Mittwoch, 18. Oktober 2017


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Pflegereform unter Beschuss - ohne private Absicherung wird es zappenduster

Aktuelles Pflegerenten-Rating des IVFP kürt die besten Tarife im Markt

Altenstadt/WN, (lifePR) - Die geplante Pflegereform der Bundesregierung ist heftiger Kritik ausgesetzt. Die Opposition beklagt, dass die Reformen nicht weit genug gehen und gute Pflege letztendlich abhängig vom Geldbeutel sei. "Das Pflegerisiko ist eine Lawine, die auf unser immer älter werdendes Volk zurollt. Um sich für den Pflegefall abzusichern, bedarf es mehr denn je einer privaten Pflegeversicherung", so Michael Hauer, IVFPGeschäftsführer. Hauer weiter: "Die private Pflegevorsorge ist unabdingbar, zumal die gesetzliche Pflegepflichtversicherung immer nur als Ergänzungsversicherung konzipiert war". Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) analysiert zum dritten Mal in Folge Pflegerentenprodukte und zeigt auf, welche Veränderungen sich zum Rating Ende 2012 ergeben haben.

Neue Generation der Pflegerentenprodukte immer ausgereifter

Es zeigt sich, dass die Produkte vor allem hinsichtlich des Leistungsumfangs weiter verbessert wurden. So bieten inzwischen über 90 Prozent der Tarife Assistance-Leistungen an, die zum Beispiel Betroffene durch eine Telefonhotline unterstützen oder bei der Suche nach einem geeigneten Pflegeplatz helfen. Auch enthalten mittlerweile knapp 80 Prozent der Tarife eine Sofortleistung, die einem Kunden im Leistungsfall einmalig eine bestimmte Beitragssumme zur Verfügung stellt, so zum Beispiel die neue leben, Stuttgarter und die IDEAL. Bei den Absicherungsmöglichkeiten für Hinterbliebene bieten knapp 70 Prozent eine Leistung für Hinterbliebene vor Eintritt der Pflegebedürftigkeit an, nach Eintritt der Pflegebedürftigkeit sind es nur ca. 30 Prozent, unter anderem NÜRNBERGER und Swiss Life. Nicht so verbreitet ist das Thema der Wiedereingliederungshilfe. Nur etwa 27 Prozent der Tarife bieten Betroffenen unterstützende Maßnahmen, einen Weg zurück in ein unabhängiges Leben zu finden, darunter VOLKSWOHL BUND und Basler.

In seiner Untersuchung 2014 hat das Institut für Vorsorge und Finanzplanung insgesamt 74 Tarife von 14 Anbietern anhand von bis zu 77 Kriterien analysiert. Die Einteilung der Tarife richtet sich dabei nach der Absicherung der Pflegestufe: Kategorie "Basis" entspricht demnach der Absicherung der Pflegestufe III, Kategorie "Komfort" Pflegestufe II + III, Kategorie "Exklusiv" Pflegestufe I, II + III. Außerdem differenziert das Institut wieder zwischen Tarifen mit laufendem Beitrag und Einmalbeitrag.

Die Gesamtnote setzt sich aus vier Teilbereichsnoten zusammen: Unternehmenssicherheit und Preis-Leistung mit jeweils 35, Flexibilität mit 20 sowie Transparenz und Service mit 10 Prozent Anteil an der Gesamtnote.

Im Teilbereich Preis-Leistung wird der Leistungsumfang des Produkts in Relation zum Preis geprüft. Dies betrifft etwa die Anerkennung der Pflegebedürftigkeit gemäß SGB XI und/oder ADL-Kriterien, Umfang und Qualität der Gesundheitsprüfung, Wartezeit, Demenzleistung etc. Hier überzeugen im aktuellen Pflegerenten-Rating vor allem IDEAL, Zurich, Allianz und Basler.

Deutliche Bewegung beim Thema Demenz

Bei einigen Pflegerentenprodukten sind im Bereich der Demenzleistung große Veränderungen vorgenommen worden. Marktüblich ist zwar noch immer eine Leistung erst bei mittelschweren kognitiven Leistungseinbußen, allerdings gibt es neuerdings auch Anbieter, die bereits bei eingeschränkter Alltagskompetenz leisten. Auch die Möglichkeit, die Leistungshöhe individuell in den Pflegestufen festzulegen, hat sich von rund der Hälfte der Anbieter auf 72 Prozent erhöht (ausgenommen sind die Tarife, die nur Pflegestufe III absichern).

Die Allianz schließt in ihrem neuen Pflegeprodukt die Demenzabsicherung bei eingeschränkter Alltagskompetenz von vornherein obligatorisch mit ein. Zudem kann durch die kundenspezifisch einstellbare Leistungshöhe in den Pflegestufen auch die Leistung bei Demenz individuell festgelegt werden. Völlig aus dem Vertrag auszuschließen ist die Demenzabsicherung aber nicht.

Marktführer IDEAl sechs Mal Testsieger!

Erstmalig liegt ein Versicherer mit seinem Tarifen in einem IVFP-Rating in allen Kategorien auf dem ersten Rang. Hier zeigt sich die langjährige Erfahrung der IDEAL auf dem Themengebiet der Pflegeabsicherung.

Institut für Vorsorge und Finanzplanung GmbH

Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) ist ein unabhängiges, inhabergeführtes Unternehmen, das sich auf private und betriebliche Altersvorsorge spezialisiert hat. Im Jahr 2001 gegründet und mit Hauptsitz in Altenstadt/WN steht es unter der fachlichen Leitung von Prof. Dr. Thomas Dommermuth. Einer der drei Geschäftsbereiche beruht auf der Bewertung von Vorsorgeprodukten, Erstellung von Gutachten und Zertifizierung von Beratungsprozessen im Bereich der Finanzplanung. Die Softwareentwicklung ist eine weitere Domäne des Instituts: Individuelle Online-, Offline- oder Serverlösungen gehören hier ebenso zum Leistungsspektrum wie die Anbindung von Software an entsprechende Tarifprogramme. Über seine eigene Akademie bietet das Institut ein umfangreiches Spektrum an Fachseminaren und Weiterbildungen an. Zu seinen Kunden zählen zahlreiche namhafte Unternehmen wie AachenMünchener, Allianz, AXA, Commerzbank, Concordia, Fidelity, HDI, LBS, Postbank, Sparkassen Finanzgruppe, Standard Life, Union Investment, Versicherungskammer Bayern, Zurich Deutscher Herold u.v.a.

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