlichen Abschluss- und Vertriebskosten bezogen auf die monatliche Sparrate. Im aktuellen Rating sind diese bei 28 Prozent aller Tarife klar ersichtlich (Vorjahr: 26 Prozent).

Lediglich ein Drittel aller klassischen Tarife weist die Gesamtkostenquote aus. Hier können die Anbieter noch deutlich nachbessern. Bei den fondsgebundenen Tarifen ließ sich dieser Aspekte leider nicht prüfen.

Unter http://www.vorsorge-finanzplanung.de/Riester-Rating2013 stehen die Ergebnisse online zur Verfügung.

Unter www.einfach-mehr-Vorsorge.de besteht die Möglichkeit, sich anhand des Riester-Tariffinders das passende Produkt ermitteln zu lassen.

Weitere Informationen gibt es unter www.ivfp.de.

Institut für Vorsorge und Finanzplanung GmbH

Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) ist ein unabhängiges, inhabergeführtes Unternehmen, das sich auf private und betriebliche Altersvorsorge spezialisiert hat. Im Jahr 2001 gegründet und mit Hauptsitz in Altenstadt/WN steht es unter der fachlichen Leitung von Prof. Dr. Thomas Dommermuth. Einer der drei Geschäftsbereiche beruht auf der Bewertung von Vorsorgeprodukten, Erstellung von Gutachten und Zertifizierung von Beratungsprozessen im Bereich der Finanzplanung. Die Softwareentwicklung ist eine weitere Domäne des Instituts: Individuelle Online-, Offline- oder Serverlösungen gehören hier ebenso zum Leistungsspektrum wie die Anbindung von Software an entsprechende Tarifprogramme. Über seine eigene Akademie bietet das Institut ein umfangreiches Spektrum an Fachseminaren und Weiterbildungen an. Zu seinen Kunden zählen zahlreiche namhafte Unternehmen wie AachenMünchener, Allianz, AXA, Commerzbank, Concordia, Fidelity, HDI, LBS, Postbank, Sparkassen Finanzgruppe, Standard Life, Union Investment, Versicherungskammer Bayern, Zurich Deutscher Herold u.v.a.

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